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Autor: Yvonne Ortmann

Kategorie: Lesenswert

Lesenswert: IVW, Netzathleten, Dotcom-Blase, Google, Telekom, Clickandbuy, Facebook

Mittwoch, 10. März 2010 11:05

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Die meistbesuchten Websites – 2/2010
Im kurzen Februar haben Deutschland Online-Anbieter wenig Grund zur Freude – alle müssen Verluste hinnehmen. Besonders hart traf es von den zehn meistbesuchten Websites MSN.de sowie die Netzwerke studiVZ und schülerVZ. Einzig die Betreiber von Sportseiten hatten Grund zur Freude: Die Bundesliga-Rückrunde und Olympia sorgte für steigende Besucherzahlen.
betabuzz

“Netzathleten media ist das am schnellsten wachsende deutsche Internet-Sportangebot”
Stefan Pfannmöller ist olympischer Medaillen-Träger im Kanusport und gleichzeitig Gründer und Geschäftsführer von netzathleten media, dem führenden deutschen Internet-Portal zum Thema Sport. Wie man es schafft, schon mit 29 Jahren auf zwei erfolgreiche Karrieren zurückzublicken, berichtet er im Gespräch mit förderland.
Förderland

FTD-Serie: 10 Jahre Dotcom-Blase
Es gab die Blender und Betrüger, die kleinen Gründer und großen Gurus, die Ideengeber und ihre Investoren. Sie alle hatten den Traum von einer neuen Technologie und einem neuen Unternehmertum. FTD-Redakteure erzählen Geschichten, die für die New Economy in Deutschland typisch waren.
Financial Times Deutschland

Google hat’s gegeben, Google hat’s genommen
Google entrümpelt seine Suchergebnisse, und für manchen kann das teuer werden: Seitenzugriffe und Werbeeinnahmen rutschen ab. Im Visier hat die Suchmaschine derzeit Anbieter, die den Index mit zahlreichen automatisch generierten Ergebnislisten füllen.
wuv.de

Telekom greift ganz nach Clickandbuy
Die Deutsche Telekom verhandelt über eine Komplettübernahme des Internet-Bezahldienstleisters Clickandbuy. Derzeit hält der Telekomkonzern über seine Beteiligungstochter etwa 20 Prozent an dem Unternehmen.
Financial Times Deutschland

NYT: Facebook Location Features Coming Next Month
Facebook is finally going to enter the location game at this April’s f8 conference, according to a report this morning on the NYT’s Bits blog. And they’re looking to take Google head on.
TechCrunch

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Gastbeitrag

10 Tipps für erfolgreiches Affiliate-Marketing – Gastbeitrag von Christoph Röck (affilinet)

Mittwoch, 10. März 2010 08:00

Henry Ford sagte einmal: „Die Hälfte des Werbebudgets ist immer umsonst ausgegeben. Man weiß nur leider nicht, welche.“ Dieses berühmte Zitat trifft immer noch auf alle klassischen Werbekanäle zu, nicht aber auf das Affiliate-Marketing, denn das Performance-Prinzip sorgt dafür, dass kein Euro fehlinvestiert wird. Unter Affiliate-Marketing versteht man im Prinzip Online-Vertrieb. Die Werbung wird gezielt platziert und die Maßnahme nach erfolgter Leistung (per Click, Lead oder Sale) vergütet.

Was viele außerdem nicht wissen: Affiliate-Marketing ist mehr als Online-Marketing. Denn es bietet werbetreibenden Unternehmen (Advertiser) nicht nur die gezielte Platzierung von Werbemitteln im passenden Internet-Umfeld, sondern vor allem die Möglichkeit des direkten Online-Vertriebs über die zielgruppenaffinen Webseiten ihrer Partner. Da die Betreiber dieser Webseiten (Publisher) bereits über einen themenspezifischen Kundenstamm im Netz verfügen, nutzen die Anbieter mit Hilfe des Affiliate-Marketings deren Webseiten als Vertriebskanäle. Auf diese Weise können sich werbetreibende Unternehmen schnell und einfach ein virtuelles Vertriebsnetzwerk aufbauen, in dem ihre Produkte zielgruppengerecht präsentiert werden. Für die Advertiser stellen die Publisher-Seiten damit eine interessante und Erfolg versprechende Werbefläche dar, um ihre Angebote zielgerichtet einem breiten Publikum vorzustellen.

