studiVZ erreicht erstmals über 100 Millionen Visits

Die Studenten-Community “studiVZ” hat im September laut IVW erstmals die 100-Millionengrenze bei den Visits geknackt. Die Nutzer klickten den Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an “deutsche-startups.de” beteiligt”) auf 111,6 Millionen Visits. […]

Die Studenten-Community “studiVZ” hat im September laut IVW erstmals die 100-Millionengrenze bei den Visits geknackt. Die Nutzer klickten den Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an “deutsche-startups.de” beteiligt”) auf 111,6 Millionen Visits. Im Vormonat waren es “nur” 98,3 Millionen Visits. Bei den Page Impressions stellte “studiVZ” mit rund 3,7 Milliarden Seitenabrufen (Plus 11,82 %) ebenfalls einen neuen Rekord auf. Damit landet das Studenten-Netzwerk zum fünften Mal in Folge auf dem ersten Platz der IVW-Klickparade. Auf dem Siegertreppchen stehen ansonsten “T-Online” (2,5 Milliarden) und “mobile.de” (1,1 Milliarden).

Weiter im Höhenrausch sind ebenfalls die “lokalisten“. Mit dem neuen Rekordwert von 857,2 Millionen Page Impressions (Plus 9,46 %) verteidigt das Social Network den fünften Platz in den IVW-Charts. Bei den Visits (17,9 Millionen) reicht es diesmal für den zwanzigsten Platz (Vormonat: Platz 23). Weiter abwärts geht es hingegen für “myVideo“. Im September klickten die Nutzer die Video-Community auf 567,9 Millionen Page Impressions. Im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 4,49 %. Die höchsten Zugriffszahlen verbuchte die Video-Plattform mit 713,2 Millionen Page Impressions im Januar dieses Jahres. Die September-Zahlen reichen aber – wie im Vormonat – für den siebten Platz in den IVW-Klickcharts. Bei den Visits verschlechterte sich “myVideo” leicht von 36,3 auf 35,5 Millionen. Zum dritten Mal in den IVW-Charts vertreten ist “schwarzekarte.de“. Das geschlossene Netzwerk knackte bei den Visits erstmals die Millionengrenze. Die rund 200.000 Mitglieder der Community klickten die Plattform auf rund 1,3 Millionen Visits und 20,1 Millionen Page Impressions.

Anmerkung: Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) misst derzeit die Zugriffszahlen von über 500 Online-Angeboten. Online-Größen wie “Google”, “eBay”, “Wikipedia” werden von der IVW nicht gezählt. Andere wie ARD, ZDF oder “GMX” werden von der IVW zwar gezählt, die Unternehmen weisen die Zahlen aber nicht aus.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ich bin bei StudiVZ selber registriert und muss sagen, dass es nur eine schlechte Kopie von facebook ist. Die US Plattform bietet den usern vielmehr. Wenn es eine deutsche version von facebook geben wird, kann das StudiVZ einpacken.
    Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Nachahmung von Geschäftsmodellen, ich finde es nur schade, dass es so schlecht umsetzt wird und es keine wirkliche Weiterentwicklung gibt.

  2. Sicherlich wird eine deutsche Version von Facebook ihre Nutzer finden. Ob studiVz dann einpacken kann, ist aber die Große Frage. Schließlich ist studiVZ für viele Nutzer zu einer zweiten Heimat geworden. In einem neuen Netzwerk müsste man wieder komplett von vorne anfangen und Freundeslisten erstellen etc.



  3. facebookhatsverschlafen

    Ich bin sowohl bei StudiVZ als auch bei Facebook und kann nur feststellen das Facebook den deutschen Markt komplett verpennt hat. Selbst wenn sie jetzt eine Seite auf Deutsch hinknallen werden sie bis auf ein paar Blogger und Leute die sowieso Freunde in den USA usw. haben keine nennenswerte Useranzahl
    erreichen können. Soviel besser als StudiVZ ist Facebook nämlich nicht, auf 99 Prozent der Applikationen kann man getrost verzichten und die restriktive “Du darfst mein Profil nicht anschauen weil du nicht in meinem Netzwerk bist” Einstellung von Facebook wird bei den von StudiVZ in diesem Punkt “verwöhnten” Usern auch nur auf Kopfschütteln stoßen.
    Die restlichen haben ihr Profil bei StudiVZ sowieso schon auf Privat und müssen auch nicht zu Facebook wechseln.
    Was bleibt noch? Ok, Facebook ist schön dunkelblau.
    Das wars.

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