T-Online setzt auf Web 2.0

Der Internetklicktanker “T-Online” kooperiert im großen Stil mit einer ganzen Reihe Web-2.0-Diensten und integriert die Angebote in seine Plattform. Die Kooperationspartner sind: “Lycos IQ“, “Mister Wong“, “moviepilot“, “Webnews” und “Wikipedia“. Die Dienste dürfen […]
T-Online setzt auf Web 2.0

Der Internetklicktanker “T-Online” kooperiert im großen Stil mit einer ganzen Reihe Web-2.0-Diensten und integriert die Angebote in seine Plattform. Die Kooperationspartner sind: “Lycos IQ“, “Mister Wong“, “moviepilot“, “Webnews” und “Wikipedia“. Die Dienste dürfen sich nun vermutlich über sehr viel Aufmerksamkeit freuen. “T-Online” kommt laut AGOF monatlich auf eine Netto-Reichweite von 13,79 Millionen Nutzer. Zahlreiche Hinweise auf der gesamten T-Plattform weisen den Weg zu den Mitmach-Diensten. “Gerade weil unser Portal großen Zuspruch genießt, legen wir besonderen Wert darauf, unseren Nutzern neue Möglichkeiten zum persönlichem Austausch zu bieten, sie über das Portal zu Gemeinschaften zu verbinden und so zu aktiveren Nutzern zu machen”, sagt Ralf Baumann, Leiter T-Online Portal. Kooperationen sind für Telekom-Chef René Obermann ein wichtiges Thema. In allen Geschäftsfelder des Konzerns setzt er “verstärkt auf Partnerschaften”. Mit den neuen Web-Partnern will er nicht nur den “Informations- und Unterhaltungswert des Portals” erhöhen, sondern den registrierte Nutzern die Möglichkeit geben die Plattform “stärker an ihre individuellen Anforderungen anzupassen”.

Durch die Kooperation erhalten die Filmbewertungsplattform “moviepilot” sowie die beiden Social-Bookmarking-Dienste “Mister Wong” und “Webnews” nun eine zweite Heimat bei “T-Online”. “moviepilot” präsentiert sich unter dem Titel “Meine Filmwelt – präsentiert von moviepilot” als “fester Bestandteil des Unterhaltungsportals” und gibt “allen T-Online-Usern die Möglichkeit, sich Filmempfehlungen nach ihren Geschmack abzuholen”. “Meine Filmwelt” ist somit quasi ein anderer Zugang in das “moviepilot”-Universum. Bei “Mister Wong” und “Webnews” funktioniert die Partnerschaft ähnlich. Stellt ein “Webnews”-Nutzer nun einen Artikel ein, ist dieser automatisch auch bei “T-Online” sichtbar. Die Beiträge der Nutzer erhalten so künftig deutlich mehr Reichweite. Die eingestellten Lesezeichen bei “Mister Wong” können dementsprechend nun auch von deutlich mehr Menschen gefunden werden. Neben der News-Community liefert “Webnews” dem Klicktanker “T-Online” auch ein spezielles Ranking mit den “am besten bewerteten Artikel aus allen Portalen des Internetanbieters”. Mit einem Blick können die Nutzer dadurch die “Top-Themen” der Plattform erfassen.

Beta-Portal als Präsentationsfläche

Neben diesen Kooperationen starten die T-Onliner zudem ein sogenanntes Beta-Portal. Auf dieser Plattform dürfen sich “künftig in regelmäßigen Abständen neue und innovative Web-2.0-Angebote” der Webgemeinde präsentieren. “Entwickler haben dort die Chance ihre Neuheiten einem großen Publikum vorzustellen. Surfer finden eine Auswahl der neuesten Trends im Netz zum Ausprobieren”, heißt es in einer Pressemitteilung. Wobei die “T-Online”-Nutzer entscheiden können, welche “der Angebote so interessant und innovativ sind, dass sie dauerhaft ins Portal integriert werden sollten”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  3. Manche Integrationen findet man irgendwie garnicht in dem ganzen Durcheinander da, wahrscheinlich bin ich soviel oerload schon garnicht mehr gewohnt. Glückwunsch in jedem Fall an die Jungs von moviepilot ;-)



  4. Wilhelm

    Ist mit Sicherheit ein spannendes Thema!
    Bekommen die Partner auch den user, oder registriert sich dieser nur bei T-Online??

    Wenn sich der user nur bei T-Online registriert, ist der deal für Partner weniger spannend, weil das branding doch arg schwach ist.

    Wer weiß mehr?

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  6. Sehr Geil, das muss ich ja sagen.
    Auf den ersten und auch zweiten Blick freue ich mich, dass auch solch grosse Unternehmen es anscheinend verstehen (oder zumindest zulassen), dass es auch andere Angebote gibt und diese miteinander verknüpft werden um so einen Mehrwert zu schaffen.

    Grüssle Heiko

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  9. Es dauert nicht mehr lange, dann kaufen die sevenload. Die brauchen das auch strategisch und der Name passt auch, wenn man an musicload, gameload und softwareload denkt.

  10. Die Load-Strategie von T-Online wird sicherlich weitergeführt. Ob sich daraus eine Übernahme von sevenload ableiten lässt, bleibt abzuwarten. Erst einmal hat sich sevenload für Burda entschieden.

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