Die folgenden zehn Tipps für erfolgreiches Affiliate-Marketing zeigen, welche Voraussetzungen für den Aufbau, die Pflege und das Management eines effizienten Partnerprogramms nötig sind. Sie machen deutlich, worauf es wirklich ankommt und welche Fehler unbedingt vermieden werden sollten.

1. Planen Sie nötige Ressourcen ein, bringen Sie Know-how mit und planen Sie langfristig
Erfolgreiches Affiliate-Marketing setzt ein umfassendes Online-Marketing-Wissen sowie ein gutes technisches Verständnis voraus. Haben Sie Erfahrung im Affiliate-Marketing? Ist Ihnen das Geschäftsmodell geläufig und sind Sie sich darüber im Klaren, welches Know-how im Online-Marketing Sie für das Management eines Partnerprogramms mitbringen sollten? Falls nicht, sollten Sie lieber mit einer auf Affiliate-Marketing spezialisierten Agentur zusammenarbeiten, die Ihnen ein professionelles Affiliate-Management mit entsprechender Expertise bieten kann. Neben dem nötigen Know-how sollten Sie aber auch die notwendigen personellen und zeitlichen Kapazitäten für die kontinuierliche Pflege eines Partnerprogramms bei Ihrer Planung berücksichtigen. Um ein Partnerprogramm eigenständig zu betreiben, kontinuierlich zu betreuen und zu optimieren brauchen Sie ein ausreichendes Zeitbudget sowie entsprechende personelle Ressourcen. Ein Partnerprogramm ist immer langfristig angelegt. Schließlich ist der Erfolg eines Advertisers im Affiliate-Marketing nicht durch ein einmaliges Set-Up erreichbar. Ihnen muss klar sein, dass das Potenzial von Affiliate-Marketing weit höher ist als die einmalige Schaltung eines Banners.

2. Sorgen Sie für ein klares Programmangebot
Die Gestaltung des eigenen Programmangebots umfasst die Verfügbarkeit der Produkte, die richtige Preisgestaltung, die optimale Landingpage und den maximal konvertierenden Kaufprozess (Warenkorb). Denken Sie immer daran, dass der Publisher auf der anderen Seite auch seinen Gewinn optimiert. Für ihn ist neben der Provisionshöhe oder der Art des Trackings entscheidend, wie gut das Angebot des Advertisers konvertiert. Denn nur dann bekommt er eine entsprechende Provision.

Wichtig ist auch, dass alle Produkte in Ihrem Shop getrackt und vergütet werden und nicht nur bestimmte Produkte. Denn wenn der Publisher Ihren Shop oder verschiedene Produkte bewirbt und der Kunde auf das Werbemittel klickt, dann jedoch ein Produkt kauft, das nicht vergütet wird, hat der Publisher „umsonst“ gearbeitet und es kann schnell zu Demotivation beim Publisher kommen.

Ebenso wichtig ist eine deutliche Beschreibung der Teilnahme-Voraussetzungen für das Partnerprogramm. Advertiser sollten klar festlegen, was die Zielsetzung ihres Programms ist und was Sie Ihren Publishern anbieten.

3. Sichern Sie den reibungslosen Vertrieb Ihrer Produkte
Als Basis für einen erfolgreichen Programm-Betrieb ist es von entscheidender Bedeutung, einen reibungslosen Online-Verkauf der angebotenen Produkte zu sichern. Der Prozess vom Klick auf die Anzeige bis zur Ausführung der Transaktion sollte deshalb sowohl technisch als auch logistisch von Anfang an gut durchdacht sein und in die Unternehmensprozesse integriert werden. Ein Aktionsplan mit begleitenden Maßnahmen zu saisonalen Highlights oder Sonderaktionen hilft, das Programm fortlaufend attraktiv und erfolgreich zu gestalten.

Bevor Sie sich jedoch für Affiliate-Marketing entscheiden, sollten Sie genau prüfen, ob sich Ihre Produkte überhaupt für den Online-Vertrieb eignen. Ist das Produkt massentauglich oder ein attraktives Nischenprodukt, das guten Absatz bei der Zielgruppe findet? Denn selbst ein vorbildlicher Online-Shop und optimale Vertriebsprozesse nützen nichts, wenn sich das Produkt nicht im Internet verkaufen lässt.

4. Sorgen Sie für ein gutes Publishermanagement
Kein Publisher wird für ein Programm tätig, ohne dass der Advertiser ihn vorher freigeschaltet hat. Advertiser sollten hier genau prüfen, mit welchen Publishern sie arbeiten möchten und sollten diese dann zügig annehmen und für das Programm freischalten.

