#DealMonitor

Penta bekommt 18,5 Millionen – refurbed 15,6 Millionen

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits in der DACH-Region, bietet wieder alle Deals des Tages in der praktischen Übersicht. Darunter: Der Olympia-Verlag investiert in EarlyGame. Earlybird steigt bei Payhawk ein. Zudem geht FLEX Capital an den Start.
Penta bekommt 18,5 Millionen – refurbed 15,6 Millionen
Dienstag, 17. März 2020Vonds-Team

Im aktuellen #DealMonitor für den 17. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Penta
+++ RTP Global, Holtzbrinck Ventures, ABN AMRO Ventures, VR-Ventures und finleap investieren 18,5 Millionen Euro in Penta. Das frische Kapital soll in”Technologie, Produkt, Kundenservice und Marketing” fließen. Außerdem plant das FinTech “die Expansion in andere europäische Märkte”. Penta positioniert sich als “digitale Plattform für das Business Banking”. Unternehmen können über Penta ein Geschäftskonto beantragen. Das Startup wurde 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet.

refurbed
+++ Evli Growth Partners, Almaz, Bonsai Partners, All Iron Ventures und FJ Labs investieren 15,6 Millionen Euro in refurbed. “Das ist bislang das zweithöchste Series-A-Funding in Österreich und damit eines der höchsten Investments in ein Wiener Startup überhaupt”, teilt das Startup mit. Das 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründete Unternehmen kümmert sich um “refurbished Electronics”. Derzeit ist refurbed in Österreich, Deutschland, Italien und Polen tätig.

Your Super
+++ Powerplant Ventures, Clif White Road und Marstar Investments investieren 10 Millionen US-Dollar in Your Super – siehe Forbes. Das 2015 von Michael Küch und Kristel de Groot gegründete Unternehmen, vertreibt Nahrungsergänzungsmittel. Investoren wie Powerplant und Döhler Ventures sowie diverse Business Angels investierten zuvor bereits 4,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Startup startete ursprünglich in Amsterdam, war dann in Berlin zu Hause und residiert nun in den USA.

Enpal
+++ Die ING stellt dem Berliner Solarunternehmen Enpal ein Darlehen in Höhe von 39 Millionen zur Verfügung. Zuvor waren stellten bereits einige andere Banken dem Startup, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal) gegründet wurde, Geld zur Verfügung. “Mit dem Darlehen der ING verdoppelt sich das durch Banken und Investoren finanzierte Anlagenvolumen der Enpal Gruppe auf insgesamt rund 80 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Anfangs setzte die Jungfirma auf den Verkauf von Solaranlagen an Eigenheimbesitzer. Inzwischen setzt Enpal auf die Vermietung von Solaranlagen.

EarlyGame
+++ Der Olympia-Verlag, das Medienhaus hinter dem Sportmagazin kicker, investiert in die E-Sport-Plattform EarlyGame. Die Nürnberger sichern sich 15 % am Unternehmen und eine Option auf eine Erhöhung der Anteile. EarlyGame positioniert sich als “zentrale Anlaufstelle für E-Sports und Gaming”. Das Startup, das von Leopold Ingelheim und Fabian Furch gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “eine umfassende Berichterstattung zu den wichtigsten E-Sport-Spielen”.

Payhawk
+++ Earlybird, TinyVC. Mark Antipof, der frühere Chief Commercial Officer bei Visa Europe, und Keith Robinson, Chief Strategy Officer bei der Sage Group, investieren 3 Millionen Euro in Payhawk. Das Startup aus Sofia positioniert sich als “papierlose Kreditkarte”. Mit dem frischen Kapital will das bulgarische Unternehmen “seine Position auf dem deutschen Markt ausbauen und hat dafür einen neuen Standort in Berlin eröffnet”.

Egoditor
+++ Der neue Private Equity-Fonds FLEX Capital übernimmt einen Mehrheitsanteil am QR-Code-Unternehmen Egoditor, das 2009 von Nils Drescher und Nils Engelking gegründet wurde. Die Egoditor-Gründer bleiben auch nach der Mehrheitsübernahme im Management tätig. Egoditor ist momentan in mehr als 180 Ländern vertreten. Über 90 % des Umsatzes generiert das Unternehmen aus Bielefeld außerhalb Deutschlands. Hinter FLEX Capital stecken Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Robert Wuttke und Andreas Etten. Der Fonds ist 120 Millionen Euro schwer.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): Shutterstock