Noch mehr Live-Shopping

In den Kommentaren zum Artikel “Live-Shopping brummt” wird mit “urdeal” ein weiterer Wettbewerber für “schutzgeld.de” und Co. enthüllt. Die Live-Shopping-Plattform befindet sich derzeit noch in der obligatorischen Beta-Phase. Derzeit bieten die Macher Malte […]

In den Kommentaren zum Artikel “Live-Shopping brummt” wird mit “urdeal” ein weiterer Wettbewerber für “schutzgeld.de” und Co. enthüllt. Die Live-Shopping-Plattform befindet sich derzeit noch in der obligatorischen Beta-Phase. Derzeit bieten die Macher Malte Frantz und Sebastian Wagner alle 48 Stunden ein neues Produkt an. In vier bis sechs Wochen soll die Umstellung auf tägliche Preisaktionen erfolgen.Verkauft wird hauptsächlich Unterhaltungselektronik und anderer Elektrokram. “Wir sind aber auch für andere Dinge offen”, sagt Frantz. Die Waren kaufen die Hamburger auf eigene Rechnung ein. Mit “relativ persönlich gestalteten” Texten und einem kleinen Geschenk für den ersten Käufer wollen sich die Hanseaten von der Konkurrenz absetzten.

Mitten in den Startvorbereitungen stecken Oliver Fleckenstein und Andrew Parzyszek. Ihre Live-Shopping-Plattform trägt den Namen “Makemydeal.de“. Entscheidender Unterschied zu anderen Anbietern ist eine Verhandlungsoption. “Der User hat die Möglichkeit zum Festpreis zu kaufen oder er kann den Preis mit einem Händler-Bot verhandeln”, sagt Fleckenstein. Dieser Händler-Bot kommt als lustige Comicfigur daher und besucht die “Makemydeal.de”-Website in unregelmäßigen Abständen. Die pozenziellen Käufer können dann in einem Gespräch mit dem Händler versuchen, den Preis zu drücken. Der pfiffigste Käufer wird zum Deal-King gekrönt. Mitte Juni wollen Fleckenstein und Parzyszek ihr Cyber-Warenhaus ins Rennen schicken. Sie versprechen “jeden Tag ein interessantes Produkt”. Im Gegensatz zur Konkurrenz können Kunden bei “Makemydeal.de” auch die Produkte der vergangenen sechs Tage noch kaufen. Verhandeln ist nur beim Tagesangebot möglich.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.