Unterschätzen Sie also nicht die Bedeutung von guter, persönlicher und regelmäßiger Kommunikation mit Ihren Publishern für Ihren Programmerfolg. Ihre Publisher wollen motiviert und über Neuigkeiten wie zum Beispiel zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, Erweiterung des Produktangebots oder Veränderungen in der Provisionsstruktur informiert werden. Dazu gehören auch persönliche Treffen auf Branchenveranstaltungen oder eigens organisierte Events für Ihre Top-Publisher.

Der enge Kontakt zu den Publishern ist ein wesentliches Element für den Erfolg eines Advertisers. Regelmäßige E-Mail-Kommunikation und Partner-Newsletter sind gute Möglichkeiten, um die Publisher mit Informationen über das Programm, Sonderaktionen oder weitere Angebote zu versorgen. Besondere Features wie interaktive Werbemittel oder Eintragsformulare unterstützen die Publisher zusätzlich. Denkbar ist auch, das Partner-Programm auf der eigenen Website vorzustellen. Zufriedene Kunden sind schließlich oft die besten Vertriebspartner.

5. Führen Sie geeignete Provisionsstrukturen und Promotion-Aktionen ein
Ganz wichtig für den Erfolg eines Partnerprogramms ist eine attraktive Provisionsstruktur zur Vergütung Ihrer Publisher. Erfragen Sie bei Ihrem Netzwerk, was gängige Provisionsmodelle in Ihrer Branche sind, wie hoch Ihre Wettbewerber vergüten und welche Struktur Ihnen das Netzwerk empfiehlt. Es ist ganz wichtig, dass Sie mit Ihrem Provisionsangebot nicht oder nicht deutlich unter dem Ihres Wettbewerbs liegen, sonst ist das Angebot für potenzielle Publisher nicht attraktiv. Für den Programmstart bietet sich ein besonders lukratives Einführungsangebot an, um zügig Ihren Publisher- Pool aufzubauen.

Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit, unterschiedlich hohe Provisionen einzuführen. Somit können Sie zum einen den Vertrieb verschiedener Produkte unterschiedlich vergüten. Zum anderen haben Sie die Möglichkeit, die Vergütung Ihrer Publisher je nach deren Vertriebserfolg festzulegen.

Auch besondere Promotionaktionen zum Beispiel zu saisonalen Anlässen wie Ostern, Weihnachten, Muttertag oder zur Einführung eines neuen Produkts sind sehr motivierend für die Publisher und helfen, Ihren Publisher-Pool zu erweitern. Aktive Advertiser, die Affiliate-Marketing als leistungsfähiges Vertriebsinstrument erkannt haben, bieten ihren Publishern Bonuszahlungen für besondere Leistungen oder setzen auch Sonderwünsche um.

6. Achten Sie auf aktuelle Werbemittel und Produktdaten
Zur Bewerbung der eigenen Produkte sollten Sie Ihren Publishern regelmäßig neue und aktuelle Werbemittel und Produktdaten zur Verfügung stellen und das Partnerprogramm auf diese Weise zum Leben erwecken. Nur dann werden die Publisher die Werbemittel bestmöglich auf ihrer Seite platzieren und die Internetnutzer sich besonders angesprochen fühlen.

Im Performance-Marketing müssen Banner abverkaufsorientiert gestaltet sein. Banner ohne „call to action“ mit einer reinen Markenbotschaft sind in ihrer Abverkaufwirkung deutlich schlechter. Bieten Sie nicht nur Standard-Bannerformate an sondern auch verschiedene Textlinks und Logos und innovative Werbeformate, so dass Publisher immer ein zu ihrer Seite passendes Format auswählen können. Wenn Sie die Möglichkeit haben, automatisch aktualisierende Angebotsdaten (Bild, Preis, Beschreibung, Geokoordinaten etc.) anzubieten, tun Sie es. Viele Publisher können so Ihre Angebote sehr tief in ihre eigene Seite einpflegen und zielgerichtet für einzelne Angebote ihre Vertriebsleistung erbringen.

