Gameforge-Gründer Kersting tritt ab
Wenn man nicht möchte, dass eine wichtigste Unternehmensnachricht viel Aufsehen erregt oder es gar den ganzen Tag Nachfragen hagelt, verschickt man die entsprechende Pressemitteilung einfach am späten Freitagnachmittag. So dachte man wohl auch bei der Browserspieleschmiede t Gameforge (www.gameforge.de). Lapidar verkündet das erfolgreiche Unternehmen kurz vor dem Wochenende folgende Meldung: “Veränderung im Vorstand bei Gameforge: Doppelspitze mit Rösner und Jennen – Kersting geht”. Ab sofort leiten Gründer Alexander Rösner und Christoph Jennen die Aktiengesellschaft. Vorstandschef und Mitgründer Klaas Kersting scheide im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Unternehmen aus, um sich neuen Herausforderungen zu widmen.
Die äußerst knappe Mitteilung zum überraschenden Abgang liefert ansonsten keine Erkenntnisse zu den Hintergründen. Auch wenn die Karlsruher schon immer etwas zurückhaltend waren, klingt die Würdigung von Kerstings Arbeit in den vergangenen Jahren äußerst kühl und kalt: Er habe maßgeblich zum Aufbau des Unternehmens beigetragen und werde Gameforge weiterhin freundschaftlich und beratend zur Seite stehen. So bleibt ein bitterer Beigeschmack und die naheliegende Vermutung, dass es hinter den Kulissen ordentlich gescheppert hat. Gameforge erblickte 2003 das Licht der Online-Welt. Sieben Jahre später beschäftigt das Unternehmen rund 400 Mitarbeiter. Diese erwirtschaften jährlich einen Umsatz von über 100 Millionen Euro.
Artikel zum Thema
* Gameforge springt über den Teich
* Zehn Fragen an Klaas Kersting von Gameforge
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Die Woche im Rückblick
Artikel der Woche
Unser Artikel “7 harte SEO-Wahrheiten” sammelte in den vergangenen sieben Tagen die meisten Klicks ein und steht somit erneut an der Spitze unserer wöchentlichen Klickparade. Die Arbeit eines Suchmaschinenoptimierers gleiche einer gut geplanten und intelligent durchgeführten Bergbesteigung – so sehen es zumindest Markus Bauer und sein Team von Seite 1-Suchmaschinenoptimierung. Ein Selbstläufer ist Suchmaschinenoptimierung aber auch nicht – deswegen haben die Hamburger 7 harte Wahrheiten über Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt.
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* Unbedingt lesen: “Der Fixierungscode: Was wir über das Internet wissen müssen, wenn wir überleben wollen”. sevenload-Gründer Ibrahim Evsan taucht in diesem Buch in die digitale Welt ein und erklärt verständlich, was sich hinter all den Begriffen verbirgt, von denen man manche nur vom Hörensagen kennt, wie man sich vor den Gefahren schützt, wie man seinen Ruf im Netz pflegt, welche gewaltigen Veränderungen wir aus seinen Weiten noch zu erwarten haben und wie wir auch als Volkswirtschaft in der digitalen Zukunft bestehen können.
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Bild der Woche
Ein einsamer Mann in einem großen Büro ist unser Bild der Woche. Das Foto stammt aus unserem “Hausbesuch bei epubli“. Die Print-on-Demand Plattform residiert mitten in Berlin-Kreuzberg. In wenigen Schritten können Onliner beim Start-up ihr eigenes Buch erstellen und in beliebiger Auflage drucken lassen. Die so erstellten Bücher lassen sich dann auch über die Website des jungen Unternehmens zum Kauf anbieten. Mit einer ISBN sind die Werke darüber hinaus im Buchhandel bestellbar.
