studiVZ schlägt T-Online

Einen Einstand nach Maß feiert die Studenten-Community “studiVZ” bei der IVW. Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions im Mai landete die Cyber-Plattform aus dem Stand auf dem ersten Platz der Klickparade. Auf den […]

Einen Einstand nach Maß feiert die Studenten-Community “studiVZ” bei der IVW. Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions im Mai landete die Cyber-Plattform aus dem Stand auf dem ersten Platz der Klickparade. Auf den weiteren Pläten folgen “T-Online” (2,2 Milliarden), “Yahoo” (1,1 Milliarden) und “mobile.de” (1,0 Milliarden). Bei den Visits reicht es für “studivz” mit 80,1 Millionen allerdings nur für Platz sechs. Auf den ersten fünf Plätzen landeten “T-Online” (262,7 Millionen), “MSN” (212,6 Millionen), “ProSieben.de” (147,2 Millionen), “Yahoo” (146,1 Millionen) und “AOL” (88,6 Millionen). Das Verhältnis von Visits zu Page Impressions liegt bei “studivz” bei 32,37.

Mit der Holtzbrinck-Tochter “studivz” sind nun drei Cyber-Plattformen der Web-2.0-Welle unter den zehn zugriffsstärksten Online-Angeboten Deutschlands vertreten. Die Video-Plattform “MyVideo” landete mit 641,7 Millionen Page Impressions auf Rang sieben, die “lokalisten” mit 607,5 Millionen Seitenabrufen auf dem achten Platz. Nach Visits liegt “MyVideo” (35,7 Millionen) auf Platz elf und die “lokalisten” auf Rang 24. Für die Münchner Social-Community markieren die Mai-Zahlen ein neues Allzeithoch. “MyVideo” hingegen schnitt im Dezember des vergangenen Jahres mit 654 Millionen Seitenabrufen schon einmal besser ab. Die Zahl der Visits war aber auch bei “MyVideo” noch nie so hoch wie im Mai.

Wie “studiVZ” feierten auch die beiden Spiele-Magazine “Onlinewelten” und “buffed.de” (gehört zu Computec Media) ihre IVW-Premiere. Die Spielefans klickten “Onlinewelten” auf 5,9 Millionen Visits und 118,5 Millionen Page Impressions. “buffed.de” wiederum kam auf 10,9 Millionen Visits und 85,4 Millionen Seitenabrufe. Diese beachtlichen Zahlen belegen das enorme Intresse am Online-Spiele-Markt. Das Segment ist auf dem Weg zum Massenphänomen. Somit ist es auch kein Wunder, dass derzeit diverse Netzwerke für Gamer entstehen.

Anmerkung: Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ist auch an “deutsche-startups.de” beteiligt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.