7. Nutzen Sie alle relevanten Publisher-Modelle
Affiliate-Marketing deckt eine Vielzahl von Publisher-Geschäftsmodellen ab. Bei den Publishern handelt es nicht nur um die typischen Betreiber von Themen-Websites, die dort Banner schalten. Zu den erfolgreichen Geschäftsmodellen gehören unter anderem Preisvergleicher, Gutscheinanbieter, Suchmaschinen-Marketing-Experten, E-Mail-Publisher, Portale & Communities, um nur einige zu nennen.

Je nach Ihrem Produkt- oder Serviceangebot gibt es Publisher-Modelle, die sich mehr oder weniger gut zum Vertrieb Ihres Angebotes eignen. Ihr Netzwerk wird Sie diesbezüglich beraten und eine Empfehlung aussprechen, welche Businessmodelle Sie nutzen sollten.

8. Decken Sie mit Affiliate Marketing Ihr komplettes Online-Marketing ab
Advertiser können über Affiliate-Marketing mit Publishern zusammenarbeiten, die in jeder Online-Marketing-Disziplin Experten sind. So gehen mittlerweile zahlreiche Advertiser dazu über, immer größere Budgets über Affiliate-Marketing und spezialisierte Publishersegmente abzuwickeln. Sie benötigen also nicht unbedingt unterschiedliche Abteilungen oder Agenturen, die auf verschiedene Online-Marketing Maßnahmen spezialisiert sind, sondern können über Affiliate-Marketing den kompletten Online-Marketing-Mix nutzen. Dafür sollten Sie mit einem Affiliate-Netzwerk zusammenarbeiten, in dem die Publisher Spezialisten in ihrem jeweiligen Vertriebskanal sind und das über eine entsprechend hohe Reichweite verfügt. Für Direktmarketing-Aktionen bieten sich Publisher an, die sich auf E-Mail-Marketing spezialisiert haben. Sie erreichen über große Verteiler, zum Beispiel per Newsletterversand, viele potenzielle Leads. SEM-Publisher können durch Buchung von zusätzlichen Suchwörtern oder Nischenkeywords eigene Maßnahmen des Suchmaschinen-Marketings effektiv ergänzen. Selbst Display-Marketing Kampagnen lassen sich performancebasiert über Affiliate-Netzwerke abwickeln. Dabei erzielen Sie eine hohe Reichweite, erreichen Ihre Zielgruppe auf hochwertigen Werbeplätzen und zahlen trotzdem nur für erfolgte Leistung.

9. Wählen Sie den richtigen Dienstleister
Ganz wichtig für die erfolgreiche Umsetzung eines Affiliate-Programms ist auch die Wahl des richtigen Partners. Dazu gehören in der Regel das Affiliate-Netzwerk und ggfs. auch noch eine auf Affiliate- oder Performance-Marketing spezialisierte Agentur.

Das Netzwerk bietet Ihnen die Plattform für Ihr Partnerprogramm. Es verfügt über einen Publisher-Pool, aus dem Sie Ihre Publisher rekrutieren können. Außerdem übernimmt es das komplette Tracking sowie die Abwicklung der Publishervergütung und bietet Ihnen alle Tools und den Service für Ihr Programm-Management inklusive Reporting, Werbemittelverwaltung, Bestellungsmanagement, Publisherannahme und -kommunikation.

Für die Auswahl Ihres Netzwerks sollten Sie folgende Kriterien zugrunde legen:
* Erfahrung im Affiliate- und Performance-Marketing
* Größe des Publisher Pools und Vielfalt der Geschäftsmodelle
* Qualität der Publisher und des Traffics
* Anzahl der Programme
* Branchenvielfalt und -erfahrung
* Transparenz und Beratungskompetenz

Auch die Agenturen sollten Sie nach ähnlichen Kriterien wie oben auswählen. Hilfreich bei der Auswahl ist vor allem die Überprüfung auf Zertifizierungen durch die Netzwerke.

10. Wie starten Sie erfolgreich Ihr Partnerprogramm auf strategischer Basis?
Wenn Sie ein Partnerprogramm starten, sollten Sie die folgende Vorgehensweise berücksichtigen:
* Überlegen Sie sich zunächst genau, was Sie mit Ihrem Programm erreichen wollen und wie Sie sich die Entwicklung Ihres Programm langfristig vorstellen
* Sorgen Sie dafür, dass Ihr Online-Shop reibungslos funktioniert
* Wählen Sie die geeigneten Dienstleister aus
* Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Netzwerk ein attraktives Provisionsmodell fest
* Stellen Sie aktuelle und attraktive Werbemittel im Netzwerk ein und möglichst auch Produktdaten, so dass die Publisher sich individuelle und maßgeschneiderte Werbemittel erstellen können
* Erweitern Sie schnell Ihren Publisher Pool, indem Sie Publisher und erfolgversprechende Publisher-Geschäftsmodelle zügig zulassen
* Beraten Sie sich frühzeitig mit Ihrem Netzwerk über Optimierungsmaßnahmen und das Entwicklungspotenzial Ihres Programms

