moviepilot bewertet Filme

Auf jeder Party wird irgendwann über die neuesten Filme gesprochen. Diese Gespräche über gute und schlechte Leinwandepen wollen Tobias Bauckhage und Jon Handschin mit “moviepilot” nun ins Internet verlegen. Die Gründer beschreiben ihr […]
moviepilot bewertet Filme

Auf jeder Party wird irgendwann über die neuesten Filme gesprochen. Diese Gespräche über gute und schlechte Leinwandepen wollen Tobias Bauckhage und Jon Handschin mit “moviepilot” nun ins Internet verlegen. Die Gründer beschreiben ihr Baby als einen “persönlichen Ratgeber, der hilft neue Film zu entdecken, die genau auf den persönlichen Geschmack abgestimmt sind”. Kurzum: Registrierte Nutzer können bei der Bewertungsplattform Filme aller Art bewerten und kommentieren.

Im Gegenzug erhält jeder User “auf Basis seiner eigenen Filmbewertungen ganz persönliche Filmempfehlungen nach seinem persönlichen Geschmack”, sagt Bauckhage. Die Empfehlungen sind die eigentliche Killerapplikation der Berliner. Fleißige “moviepiloten” dürfen sich nämlich nicht nur auf weitere Filme freuen, die sie bewerten sollen, sondern auf praktische Filmtipps fürs Kino, für den nächsten Videothekenbesuch und das Fernsehprogramm der nächsten Tage. So hat die ganze Bewertungsplackerei für die Nutzer einen Mehrwert, denn “moviepilot” hilft im Gegenzug aktiv bei der Freizeitgestaltung.

Finanzstarke Geldgeber sind bereits an Bord

Schon vor “moviepilot” waren Bauckhage und Handschin echte Filmfreaks. Vor zwei Jahren gründete das Duo den Filmverleih Jetfilm. Aus einer Zusammenarbeit mit dem Softwarehaus Das Büro am Draht entstand schließlich die moviepilot GmbH. Zu den Geldgebern zählen unter anderem Riccardo Zacconi, Mitbegründer und Co-Geschäftsführer von “King.com“, die Gründer der Spiele-Plattform “GameDuell“, der Risikokapitalgeber Grazia Equity und Seriengründer Stefan Glänzer. Letzterer hat mit “Last.fm” bereits ein ähnliches Empfehlungsmodell für den Musikmarkt erfolgreich unterstützt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.