Kurzmitteilungen: airbnb, Springstar, Glossybox, Green Cup Coffee, Playandroid, Billpay

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Starke Partnerschaft: Der umtriebige US-Zimmervermittler airbnb (www.airbnb.com) setzt in Sachen Auslandsexpansion auf Springstar, den weltweit aktiven Inkubator von Klaus Hommels, Oliver Jung und Harish Bahl. […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Starke Partnerschaft: Der umtriebige US-Zimmervermittler airbnb (www.airbnb.com) setzt in Sachen Auslandsexpansion auf Springstar, den weltweit aktiven Inkubator von Klaus Hommels, Oliver Jung und Harish Bahl. Ausgewählte Märkten rund um den Globus soll das Berliner Springstar-Team für airbnb bearbeiten, andere wie beispielsweise Deutschland treibt das US-Unternehmen weiter selbst voran. Das Trio Hommels, Jung und Bahl investierte in den vergangenen Jahren weltweit in mehr als 20 Firmen. Hommels und Jung bauten mit BrandsAlliance und Group Buying Global zuletzt unter anderem ein weltweites Shoppingclub- und ein weltweites Groupon-Netzwerk auf. Die Aktivitäten rund um den Globus bilden nun das stattliche Grundgerüst von Springstar. Anders als die Samwer-Brüder, die mit Wimdu (www.wimdu.com) ebenfalls einen Zimmervermittler aufbauten, agiert Springstar in diesem Konstrukt nicht als ungeliebte Klonfabrik, sondern als Dienstleister, der ein Konzept internationalisiert. “Im Vergleich zum Vorgehen von Wimdu beinhaltet dieser Ansatz wesentlich weniger Risiko für Springstar, die für ihre Dienste wohl mit entsprechenden Anteilen an Airbnb ausgestattet werden”, spekuliert Gründerszene. “Springstar’s deep knowledge of select local markets around the world will serve to accelerate our international expansion in order to better serve our community at the local level”, sagt Brian Chesky von airbnb.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse.

* Down under und mehr: Glossybox (www.glossybox.de), der Birchbox-Klon aus dem Hause Rocket Internet, ist weiter auf Expansionskurs. Glossybox Australien (www.glossybox.com.au) wird derzeit von Alexandra Podeanu, die bereits Groupon Australien auf die Bahn brachte, aufgebaut. Ein Ableger in den Niederladen wird ebenfalls gerade aktiv vorbereitet. In Spanien und Italien ist Glossybox bereits unterwegs. In Großbritannien, Brasilien und Südkorea hinterließ das junge Start-up zuvor bereits Spuren. Wie berichtet bastelt Glossybox daneben an der Produktpalette und startete kürzlich mit der Glossybox Style (www.style.glossybox.de) eine Adaption des Shoedazzle-Konzeptes. Die Erweiterung des Geschäftsmodells ist in Deutschland und in Brasilien bereits im Angebot.

* Kaffee zum Müsli: Im Sommer dieses Jahres übernahm mymuesli (www.mymuesli.com), die Black Pirate Coffee Crew (www.bpcc.de), einen Online-Shop und Shopping-Club für Kaffeefreunde. Mit Green Cup Coffee (www.green-cup-coffee.de), einem Shop für Single-Finca-Kaffees, präsentieren die Passauer nun ihr neues, gemeinsames Projekt. “Wir hatten schon während der Kaffeepiraten-Zeit die Idee zu Green Cup“, sagt Annika Poloczek, die 2009 mit ihrer Schwester Carolin Maras die Kaffeepiraten gründete. “Vereinfacht gesagt wollten wir das Prinzip des Weinbaus auf Kaffee übertragen, das heißt genau zeigen woher der Kaffee kommt, wer die Bohnen angebaut hat”. Das Thema Kaffee scheint in Deutschland somit weiter ein Dauerbrenner zu bleiben – siehe unseren Artikel “Kaffee-Startups: Schwarze Bohnen bringen den Öko-Trend in Schwung“.

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* Sponsoren gesucht! Am 7. November findet endlich die erste Echtzeit München statt. Unser erstes exklusives Netzwerktreffen in der bayerischen Landeshauptstadt, welches in den Räumlichkeiten von amiando stattfindet, richtet sich an Gründer, Business Angels und Investoren. Damit die erste Echtzeit München ein gelungener Abend wird, brauchen wir Sponsoren! Risikokapitalgeber, Dienstleister aus der Webbranche und Start-ups, die sich und ihr Unternehmen auf unserem Netzwerktreffen und unserer Website präsentieren möchten, sollten sich schnell bei uns melden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

* App für Apps: Playandroid (www.playandroid.com), eine Plattform nur für Android Games, startet eine eigene Smartphone-App. Die Spiele-Anwendung bietet Nutzern eine bunte Gamesauswahl, die die hauseigene Spieleredaktion des Dienstes ausführlich getestet hat. Zudem verfügt die App über eine soziale Komponente: “Nutzen zwei Freunde den Game-Store, können sie sofort sehen, welche Spiele der andere auf dem Gerät hat”. Eine Konkurrenz zum Android Market soll die Playandroid-App aber nicht sein. “Es gibt einen Bedarf nach spezialisierten App-Stores, welche die Wünsche der Nutzer besser verstehen und erfüllen können. Darüber hinaus können Spieleentwickler über unseren Game-Store zusätzlich Reichweite aufbauen”, sagt David An, Gründer und Geschäftsführer von Rumble Media, dem Mutterunternehmen von Playandroid. Das Start-up betreibt ansonsten Fettspielen.de (www.fettspielen.de).

* DACH-Expansion: Wie im Mai dieses Jahres angekündigt expandiert der Zahlungsdienstleister Billpay (www.billpay.de) nach Österreich. “Mit der Expansion nach Österreich können wir nun Online-Händler aus dem gesamten deutschsprachigen Wirtschaftsraum bedienen. Billpay hält mit der Expansion nach Österreich weiter sein hohes Wachstumstempo. Wir sind der erste Anbieter, welcher flächendeckend in Deutschland, Österreich und der Schweiz den abgesicherten Rechnungskauf anbietet“, sagt Nelson Holzner, Gründer und Geschäftsführer von Billpay. Bereits im Juli ging Billpay in der Schweiz an den Start. In Österreich ging im August mit Payolution (www.payolution.com) ein Zahlungsdienstleister zu den Themen Kauf auf Rechnung bzw. Ratenkauf an den Start. Bereits kurz nach dem Start wurde die Jungfirma von Skrill, ehemals Moneybookers, übernommen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.