Zur Person
Dr. Christoph Röck ist seit Dezember 2007 Geschäftsführer von affilinet Deutschland (www.affilinet.net) und verantwortet seit September 2009 zusätzlich als Managing Director Northern Europe das affilinet Geschäft in Großbritannien und den Niederlanden. Zu seinen Aufgaben gehört die konsequente Weiterentwicklung des Geschäfts in diesen Märkten sowie der Ausbau des affilinet Produkt- und Serviceportfolios hin zum umfassenden Performance Marketing Anbieter. Christoph Röck bringt eine umfangreiche Expertise im Bereich des eCommerce und Online-Marketings mit. Er startete seine Karriere unter anderem als Produktmanager bei Bertelsmann, von 2001 bis 2007 war er als Geschäftsführer der Pangora GmbH tätig.

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

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Kurzmitteilungen: trade-a-game, PaperC, Mikestar, Couponteria.de, Venture Lounge Hamburg

Dienstag, 09. März 2010 16:25

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Einblick und Ausblick: trade-a-game (www.trade-a-game.de) blickt auf das vergangene Geschäfttsjahr zurück. 2009 konnte das Start-up seinen Umsatz mit gebrauchten Waren im Vergleich zum Vorjahr nach eigenen Angaben um 450 % steigern. In den Vorjahren verkaufte das Berliner Unternehmen neben Gebrauchtwaren auch einen hohen Anteil an Neuware. Der Gesamtumsatz für Neu- und Gebrauchtware lag 2008 im “mittleren einstelligen Millionenbereich”. Inzwischen ist Gebrauchtware der Schwerpunkt von trade-a-game: Im Oktober 2009 ging die Plattform reBuy (www.rebuy.de), ein An-und Verkaufshop, online. Nach der 450-prozentigen Steigerung im Gebrauchtsegment dürfte der Umsatz nun abermals im einstelligen Millionenbereich liegen. “Für das Jahr 2010 sind wir derzeit voll im Plan und wollen das Jahr mit einem zweistelligen Millionenumsatz mit gebrauchten Medienartikeln abschließen. Insbesondere in den Kategorien Bücher und CDs sehen wir noch sehr viel Potential“, sagt Tim Fronzek, Geschäftsführer Finance und Controlling.

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Lesetipp: “Der Blaue Ozean als Strategie: Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt”. Die Autoren W. Chan Kim und Renée Mauborgne stellen in ihrem Buch eine spannende These aus: Wer sich auf den Kampf mit seinen Konkurrenten einlässt, hat schon verloren. Wer dagegen ganz neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt, kann satte Gewinne einfahren und seine Wettbewerber getrost vergessen.
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* Frühlingsgefühle: Die Fachbuchplattform PaperC (www.paperc.de) geht eine Partnerschaft mit HP Indigo Digital Press ein. Gemeinsam entwickle man ein Print-on-Demand-Konzept für die Inhalte von PaperC, das ab Mitte April die Nutzer erfreuen solle. Dann nämlich können sich User ihre Texte inklusive Kommentare und Notizen selbst zusammen stellen und erhalten sie als gebundenes Print-Exemplar zurück. Registrierte Mitglieder haben die Chance, sich noch mit verschiedenen Aktionen kostenlose Guthaben zu sichern.

* Feierlaune: Die Musik- und Karaoke-Plattform Mikestar (www.mikestar.com) lässt die Korken knallen – Das Projekt gamecity:Hamburg fördert das junge Start-up mit einem zinslosen Darlehen von bis zu 100.000 Euro. “Die Gründungsfreundlichkeit der Metrolpolregion wurde wiederholt bewiesen. Gerade für das aufstrebende Segment der Onlinespiele ist die Unterstützung des Projekts gamecity:Hamburg ein wichtiger Baustein”, sagt Geschäftsführer Monte Miersch.

