#5um5 5 Berliner Start-ups, die eine große Zukunft vor sich haben

In der Start-up-Hochburg Berlin gibt es inzwischen mehr Start-ups als Überreste der ehemaligen Mauer. Einige dieser jungen Firmen haben zuletzt richtig aufgedreht. Hier 5 Berliner Start-ups, die (vermutlich) eine große Zukunft vor sich haben.
5 Berliner Start-ups, die eine große Zukunft vor sich haben

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Berliner Start-ups, die (vermutlich) eine große Zukunft vor sich haben.

Contentful

Üppige 13 Millionen US-Dollar flossen Ende Mai in das Berliner DeveloperTech-Start-up Contentful. Die Summe stammte von Benchmark Capital, Trinity Ventures, Balderton Capital und Point Nine Capital. Insgesamt flossen somit rund 16,8 Millionen in das Unternehmen, das sich als Content Management Developer Platform positioniert. Simpel ausgedrückt, ermöglicht Contentful es, Content über eine API zu verwalten und auf unterschiedliche Plattformen zu verteilen – als hoch skalierbare Cloud-Lösung.

Friendsurance

Friendsurance wurde 2010 gegründet, hebt aber erst jetzt so richtig ab. Das InsurTech-Unternehmen belohnt seine Kunden bei Schadensfreiheit mit Beitragsrückzahlungen. Das Start-up beschäftigt über 80 Mitarbeiter am Standort Berlin. Horizons Ventures pumpte Ende März beachtliche 15,3 Millionen in das Start-up.

HomeToGo

Das Berliner Start-up HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienwohnungen, ist schon länger ein Hidden Champions, den inzwischen eigentlich jeder kennen sollte. Insight Venture Partners, Acton Capital Partners und DN Capital pumpten Mitte April 20 Million US-Dollar in die Suchmaschine. Zuvor flossen bereits 8 Millionen Euro in das Start-up, das von Wolfgang Heigl (früher swoodoo), Patrick Andrä (früher Home24) und Nils Regge (früher Casamundo) gegründet wurde.

orderbird

Digital+ Partners, die Metro Group und Altinvestor Concardis investieren kürzlich über 20 Millionen Euro in das iPad-Kassensystem orderbird. Mit den strategischen Partnern und dem frisch eingesammelten Kapital will das Berliner Start-up die Produktentwicklung und seine Expansion in den europäischen Markt weiter voran treiben. orderbird wurde 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet und beschäftigt heute mehr als 120 Mitarbeiter.

Thermondo

Thermondo, eine Online-Plattform für den Heizungswechsel, holte sich Ende Mai von seinen Altgesellschaftern 23,5 Millionen. Das Start-up wurde im Oktober 2012 von Philipp Pausder, Kristofer Fichtner und Florian Tetzlaff gegründet. Investoren von Thermondo sind unter anderem Rocket Internet, E.ON, Holtzbrinck Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft und Picus Capital (Alexander Samwer).

Bonus: Marley Spoon, Movinga, Pets Deli, Spotcap und SoundCloud.

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Foto: Berlin from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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