Kommentar der Woche
Die Copycat-Diskussion greift mal wieder um sich: Unser Leser Tim schreibt: “Deutschland hat kein Klonproblem, sondern ein Mentalitätsproblem. Innovationen entstehen immer aus Verbesserungen, die auf bestehende Produkte aufbauen. Es doch super, dass es immer mehrere gibt, so können wir Verbraucher aus mehreren Lösungen wählen und durch Wettbewerb entstehen ja bekanntlich auch neue Innovation. Was facebook ganz zu Beginn richtig gemacht bzw. besser gemacht hat, als die vorher genannten sozialen Netzwerke, war, dass sie bei der Anmeldung direkt und konsequent auf den echten Namen der Nutzer gesetzt haben. Das war der Grundstein bzw. die Verbesserung bei den bestehenden Konzepten im Markt. Aber ansonsten war es nichts Neues”.
Suchbegriff der Woche
An der Spitze unserer Suchbegriffscharts steht in dieser Woche “frohe ernte”. Auf den weiteren Plätzen folgen “citydeal”, “groupon” und ” wirkaufens”.
Tweet der Woche
In der vergangenen Woche wurde unser Unser Artikel “Neue Finanzierungsrunde: Weitere 5 Millionen Euro für CityDeal“. Und: Folgen Sie uns schon bei Twitter? Für alle Freunde von Twitter bieten wir zwei Profile an: DStartups bietet alle aktuellen Artikel von deutsche-startups.de und bei azrael74 gibt es neben Hinweisen auf neue Meldungen auch noch allerlei persönliches vom Verfasser dieser Zeilen.
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Sehenswert: Andreas Müller-Driver von Heymann & Partner über die richtige Gesellschaftsform
Vielen Dank an Venture TV für die Bereitstellung des Videos.
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IT-Outsourcing – 8 Tipps für mehr Sicherheit beim Managed Hosting
Noch vor wenigen Jahren war das Thema IT-Outsourcing für viele Unternehmen und auch Start-ups kein Thema – schon allein hinsichtlich Verfügbarkeit und Performance. Inzwischen sind solche Bedenken weitgehend ausgeräumt. Immer mehr Firmen setzen setzen bereits Managed-Hosting-Lösungen ein und lagern beispielsweise den Betrieb des E-Mail-Systems, einer CRM-Lösung oder ausgewählter betriebswirtschaftlicher Standardanwendungen, aus. Es bleibt das äußerst wichtige Thema Sicherheit. “Richtig ist, dass die Anforderungen an die IT-Sicherheit ständig steigen. Daher muss sich jedes Unternehmen fragen, ob der dafür notwendige Aufwand mit dem engen IT-Budget und dem vorhandenen Personalbestand bewältigt werden kann”, sagt Oliver Harmel von NTT Europe Online. “Wer klar strukturierte Sicherheitsprozesse implementiert, erreicht bei der Auslagerung von Applikationen ein höheres Maß an Security als dies mit internen Mitteln möglich ist.” Hier acht Tipps für mehr Sicherheit beim Managed Hosting.
1. Schlüssiger IT-Sicherheitsplan von A bis Z
Sowohl der Auftraggeber als auch der Managed-Hosting-Provider müssen für ihre jeweiligen Bereiche ein IT-Sicherheitskonzept formulieren und umsetzen. Bei dem Unternehmen, das IT-Aufgaben auslagert, muss es klare Sicherheitsvorschriften dafür geben, wer intern welche Daten lesen, sie ändern und nach außen verschicken darf. Komplett wird IT-Security erst durch einen Plan, der die Konzepte von Auftraggeber und Managed-Hosting-Provider zusammenführt.
2. Lückenlose Sicherheit in der Prozesskette
Die gesamte Prozesskette des Datenaustausches vom Kunden bis zum Managed-Hosting-Provider muss klar strukturiert und perfekt organisiert sein, weil auch kleinste Schwachstellen in den komplexen Abläufen zum GAU führen können.
3. Verschlüsselung der Daten
Auf technischer Ebene müssen die Daten auf dem gesamten Weg verschlüsselt sein. Nur der Absender beim Auftraggeber und der berechtigte Empfänger (der Kunde oder Lieferant des Unternehmens) dürfen Daten im Klartext zu Gesicht bekommen.