* Groupon-Fieber: Liveshopping-Aktuell (www.liveshopping-aktuell.de) übernimmt Couponteria.de (www.couponteria.de), die erste deutsche Groupon-Übersicht. Die Plattform wurde vom neuen Besitzer bereits gernalüberholt. Die lokalen Rabattaktionen der diversen Groupon-Klone werden nun auf einer übersichtlichen Google Maps-Karte angezeigt.

* Am 23. März findet in Hamburg wieder eine Venture Lounge statt. Das Thema der Veranstaltung ist “Mobile Markets, Internet & Telekommunikation”. Ziel der Venture Lounge ist es “junge Unternehmer auf der Suche nach Eigenkapital mit Business Angels und Vertretern führender Venture Capital-Gesellschaften zusammenzubringen”. Bewerbungen sind noch bis 14. März möglich. Fachvorträge runden die Veranstaltung ab. Keynote Speaker in Hamburg ist Matthias Schrader von SinnerSchrader. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

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Autor: Yvonne Ortmann

Kategorie: Start-up-Spots

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Start-up Spot: Sofatutor

Dienstag, 09. März 2010 13:55

Premiere: Zum ersten Mal in unserer Reihe präsentieren wir einen Spot, bevor er das Licht der TV-Welt erblickt. Die Videolernplattform Sofatutor (www.sofatutor.com) hat soeben zwei Werbespots fertig gestellt. Das erste Werbefilmchen richtet sich an Schüler und Studenten, das zweite an Eltern. “Jetzt suchen wir nach einem Kooperationspartner in der deutschen Medienlandschaft, der uns bei unserer ersten TV-Kampagne mit Medienleistungen unterstützt und passende Konditionen für ein junges Start-up wie uns bietet”, erklärt Mitgründer Stephan Bayer. Dabei sei man für verschiedene Fernsehkanäle offen und wolle sich lieber an den entsprechenden Sendungen und Sendezeiten orientieren: “Für die Zielgruppe ‘Mütter’ wäre beispielsweise das Frühstücksfernsehen interessant, für Kinder eher die ‘Simpsons’.”

Beide Spots zielen darauf auf, das Produkt gut zu erklären. “Den Eltern legen wir nahe: Die Bildung eurer Kinder ist wichtig, dabei gibt es etwas Günstigeres als Nachhilfe – uns.” Beim Kinderspot gehe es neben der Produkterklärung darum, den Medienbruch zu überwinden: “Vor dem Fernseher befinden sich Schüler im Entertainmodus. Es muss ein Schalter umgelegt werden: Geh an den Computer oder merke dir die Internetseite.” Produziert wurden beide Werbefilme von Bekannten, die selbst ein Start-up gegründet haben: die Agentur we-are-here.de (www.we-are-here.de).

Weil sich Sofatutor intensiv an der Erstellung des Spots beteiligt hat, könne man schwer Aussagen über die Produktionskosten machen. Sie lägen aber “irgendwo im vierstelligen Bereich”. Die Auswertung der Kampagne soll in erster Linie über die unterschiedlichen Domain-Endungen erfolgen: Während der normale Traffic auf der .com-Adresse landet, gibt es beim Kinderspot eine .tv-Endung und beim Elternspot eine .de-Endung. An dieser Stelle noch ein kleiner Aufruf von Sofatutor: “Wir freuen uns, bei ds ein erstes Feedback auf unsere Arbeit zu erhalten!”

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Artikel zum Thema
* Start-up Spot: MyStocks
* Start-up-Spot: MeinAnteil.de
* Start-up Spot: virtualnights
* Start-up-Spots: qeep
* Weitere TV-Spots von Start-ups gibt in unserer Rubrik “Start-up-Spots”

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Seed-Finanzierung: Team Europe legt 6-Millionen-Euro-Fonds auf

Dienstag, 09. März 2010 12:00

Vollgas: Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski gibt mit seinem Team Europe Ventures ordentlich Gas. In den kommenden drei Jahren will der Berliner Kapitalgeber, der kürzlich mit einem 10-Millionen-Exit bei brands4friends für Schlagzeilen sorgte, stattliche 6 Millionen Euro in die Gründungsfinanzierung von jungen Unternehmen stecken. Insbesondere auf die Segmente Internet und mobiles Internet hat es Team Europe Ventures abgesehen. “Ein wichtiges Investment-Kriterium stellen dabei die Unternehmerteams dar”, sagt Kolja Hebenstreit von Team Europe. “Wenn wir das Gefühl haben, ein Unternehmen wird auch ohne uns erfolgreich sein, mit uns aber besser, schneller, schöner – dann ist das ein potenzielles Investment für uns”.

tev_team

Die vier von der Geldstelle: Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit,
Pawel Chudzinski und Steffen Hoellinger (v.l.n.r.)

