Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Mein eigener Chef zu sein, ist mir nicht wirklich wichtig. Es bedeutet mir allerdings viel, mein eigenes „Baby“ gestalten und vorantreiben zu können. Wenn man sein eigenes Produkt fertig stellt, erste Kunden gewinnt und diese mit dem Produkt auch noch glücklich macht, ist das schon etwas Unvergleichliches.
Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Die Idee zu unserer Wissensplattform Triviado, die Wissen in Form von Quiz vermittelt, kam mir nach einer Party. Auf der Feier haben wir uns mit ein paar Freunden gegenseitig Quizfragen zur Fußball-WM 1990 gestellt, zum Beispiel „Wer hat neben Jürgen Kohler in der deutschen Manndeckung gespielt?“ Wenn einer eine Frage nicht beantworten konnte, war eine Runde Getränke fällig. Das hat viel Spaß gemacht und mich bei meiner persönlichen Leidenschaft Fußball gepackt. So ist die Idee dann nach und nach gereift.
Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
Wir haben für unsere Seed-Finanzierung einen etwas ungewöhnlichen Ansatz gewählt, indem wir eine relativ große Anzahl von Freunden und Bekannten als Investoren an Bord geholt haben. Das hat den Vorteil, dass unsere Investoren uns nun proaktiv helfen und uns insbesondere ihre Netzwerke öffnen. Das hätten sicherlich auch andere Investoren gemacht, aber nicht so proaktiv. Auf diesem Wege sind wir nun schon mehrfach unverhofft mit interessanten Geschäftspartnern in Kontakt gekommen. Zusätzlich zu diesen Freunden und Bekannten haben wir noch gezielt ein paar ausgewählte Branchenexperten als Angel Investoren gewonnen, die uns neben ihrem Kapital auch ihre Expertise und Kontakte zur Verfügung stellen. Weiterlesen »
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