#5um5 5 Startups, deren Start wir entgegenfiebern

Zum Jahresende stehen immer zahlreiche Start-ups in den Startlöchern. Alle diese Jungfirmen sammelt deutsche-startups.de im Start-up-Radar. Hier einmal 5 Startups, über die wir schon berichtet haben und deren Start wir so richtig entgegenfiebern.
5 Startups, deren Start wir entgegenfiebern

Unsere Rubrik “5um5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Start-ups, deren Start wir so richtig entgegenfiebern.

AR-Check

Wer sich die Fotos von AR-Check ansieht, muss wohl unweigerlich an den Science Fiction-Film “Minority Report” denken. “Eine Datenbrille zeigt der jeweiligen Reinigungskraft visuell an, welche Aufgaben zu erledigen sind. Oberflächen werden dabei farblich überlagert, sodass ersichtlich ist, wo bereits geputzt wurde und an welchen Stellen noch gereinigt werden muss”, erklärt Martin Cudzilo, Inhaber der Gebäudereinigungsfirma clean-fitness, seine Augmented Reality-Putzvision.

Brabbler

Was genau Brabbler ist, ist geheim! Schon seit einiger Zeit arbeiten die GMX-Gründer Eric Dolatre, Peter Köhnkow und Karsten Schramm sowie Jörg Sellmann an Brabbler. Bisher gaben sich die Münchner sehr mysteriös, was ihr neues Projekt angeht. Offizielle Infos gibt es bisher kaum. Die bekannten Brabbler-Macher versprechen lediglich “eine ganz neue, vollständig integrierte und vor allem einfach zu handhabende Kommunikationswelt”.

my better life

“Jeder Mensch will glücklich sein. Aber die wenigsten wissen, wo sie ansetzen sollen”, sagt Christian Vater, Gründer der Spendenbewegung “Deutschland rundet auf”. Gemeinsam mit Normann Broschk und Marvin Geilich gründet er deswegen my better life. Laut Eigenbeschreibung “ein innovatives Online-Programm zum Glück”. Der Start der Plattform ist für 2017 vorgesehen. Refinanzieren soll sich das Start-up unter anderem über den Verkauf der Coaching-Programm. Der Geldgeber Heliad Equity Partners glaubt an das Konzept.

Ovy

Bisher macht Lina Wüller unter dem Namen Rebel at Heart PR für Start-ups. mit Ovy, einer digitale Anwendung für Frauen, wechselt sie die Seiten. “Ovy verbindet App und Thermometer und hilft Frauen, ihren eigenen Zyklus zu verfolgen und zu verstehen. Ein Algorithmus in der App berechnet die fruchtbaren Tage anhand der Basaltemperatur und anderen Indikatoren wie Zervixschleim, Periode und Energielevel”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Firma, die die ehemalige myTaxi-Sprecherin gemeinsam mit ihrer Schwester Eva Wüller ins Leben gerufen hat.

ottonova

Das Münchner Start-up ottonova wandelt auf den Spuren von Oscar, dem Digitalversicherer aus New York. ottonova wird nicht weniger der erste deutsche digitale Krankenversicherer überhaupt – was dann mal eine wirkliche Innovation im InsurTech-Segment ist. “Wir wollen ein richtiger privater Krankenversicherer sein, nur anders, schneller und besser”, sagte ottonova-Macher Roman Rittweger, der zuvor unter anderem ArztPartner Almeda gegründet hat, kürzlich.

Schon vor dem offiziellem Start hinterlassen viele Start-ups, die demnächst an den Start gehen wollen, erste Lebenszeichen im Netz. Alle diese Jungfirmen sammelt deutsche-startups.de im Start-up-Radar. Unser Start-up-Radar ist somit eine Liste mit Jungfirmen, die die Gründerszene demnächst bereichern werden. Start-ups, die in den nächsten Wochen das Licht der Welt erblicken und schon ein Lebenszeichen hinterlassen haben, dürfen sich bei uns melden.

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.