4. Sicherheit der Prozessorganisation
Es muss sichergestellt sein, dass auch mit den verschlüsselten Daten nur autorisiertes Personal in Kontakt kommt – unabhängig davon, auf welchem Wege der Datentransport erfolgt. Auch innerhalb des Rechenzentrums und auf den Servern des Managed-Hosting-Providers müssen die Daten immer verschlüsselt sein.
5. Zugriffsrechte auf Daten und Systeme
Der Auftraggeber muss festlegen, welche Zugriffsrechte auf die Daten er einem Managed-Hosting-Provider einräumt. Dazu gehört beispielsweise, dass die Mitarbeiter im Rechenzentrum des Managed-Hosting-Providers die Daten auf keinen Fall unbefugt an Dritte weiterleiten können. Um dies zu verhindern, muss der Managed-Hosting-Provider entsprechende Sicherheitsmaßnahmen implementieren.
6. Physische Datensicherheit
Der Managed-Hosting-Provider ist für die physische Sicherheit der Daten seiner Kunden im Rechenzentrum verantwortlich. Er muss leistungsstarke Security- und Versorgungssysteme aufbauen, um die Daten der Kunden gegen physische Einflüsse wie Feuer oder Wasser zu schützen. Erforderlich sind neben einer regelmäßigen Datensicherung auch strenge Zugangskontrollen und diverse Alarmeinrichtungen.
7. Sicherheitszertifikate
Der Managed-Hosting-Provider muss für alle Sicherheitsanforderungen qualifiziert sein und diese auch mit einem Zertifikat wie ISO 27001 für Informationssicherheitsmanagement nachweisen. Werden gar vertrauliche Kreditkartendaten verarbeitet, wird auch die Unterstützung des Payment-Card-Industry-(PCI-)Sicherheitsstandards zunehmend wichtiger. PCI ist für alle Handelsunternehmen und Dienstleister relevant, die Kreditkarten-Transaktionen übermitteln, abwickeln und speichern. Was Sicherheitszertifikate angeht, muss der Managed-Hosting-Provider ein überprüfbares Qualitäts- und Sicherheitsmanagement eingeführt haben und sich jährlich rezertifizieren lassen.
8. Kontinuierliche Überprüfung der Security-Maßnahmen
Die Erstellung von IT-Sicherheitsanforderungen ist ein iterativer Prozess, dessen Wirksamkeit in regelmäßigen Abständen – mindestens ein bis zwei Mal pro Jahr – überprüft werden muss. Strukturierte Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und die Fähigkeit, sich rasch an neue Sicherheitsanforderungen anpassen zu können, sind für Managed-Hosting-Provider ein absolutes Muss.
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Lesenswert: Lena Meyer-Landrut, digitale Außenseiter, Netzwerke, Kwick! API, Formspring.me
Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.
Von Null auf Star: Lena Meyer-Landrut
Seit wenigen Tagen ist ein Name in aller Munde: Lena Meyer-Landrut. Die sympathische Schülerin gewann die Casting-Show “Unser Star für Oslo” und vertritt somit Deutschland beim Eurovision Song Contest Ende Mai in der norwegischen Hauptstadt. Und schon jetzt ist LML ein echter Internet-Star. Allein Google findet kurz nach der Entscheidung schon über 5 Millionen Suchergebnisse zum Namen “Lena Meyer-Landrut”.
betabuzz
Ein Drittel der Deutschen sind “digitale Außenseiter”
Das Internet und digitale Techniken werden immer mehr ein Bestandteil des Alltagslebens. Aber trotzdem nutzen noch weite Teile der Bevölkerung das Web nur gelegentlich oder noch gar nicht, so die Ergebnisse der aktuellen Studie der Initiative D21 “Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich”, für die TNS Infratest mehr als 1000 Personen befragte.
