DeveloperTech aus Berlin Dropbox-Investor pumpt 13 Millionen in Contentful

Vor fünf Jahren startete der ehemalige Tagcrumbs-Macher Sascha Konietzke StorageRoom. Aus dem Start-up entwickelte sich dann die Content Management Developer Platform Contentful. Der bekannte US-Investor Benchmark Capital und Co. investieren nun 13 Millionen Dollar in das junge Unternehmen.
Dropbox-Investor pumpt 13 Millionen in Contentful

Üppige 13 Millionen US-Dollar fließen in das Berliner DeveloperTech-Start-up Contentful. Die enorme Summe stammt von Benchmark Capital, Trinity Ventures, Balderton Capital und Point Nine Capital. Insgesamt flossen somit rund 16,8 Millionen in das Unternehmen, das sich als Content Management Developer Platform positioniert. Simpel ausgedrückt, ermöglicht Contentful es, Content über eine API zu verwalten und auf unterschiedliche Plattformen zu verteilen – als hoch skalierbare Cloud-Lösung aus.

Contentful setzt dabei auf ein Freemium-Modell. Die größeren Contentful-Pakete kosten dann 99 oder 199 Dollar pro Monat. Unternehmen wie Urban Outfitters, Red Bull, Jack in the Box, Nike, Trunk Club und Xoom nutzen Contentful bereits. Zum Umsatz, der zu 75 % in den USA erwirtschaftet wird, macht das Unternehmen keine Angaben. Mit dem frischen Kapital will das Start-up sein Team erweitern, ein neues Büro in San Francisco aufbauen un die Developer Community massiv ausbauen. 34.000 Entwickler sind derzeit Bestandteil der weltweiten Contentful-Developer Community.

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Der amerikanische Investor Benchmark Capital, der unter anderem in Asana, Demandforce, Dropbox, OpenTable, Twitter und Yelp investierte, ist in Deutschland bisher nur bei ResearchGate aktiv. Vorgänger von Contentful ist quasi StorageRoom, welches von Sascha Konietzke ins Leben gerufen wurde. Inzwischen arbeiten 60 Mitarbeiter aus 28 Nationen für Contentful, dessen Content Management Developer Platform im Mai 2014 an den Start ging.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.