Hauptstadtprodukt sagt Tschüs

Live-Shopping – also ein Produkt pro Tag zu einem besonderen Preis – gehört ohne Zweifel zu den heißesten Themen in der Online-Einkaufswelt. Gleich eine Vielzahl verschiedener Anbieter versucht sein Glück in diesem Segment. […]

Live-Shopping – also ein Produkt pro Tag zu einem besonderen Preis – gehört ohne Zweifel zu den heißesten Themen in der Online-Einkaufswelt. Gleich eine Vielzahl verschiedener Anbieter versucht sein Glück in diesem Segment. Besonders große Schwierigkeiten das Konzept langfristig umzusetzen haben offenbar etablierte Händler. Nach der Live-Shopping-Plattform cyberport.24, ein Ableger des erfolgreichen Online-Shops cyberport.de, verabschiedet sich nun auch der ProMarkt-Sprössling Hauptstadtprodukt.

Allerdings wollen die Berliner wiederkommen: “Wir werden über den Winter weiter am Konzept arbeiten und dann im Frühling 2008 wieder mit voller Energie und großem Spaß den Bären aus dem Käfig lassen”. Eine verdammt lange Pause in diesem heiß umkämpften Markt. Die Schar der Wettbewerber (dealbutler.de, dealirio, guut.de, Live Shopping 24, magazino, MakeMyDeal.de, Opow, Preisbock, schutzgeld.de, sportlet, Urdeal und Yobri) wird der Winterschlaf des Berliner Bären sicherlich freuen. Denn letztendlich bleibt die Frage, wie viele Live-Shopping-Plattformen der Markt verträgt.

Artikel zum Thema
* Guut.de setzt auf Live-Shopping
* schutzgeld.de startet Privates Preisverbrechen
* Invasion der Live-Shopping-Dienste
* magazino geht an den Start
* Makemydeal.de legt los
* cyberport.24 verabschiedet sich
* Preisbock meckert los
* Noch mehr Live-Shopping
* Live-Shopping brummt

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.