#5um5 5 Start-ups, die von Ex-Lieferhelden gegründet wurden

Seit 2010 digitalisiert das Berliner Start-up Lieferheld bzw. Delivery Hero die Welt der Pizzavermittlung. Einige der Führungskräfte haben das Unternehmen längst wieder verlassen und selbst gegründet. Hier 5 Start-ups, die von Ex-Lieferhelden bzw. von ehemaligen Delivery Hero-Machern gegründet wurden.
5 Start-ups, die von Ex-Lieferhelden gegründet wurden

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Hier 5 Start-ups, die von Ex-Lieferhelden bzw. von ehemaligen Delivery Hero-Machern gegründet wurden.

Book a Tiger

Claude Ritter und Nikita Fahrenholz, beide Mitgründer von Lieferheld.de, kümmern sich seit 2014 mit Book a Tiger um die Vermittlung von Putzkräften – so wie auch der große Wettbewerber Helpling (gehört zu Rocket Internet). Gerade erst kündigte das Berliner Start-up Book a Tiger, das zuvor auf freie Putzkräfte setzte, die Festanstellung seiner Reinigungskräfte an – siehe “Book A Tiger: Das Uber-Prinzip ist gescheitert“.

Dojo Madness

Gemeinsam mit Jens Hilgers (ESL Gaming) und Christian Gruber gründete der ehemalige Lieferheld-Macher Markus Fuhrmann Dojo Madness. Das Berliner Start-up ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. March Capital Partners, die IBB, London Venture Partners und DN Capital investierten gerade 4,5 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen – siehe “Dojo Madness holt sich 4,5 Millionen US-Dollar“.

Lemoncat

Doreen Huber, ehemals Delivery Hero und Springstar, bearbeitet mit Lemoncat neuerdings den Catering-Markt – ein Segment, in dem sich gerade mehrere Start-ups tummeln. “Wir von Lemoncat glauben an unkompliziertes und qualitativ hochwertiges Business Catering”, heißt es auf der Startseite – siehe “Ex-Delivery Hero Doreen Huber startet Lemoncat“.

Marley Spoon

Der ehemalige Lieferheld-Macher Fabian Siegel ist seit 2014 mit Marley Spoon unterwegs. Marley Spoon verkauft ähnlich wie HelloFresh frische Zutaten samt Rezept. Knapp 25 Millionen flossen bereits in das Start-up, das in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Australien und USA unterwegs ist. Rocket ist aktuell mit 28,6 % an Marley Spoon beteiligt – siehe “Marley Spoon: Nur 611.000 Euro Umsatz – in Deutschland“.

Salonmeister

Louis Pfitzner war einer der ersten Mitarbeiter bei Lieferheld. 2012 gründete Pfitzner gemeinsam mit Phillipp Rechberg und Nils Griess-Nega die Beauty-Plattform Salonmeister (Buchungsplattform für Beauty- und Wellnesstermine), die seit Oktober 2014 zum britischen Unternehmen Wahanda gehört, und seit Anfang dieses Jahres auf den Namen Treatwell hört – siehe “Ich kenne keinen Namen, der besser zu uns passt“.

Bonus: Lieferheld-Mitgründer Mohammadi Akhabach bearbeitet mit Deutsche Seniorenwerbung schon sehr lange die Zielgruppe 50plus.

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Foto: Superhero Business People Corporate Team Skyline Concept from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.