Für diese Seed-Investment-Strategie legt Team Europe Ventures einen eigenen Fonds auf. Zu den Investoren zählen neben dem Team Europe Ventures-Management unter anderem Arend Iven und Ron Hillmann, Dario Suter (ehemals studiVZ), Matthias Spieß (Spreadshirt), Heiko Hubertz (Bigpoint), der Telefonbuchverlag Müller-Medien, Günter Faltin (Professor für Entrepreneurship und Business Angel), Kai Bolik, Michael Kalkowski und Boris Wasmuth (alle GameDuell), Mario Kohle und Robin Behlau (beide Käuferportal), Christoph Janz, Christopher Muenchhoff (beide DealPilot) und Marco Boerries (StarOffice). “Wir sind stolz und freuen uns über die hochkarätigen Investoren, die wir für unseren Fonds gewinnen konnten. Dabei handelt es sich ausschließlich um Personen, die im Internet-Umfeld aktiv sind und mit denen wir schon in der Vergangenheit gut zusammen gearbeitet oder mit denen wir uns gemeinsam Projekte angesehen haben”, sagt Gadowski.

“Im Bereich Seed-Investment sehen wir eine Lücke”

Pro Jahr ist geplant, circa fünf Investments zu tätigen. Dabei schielen die Hauptstädter weiter vor allem auf den deutschen Raum. Aber auch in die USA und andere europäische Länder will Team Europe seine Fühler ausstrecken. Explizit genannt wird dabei Polen. Bis zu 500.000 Euro pro Unternehmen sollen investiert werden. “Im Bereich Seed-Investment sehen wir eine Lücke. Es gibt nur wenige Frühphasen-Investoren, die sechsstellige Summen investieren. Business-Angel-Konsortien hingegen verfügen über diverse Nachteile, zum Beispiel die Problematik, dass sich oftmals keiner der Investoren vollständig verantwortlich fühlt, was zulasten gründlicher Evaluierungen sowie der Betreuung geht”, sagt Pawel Chudzinski von Team Europe . Im Bedarfsfall sollen Co-Investoren das Engagement von Team Europe ergänzen. Das europäische Ventureteam sieht sich ansonsten “als Lead-Investor, der eine Finanzierungsrunde vollständig abdecken kann”.

Artikel zum Thema
* Team Europe Ventures steigt bei brands4friends aus

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Autor: Yvonne Ortmann

Kategorie: Lesenswert

Lesenswert: Google Street View, Yolk, Tobias Johann, WestDeal, Mark Zuckerberg, Facebook

Dienstag, 09. März 2010 10:15

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Mein Haus, mein Auto, meine Bildrechte
Google Street View spaltet die Nation in Befürworter und Datenschutz-Bedenkenträger. Der Dienst stellt Straßenzüge in Google Maps dar. Als wäre man vor Ort, kann der Nutzer durch eine abfotografierte Realität schlendern. Das US-amerikanische Straßennetz ist fast komplett abgelichtet, auch viele europäische Länder lassen sich mit Google bereisen. Deutschland ist noch ein weißer Fleck auf der Europa-Karte. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Doch Verbraucher- und Datenschützer laufen Sturm.
betabuzz

Über Zahlen spricht man.
(…) Vor Gründung unseres Yolk hätten wir Sonstwas dafür gegeben, echte, detaillierte Zahlen bestehender Jungunternehmen einsehen zu können. Zahlen, die auch Einblick in die ersten Monate gewähren und die Entwicklung verständlich werden lassen, nicht nur ein wie auch immer geartetes Zwischenergebnis präsentieren. (…) Nun denn. Öffnen wir selbst unsere Bücher. Nicht nur einen Spalt weit, sondern konsequent.
mite.blog

Nach dem Ausstieg bei Sportme: Tobias Johann im Text-Interview
Er war – abgesehen von Co-Founder Dani Warshager – der letzte verbliebene Gründer von Sportme (www.sportme.de), doch nun hat auch Tobias Johann das Boot verlassen. (…) Zu den Gründen für seinen Ausstieg und was er nun mit Rheingau Ventures plant, spricht Tobias Johann in einem ausführlichen Text-Interview.
Gründerszene