wuv.de
Kleine Mädchen in VZ-Netzwerken, große Jungs bei Facebook
Wie alt sind die Nutzer von Facebook, den VZ-Netzwerken und Twitter in Deutschland? Nach Daten von Comscore sind die VZ-Netzwerke in der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahre sehr stark; 4,3 Millionen Menschen dieses Alters haben die VZ-Seiten im Februar genutzt. Aber in den Altersgruppen zwischen 25 und 44 Jahren hat Facebook die VZ-Netzwerke schon überholt und erreicht rund 5,7 Millionen Menschen, hat Comscore errechnet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Entwickler aufgepasst: KWICK! öffnet seine Plattform
Ab sofort können die Entwickler unter den Mitgliedern auf Basis der KWICK! Social Platform eigene interaktive soziale Anwendungen entwickeln und sie über einer Million KWICK! Mitglieder bekannt machen. Hierbei kann es sich um browserbasierte Web-Anwendungen oder Desktop-Anwendungen handeln. Bislang stand diese Funktion nur unseren Geschäftspartnern offen.
Kwick!
Formspring.me Raises $2.5M for Booming Site
Formspring.me, the fascinatingly simple and popular personal Q&A site, has raised $2.5 million from a top-shelf list of angel investors: Baseline Ventures, Freestyle Capital, SV Angels, Maples Investments, Chris Sacca, Dave Morin and Kevin Rose. The site, which launched exactly 113 days ago, as Formspring.me President John Wechsler tells us, has had 50 million unique visitors in the last 30 days and facilitated the answering of more than 300 million total questions.
GigaOm
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Neue Unterstützer für Auskunft.de
Never change a winning team: Daniel Grözinger und Sven Schmidt holen sich für ihre frisch gestartete Firmensuche Auskunft.de (www.auskunft.de) bewährte Unterstützer an Bord. Die beiden Business Angel Andre Alpar und Chris Schagen, die schon bei verwandt.de an Bord waren, steigen bei Auskunft.de ein. “Wir freuen uns sehr, wieder mit Andre Alpar und Chris Schagen zusammenzuarbeiten. Beide haben bereits bei verwandt.de wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen”, sagt Geschäftsführer Grözinger.
Mirgründer Schmidt ergänzt: „Ihre besondere Expertise im Bereich Online Marketing macht sie für Auskunft.de sehr wertvoll. Aufgrund diverser Unternehmensbeteiligungen verfügen beide zudem über ein sehr gutes Netzwerk.“ Alpar ist an diversen Start-ups des Samwer-Inkubators Rocket Internet beteiligt. Schagen hon LinkLift aus der Taufe und unterstützt zudem das Start-up Online Advertising Solutions (CaptainAd) und die Spieleschmiede wooga. Und warum jetzt Auskunft.de? “Die Firmensuche über das Internet wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Kunden setzen zunehmend auf Aktualität und Inhalte. Beides bieten die traditionellen Gelbe Seiten Bücher nur sehr eingeschränkt”, sagt Schagen. „Auskunft.de wird den Gelbe Seiten Markt durch den kostenlosen und offenen Plattformansatz grundlegend verändern. Dazu kommt die sehr einprägsame Domain“, führt Alpar aus.
Artikel zum Thema
* verwandt.de-Macher Grözinger und Schmidt starten Auskunft.de
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Praktikantenjobs der Woche
Neben der Startup-Jobbörse bietet deutsche-startups.de auch eine Praktika-Börse. Mit dieser wollen wir Start-ups bei der Suche nach jungen, aufstrebenden Mitarbeitern helfen. Hier die neuesten Stellenausschreibungen:
Praktikum im Affiliate-Marketing (m/w)
Digital Performance GmbH
Praktikum im Bereich SEO/SEM für Italien
Digital Performance GmbH
Praktikum im Bereich SEO/SEM für Spanien
Digital Performance GmbH
Praktikum im Online-Marketing und Kundenservice für Italien (m/w)
Digital Performance GmbH
Praktikum im Bereich SEO/SEM Schweden
Digital Performance GmbH
Country Manager/in Online Marketing Brasilien
Digital Performance GmbH
Ihr wollt selbst eine Anzeige schalten? Dann schnell weiter zu unserer Praktika-Börse. Die entsprechende Praktikumsanzeige einfach in das Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet lediglich 15 Euro.
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