Von aikme bis tunero – 10 brandneue Start-ups, die man im Blick behalten sollte

Woche für Woche berichtet deutsche-startups.de über frisch gestartete deutsche Start-ups. Wer nicht tagtäglich am Ball bleibt, dem entgeht in unserer schnelllebigen Zeit vielleicht das ein oder andere spannende Projekt. Auf der andere Seite […]
Von aikme bis tunero – 10 brandneue Start-ups, die man im Blick behalten sollte

Woche für Woche berichtet deutsche-startups.de über frisch gestartete deutsche Start-ups. Wer nicht tagtäglich am Ball bleibt, dem entgeht in unserer schnelllebigen Zeit vielleicht das ein oder andere spannende Projekt. Auf der andere Seite entgehen den Internet-Start-ups vielleicht potenzielle Nutzer, Investoren oder einfach Unterstützer, die die Idee in ihrem Netzwerk verbreiten. Unseren Lesern und allen Gründern von neuen Start-ups wollen wir mit dieser Liste helfen. Darin finden sich zehn Start-ups, über die wir in den vergangenen Wochen berichtet haben – und die mehr als einen flüchtigen Blick wert sind. In die neueste Ausgabe haben es aikme, aSpot, freshfoods, FWD.IO, KigaRoo, Navinos, Nextsocial, Outstore, Toroleo und tunero geschafft.

aikme
aikme (www.aikme.de) positioniert sich als “persönliches und virtuelles Fashion-Outlet”. In der Selbstbeschreibung des brandneuen Online-Shops heißt es: “Wir bieten alle Trends zu unschlagbar fairen Preisen an. Ob für Männer oder Frauen, auf aikme.de findet man Markenklamotten bis zu 60 % günstiger”. Wobei es bei aikme nicht nur um Mode geht, sondern auch um das Trendthema Wohnen, also Heimtextilien, Kerzenständer und Möbel, geht. Neben der suche für Kategorien ist bei aikme auch eine Suche über Marken möglich. Ins Leben gerufen wurde das ansehnliche Outlet von Sascha Coldewey, der 2004 Kolibrishop, einen Cyberladen für Streetwear und Sneakers, gründete. Weitere Infos über aikme

aSpot
aSpot (www.aspot.at) möchte Selbständige, die unkompliziert eine temporäre Arbeitsmöglichkeit suchen, mit dafür offenen Firmen zusammenbringen. Über das Smartphone suchen Nutzer Büros in ihrer Umgebung, die einen Arbeitsplätze für zunächst einen Tag kostenlos anbieten. Neben Tisch, Stuhl und Internet finden so neue Menschen aus der Branche zusammen und lernen sich kennen. Später möchte aSpot den Dienst zu einer Vermittlungsplattform für flexible Untervermietung ausbauen. Die Idee ist dem des Jelly oder Coworking sehr ähnlich. Dabei stellen Privatpersonen beziehungsweise Coworking Spaces einen Arbeitsplatz kostenlos oder -pflichtig zur Verfügung. Weitere Infos über aSpot

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freshfoods
Auch wenn der Lebensmittelshop froodies kürzlich grandios scheiterte, ist das Lebensmittelsegment noch lang nicht am Ende! Immerhin sind mit Allyouneed.com (www.allyouneed.com), Food.de (www.food.de) und supermarkt.de (www.supermarkt.de) noch immer mehrere ambitionierte Start-ups in diesem spannenden Segment unterwegs. Neu im Reigen der Lebensmittelshops ist freshfoods (www.freshfoods.de). Vorangetrieben wird das Start-up, welches sich zunächst nur um Münchner kümmert, von Christian Altmeyer und Matthias Hensler. Mit eigenen Kühlfahrzeugen will das Duo “Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs direkt zu den Kunden nach Hause” liefern. Weitere Infos über freshfoods

FWD.IO
Wir berichten hier ja fast ausschließlich über Start-ups, deren Business online-basiert ist. Die Geschäftsideen und -modelle sind so verschieden wie ihre Gründer, ebenso ihr Bedarf an Know How und an Mitarbeitern, die an ihrem Start-up mitarbeiten. Gemeinsam ist all den Unternehmen aber, dass sie IT-Fachleute brauchen. Ohne die funktioniert das Business nicht, kann nicht einmal entwickelt werden. Gute Leute im Bereich IT zu finden, ist aber besonders für Startups richtig schwierig. In genau diese Bresche springen jetzt FWD.IO (www.fwd.io) aus Hamburg. Sie bieten sich als technischen Partner für Start-ups an – CTO as a Service. Die Idee zu FWD.IO ist aus eigenem Leid geboren. Weitere Infos über FWD.IO