Groupon-Fieber: Der WestDeal der WAZ-Gruppe vor dem Start
Wer wäre hierzulande prädestinierter für lokale Live Shopping Aktionen in Groupon-Manier als die regionalen Verlagshäuser mit ihrer Lokalkompetenz? Die WAZ-Gruppe macht den Anfang und startet am 15. März WestDeal (”Gemeinsam sind wir Schnäppchen”) für die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen und Wuppertal.
Exciting Commerce

Facebook: Auf dem Weg zur Macht
Mit seinen 400 Millionen Mitgliedern hat sich das soziale Netzwerk zum Publikumsrenner im Internet entwickelt. Jetzt will der Shootingstar daraus Milliardenerlöse machen nach Google-Vorbild. Ein Inside-Report aus dem Firmensitz in Palo Alto.
manager-magazin.de

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Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Mit DeutschlandCoupon günstiger Burger und Pommes futtern

Dienstag, 09. März 2010 08:00

Durch den unglaublichen Hype um die unzähligen Groupon-Klone im Lande sind Coupons und Gutscheine plötzlich ein Riesenthema. Genau in diesem Segment sind David Hilmer und Michael Kappler aktiv. Ihre Plattform DeutschlandCoupon (www.deutschlandcoupon.de) soll aber keinesfalls ein Gegenentwurf zum Thema Groupon sein. “Mit DeutschlandCoupon sind wir in einem recht ähnlichen Bereich tätig, der, obwohl er häufig in den gleichen großen Topf geschmissen wird, sich doch grundlegend unterscheidet”, sagt Hilmer gegenüber deutsche-startups.de. “Mit dem DeutschlandCoupon haben wir ein Portal für lokale Coupons zum Ausdrucken geschaffen”. In diesem Punkt liegt nicht nur der entscheidende Unterschied zu den vielen Groupon-Adaptionen, sondern auch zu den unzählichen Rabatt-, Spar- und Couponplattformen, die im Netz um Nutzer buhlen.

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Bei DeutschlandCoupon finden Onliner aktuell über 500 Coupons, die man ausdrucken kann und damit in der realen Welt Vergünstigungen bekommt – darunter hin und wieder einige exklusive Rabattaktionen. “Die sehr einfache Suchfunktion erlaubt es dem Besucher, nach Angeboten aus seinem PLZ-Gebiet bzw. seiner Region zu suchen”, sagt Hilmer. Die Bandbreite der Coupons reicht von Schlecker über McDonalds bis zu real.Der Burgerbrater setzt bereits zum wiederholten Male auf DeutschlandCoupon. Die entsprechenden Gutscheine muss man nur ausdrucken. Online-Coupons runden das Angebot ab. “Aber nicht nur nationale Anbieter, sondern auch der lokale Einzelhandel, Dienstleister oder Gastronomiebetrieb kann unser Angebot nutzen und einen Coupon speziell für sein Einzugsgebiet einsetzen. Hier arbeiten wir mit einem engmaschigen Netzwerk an lokalen Mediaberatern zusammen, die den DeutschlandCoupon online und als Print-Medium vermarkten”, berichtet Hilmer.

DeutschlandCoupon kooperiert mit der WAZ

Das Medienhaus WAZ hat das Thema bereits für sich entdeckt und kooperiert mit DeutschlandCoupon. Bei DerWesten.de fnden die Nutzer durch die Partnerschaft eine eigene Gutschein-Rubrik. Und auch der erfolgreiche Coupondienst coupons4u.de (www.coupons4u.de) gehört zu den Partner von DeutschlandCoupon. Dank der Partnerschaft können Nutzer der Plattform neben Web-auch auf Offline-Coupons zugreifen. Und wie finanziert sich DeutschlandCoupon? “Jeder tatsächliche Ausdruck eines Coupons kann vom Anbieter mit einem Cent-Betrag bewertet werden. Umso höher dieser Cent-Betrag ist, umso prominenter ist die Platzierung in den Suchergebnissen. Unser Angebot basiert also nicht auf der Kalkulation von Userzahlen oder dergleichen, sondern rein auf erbrachter Leistung”, erklärt Hilmer das Konzept. Durch die Kooperationen mit lokalen Medienhäusern und starken Online-Marken ist DeutschlandCoupon auf einem guten Weg. Ein Manko bleibt: Das Thema Rabattcoupons ist in Deutschland längst nicht so ausgeprägt wie in anderen Ländern. Eingentlich merkwürdig, denn die Deutschen sparen doch sonst so gerne.

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