studiVZ wächst weiter

Die Zugriffszahlen der Studenten-Community “studiVZ” steigen weiter. Im Juni zählte die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) 2,8 Milliarden Page Impressions und 87,8 Millionen Visits. Damit landete die Studenten-Plattform nach Seitenabrufen […]

Die Zugriffszahlen der Studenten-Community “studiVZ” steigen weiter. Im Juni zählte die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) 2,8 Milliarden Page Impressions und 87,8 Millionen Visits. Damit landete die Studenten-Plattform nach Seitenabrufen erneut auf dem ersten Platz der IVW-Hitliste – gefolgt von “T-Online” (2,2 Milliarden Page Impressions), “Yahoo” (1,0 Milliarden) und “mobile.de” (984 Millionen).

Nach Visits reichte es für “studiVZ” im vergangenen Monat für den fünften Platz (Vormonat: Platz 6). Auf den ersten vier Plätzen landeten “T-Online” (260 Millionen Visits), “MSN” (206 Millionen), “Yahoo” (141 Millionen) und “ProSieben.de” (135 Millionen). Damit legte “studiVZ” gegen den Trend zu, denn im Vergleich zum Vormonat gingen die Zugriffszahlen bei vielen großen Webangeboten leicht in die Knie. Das Verhältnis von Visits zu Page Impressions liegt bei “studivz” bei 32,33.

Neben “studivz” sind mit den “lokalisten” (Platz 6) und “MyVideo” (Platz 7) weiter drei Cyber-Dienste der Web-2.0-Welle unter den zehn zugriffsstärksten Online-Angeboten Deutschlands vertreten. Die Video-Plattform “MyVideo” ließ im Juni allerdings Federn: Die Zahl der Page Impressions ging um 4,65 % von 643 auf 612 Millionen zurück. Die “lokalisten” sind dagegen weiter im Höhenrausch: 619 Millionen Page Impressions und 15,2 Millionen Visits sind eine neue Bestmarke. Nach Visits landeten die “lokalisten” – wie im Vormonat – auf Platz 24. “MyVideo” (35 Millionen Visits) verteidigte seinen elften Platz ebenfalls erfolgreich.

Anmerkung: Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) misst derzeit die Zugriffszahlen von 500 Online-Angeboten. Online-Größen wie “Google”, eBay”, “Wikipedia” werden von der IVW nicht gezählt. Andere wie ARD, ZDF oder “GMX” werden von der IVW zwar gezählt, die Unternehmen weisen die Zahlen aber nicht aus.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.