KigaRoo
KigaRoo (www.kigaroo.de) will pädagogischen Mitarbeiten von frühkindlichen Bildungseinrichtungen das Tagesgeschäft in Sachen Organisation, Dokumentation und Kommunikation vereinfachen. Von der Verwaltung der Stammdaten über Dienst- und Speisepläne bis hin zu Veranstaltungs-Kalendern und dem Schreiben von Entwicklungsberichten reicht die Palette der Aufgaben, die in Kindergärten, Krippen und Krabbelgruppen täglich anfallen. Wenn die Einrichtung es wünscht, kann sie eine bei KigaRoo gehostete Website erstellen und betreiben. Darüberhinaus erleichtert KigaRoo die Kommunikation zwischen Einrichtung und Eltern. Weitere Infos über KigaRoo

Navinos
Navinos (www.navinos.de) tritt an, um den Weinkauf im Internet zu ändern. “Statt dröger Listen mit tausenden Weinen geben wir nachvollziehbare Empfehlungen zu jeder Gelegenheit. Statt Abverkauf von Restposten bieten wir schon bald personalisierte Empfehlungen für jeden Geschmack”, heißt es auf der Website. Über eine Weinsuche oder Kategorien wie “Der perfekte Wein zum Grillen”, “Die besten Weine zur Pasta mit Tomatensauce” oder “Die besten Weine Australiens” können die Navinos-Nutzer auf der Plattform nach leckeren Weinen stöbern und diese anschließend bei einem der Partnershops bestellen. Ansehnliche und vor allem große Bilder sorgen dabei für die passende Atmosphäre. Weitere Infos über Navinos

Nextsocial
Crowdfunding erinnert ein wenig an Casting-Shows: Newcomer tauchen auf, präsentieren ihr Können und wer am Ende das Publikum auf seiner Seite hat, bekommt einen gut dotierten Vertrag. Zum echten Kassenschlager wurde Ende Mai Nextsocial (www.nextsocial.de) aus Berlin. Das Social Commerce Start-up überzeugte 196 Mikroinvestoren auf Seedmatch innerhalb nur eines Tages von seiner Facebook Deal Plattform. Damit es nicht beim One-Hit-Wonder bleibt, setzt Nextsocial auf weitere Geldgeber. Die 100.000 Euro aus dem Crowdfunding seien eine willkommene Finanzspritze, jedoch nicht überlebensnotwenig gewesen, wie Gründer und Geschäftsführer Raphael Pochhammer berichtet. Weitere Infos über Nextsocial

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Outstore
Wie bereits Anfang März exklusiv berichtet, arbeiten Clover Venture-Macher Michael Munz und Johannes Altmann, Gründer von Shoplupe, seit einiger Zeit an Outstore (www.outstore.de), einem E-Commerce-Marktplatz für Outdoor-Fashion und -Zubehör. Nach etlichen Monaten Vorbereitungszeit ging Outstore Anfang September an den Start. “Es war immer schon unser Wunsch, das Thema Outdoor um die Variante E-Commerce-Marktplatz zu ergänzen. Dieses Marktsegment bietet sowohl eine große Auswahl von Angeboten und Händlern, als auch eine sehr dynamische Nachfrage“, sagt Mitgründer Altmann. Zum Start bietet Outstore nach eigenen Angaben “über 30.000 Produkte verschiedener Händler an”. Weitere Infos über Outstore

Toroleo
Wenige Wochen nachdem deutsche-startups.de den Namen den Namen von Toroleo (www.toroleo.de), dem Kfz-Preisvergleich aus dem Hause Project A Ventures enthüllte, ging das Start-up kürzlich offiziell an den Start. An den Start geht Toroleo – wie berichtet – als Preisvergleich für die Themen Reifen und Felgen. Um Reifen kümmert sich Project A Ventures bekanntlich auch mit dem Reifen-Shops Tirendo (www.tirendo.com). Somit sollen sich die Start-ups gegenseitig befruchten. “Mittelfrisitig” soll es bei Toroleo aber auch um weitere “Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Auto” gehen. “Unser Ziel ist es, international zur führenden Produkt- und Preisvergleichsplattform im Automobil-Bereich zu werden”, sagt Manuel Hinz, Geschäftsführer und Gründer von Toroleo. Weitere Infos über Toroleo

tunero
Dass Deutschlands Gründer oft Benzin im Blut haben, ist bekannt – siehe dazu “Benzin im Blut: 20 Start-ups rund um das Thema Auto“. Eine interessante Nische im Autosegment wurde online aber bisher nicht im großen Stil bedient – es geht um Tuning. Bisher, denn nun will tunero (www.tunero.de) dieses Segment erobern. tunero-Mitgründer Robert Kurth, ehemals Webtrekk, beschreibt sein Baby als “Onlineshop für High-End-Tuningkomponenten”. tunero biete jedem Tuninginteressierten die Möglichkeit, sich einen Überblick über die auf sein Fahrzeug passenden Tuningteile, wie zum Beispiel Sportfahrwerke, Tieferlegungsfedern oder Spurverbreiterungen, zu verschaffen. Weitere Infos über tunero

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.