Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen? – 15 Gründerinnen und Gründer antworten

Jeden Freitag beantwortet eine Gründerin oder ein Gründer unseren Fragebogen. Der standardisierte Fragenkatalog, den viele Leser lieben und einige überhaupt nicht leider können, lebt von der Vergleichbarkeit der unterschiedlchen Fragen. Heute präsentieren wir […]
Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen? – 15 Gründerinnen und Gründer antworten

Jeden Freitag beantwortet eine Gründerin oder ein Gründer unseren Fragebogen. Der standardisierte Fragenkatalog, den viele Leser lieben und einige überhaupt nicht leider können, lebt von der Vergleichbarkeit der unterschiedlchen Fragen. Heute präsentieren wir die spannendsten, interessantesten und besten Antworten auf die Frage: Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?

Neben eigenen privaten Mitteln haben wir uns zum Start durch die Gründerprogramme HEP und Exist finanziert. Zusätzlich wurden wir durch den „Pro-Ideefonds“ gefördert. Auch die Preisgelder aus den gewonnen Gründerwettbewerben „Webfuture Award 2011“ und „Enable2Start 2011“ nutzen wir für die Umsetzung des Projektes. Parallel haben wir Business Angels an dem Projekt beteiligt.
Kim Karsten Stahn von TeamsUnited

Eigenes Geld, Friends & Family und zwei Business Angel.
Manuela Stoll von Shopperella

Nach der anfänglichen Schwierigkeit, Investoren mitten in der Finanzkrise von einer bloßen “Idee” zu überzeugen, haben wir uns entschlossen, das Start-up aus eigenen Mitteln anzustoßen. Dies war kein einfacher Weg, aber das Commitment unseres Teams war stimmig und jeder war bereit, sich zu verpflichten. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir uns gut vorstellen, einen passenden Partner und Investor mit ins Boot zu nehmen, um nächste entscheidende Schritte gehen zu können.
Markus Dickhardt von shobbits

Bis zur Markteinführung erfolgte eine rein organische Finanzierung. Im Zuge der Markteinführung kam ein finanzielles Investment aus dem familiären Umfeld ergänzend hinzu.
Frank Knobloch von sportics.net

Unser erstes Kapital stammt aus dem Exist-Forschungstransfer. Des Weiteren wurden wir durch die TFH Gründerwerkstatt unterstützt und haben als Anschluss-Finanzierung das IBB ProfFIT-Programm erhalten. Gegenfinanziert wurde das Darlehen teilweise durch einen eigenen Kredit. Zusätzlich haben wir den Transferbonus und den Innovationsassistenten bekommen. Momentan läuft noch eine Bewerbung für ein europäisches Forschungsprojekt, bei dem wir Mitglied in einem Konsortium aus verschiedenen Forschungseinrichtungen und internationalen Unternehmen sind. Durch unsere technologische Basis konnten wir eine Vielzahl von Forschungsgeldern akquirieren.
Matthias Meisdrock von OMQ

Die SD Inspiring Travel GmbH, die Gesellschaft hinter Club Family, ist eine Tochter des Kölner Inkubators betafabrik. Das größte Kapital ist jedoch unser tolles, extrem motiviertes Team. Davon profitieren auch unsere Kunden und das positive Feedback, das wir erhalten, ist für uns der größte Lohn.
Daniel Schaffeld von Club Family

Nachdem wir die Entwicklung der Alpha-Version zunächst selbst finanziert hatten, konnten wir Mitte 2007 Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) als ersten Investor gewinnen. Heute haben wir mit XAnge und der KfW zwei weitere starke Partner an Bord.
Cornelius Rost von qeep

Das erste Geld kam von einem Gründerpreis, den wir gewonnen haben. Daneben steckt bisher ausschließlich eigenes Kapital im Unternehmen.
Doreen Brüggemann von travello

Sowohl die Prototyp-Entwicklung als auch die ersten Schritte haben wir aus unseren Ersparnissen aus Studienzeiten finanziert. Dann konnten wir Tim Schumacher als Business Angel gewinnen.
Christian Dommers von wergehthin.de

Transmedic ist durch eine Reihe von Business Angels finanziert. Da unser Businessmodell sehr “geldnah” ist und unser Markt auf der Kreuzung der drei Megatrends “Demografischer Wandel, Internet und private Gesundheitsausgaben” liegt, war die Finanzierung nie ein großes Thema bei uns. Wir denken allerdings daran evtl. im späten Sommer/Herbst eine Kapitalerhöhung durchzuführen, die anschließend eine noch stärkere Expansion ermöglicht.
Nils Asmussen von Transmedic

Das Startkapital kam von uns Gründern und einem Business Angel. Aufgrund unseres schnellen Wachstums sind später noch weitere Business Angels hinzugekommen, die uns mit Kapital und vor allem auch mit ihrem Wissen unterstützen. Den größten Teil unserer Kosten finanzieren wir aber aus eigenen Umsätzen durch Werbung, Kooperationen und Premium Services. Wir werden noch dieses Jahr den Break-Even erreichen.
Tobias Zundel von dogSpot

Zu Beginn Eigenmittel, aber sehr früh in der Gründungsphase konnten wir Creathor Venture als Investor gewinnen.
Ingo Heinrich von stylefruits

Aus unseren vorigen Unternehmen konnten wir den größten Anteil des Kapitals für dieses Unternehmen bereitstellen. Unser Unternehmen ist daher hauptsächlich eigenfinanziert. Ein kleiner privater Kredit war dennoch von Nöten. Die Kosten vor Gründung komplett zu überschauen, ist nahezu unmöglich.
Patrick-André Wilhelm von MyParfuem

Wir haben unser Unternehmen selbst finanziert und drehen aus diesem Grund auch jeden Euro zweimal um. Ein Nachteil ist dies jedoch keineswegs. Sicherlich mag mit Risikokapital manches einfacher sein, doch kein externer Kapitalgeber diktiert uns seine Interessen. Zudem werden sämtliche Entscheidungen mit Bedacht getroffen, denn jeden einzelnen Cent haben wir zuvor hart verdient. Fremdes Geld hingegen wird meist sorgloser ausgegeben.
Erik Frank von Wawerko

Yolk ist zu 100% eigenfinanziert. Die Startinvestitionen waren so gering, dass wir mit eigenem Ersparten starten konnten: 15.000 Euro.
Julia Soergel von mite

Tipp: Hier finden Sie weitere Antworten auf die Frage “Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?

Artikel zum Thema
* Weitere Fragebögen gibt in unserer Rubrik “Fragebogen”

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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