#5um5 5 junge Start-ups aus Köln, die so richtig rocken

Wir machen mal wieder einen kurzen Abstecher nach Köln - ins Rheinland. Gefühlt war es in der Domstadt zuletzt etwas ruhiger, was große Start-up-Gründungen angeht. Aber auch Köln kann einige spannende Konzepte vorweisen. Hier 5 junge Start-ups aus Köln, die so richtig rocken.
5 junge Start-ups aus Köln, die so richtig rocken

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 junge Start-ups aus Köln, die so richtig rocken.

Athletia Sports

Athletia Sports wurde von Lukas Klumpe gegründet, der früher als YouTuber unterwegs war. Zudem war Klumpe beim Aufbau vom Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft dabei. Einst war Athletia auch eine Tochter von Mediakraft. 2015 folgte die Trennung. Mit Athletia Sports kümmert sich der junge Gründer seitdem auf eigene Rechnung um die YouTube-Kanäle zahlreicher Fußball-Bundesligisten. Mittlerweile beschäftigt Athletia rund 30 Leute.

Homeday

Homeday wurde 2014 gegründet. Das Start-up wird von simfy-Mitgründer Steffen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle geführt. Anfangs positionierte sich das Start-up “als Technologieunternehmen mit Makler-Expertise”. Inzwischen steht bei Homeday die “Vermittlung von Immobilienmaklern an Immobilienbesitzer mit dem Ziel, Immobilientransaktionen einfacher, schneller, transparenter und effizienter zu machen” im Vordergrund. Project A Ventures und Paua Ventures investierten kürzlich einen einstelligen Millionenbetrag in das Start-up.

Miamed

Das 2011 gegründete Kölner Unternehmen Miamed will es angehenden Medizinern erleichtern, sich auf Prüfungen vorzubereiten und bietet dazu eine Lernplattform für Desktop, Tablet und Smartphone an. Laut Miamed benutzen das System bereits 94 % der Medizinstudenten. Gründer des Start-ups sind die drei Ärzte Kenan Hasan, Madjid Salimi und Sievert Weiss. Holtzbrinck Digital steckte Anfang dieses Jahres einen Millionenbetrag in das Lern-Start-up.

moneymeets

Das Unternehmen moneymeets wurde 2011 von Johannes Cremer und Dieter Fromm gegründet. moneymeets will seinen Nutzern bei privaten Finanzentscheidungen helfen. Das Start-up sieht sich als das “erste soziale Netzwerk für Finanzthemen, das eine alternative Bankberatung durch das Wissen der Vielen ermöglicht und anbietet”. Die Schweizer Bank PostFinance investierte gerade eine größere Summe in das Kölner Fintech-Start-up.

RocketHome

Das kölsche Start-up RocketHome bietet unter anderem cloud-basierte IoT-Lösungen an. Rund 40 Mitarbeiter arbeiten für das B2B-Unternehmen, dass von Yüksel Sirmasac geführt wird. Im Auftrag von Kunden wie Versorgern oder Telkos Smart Home-Lösungen. Über 40 Kunden konnte das Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits begeistern. RocketHome ist momentan in sechs europäischen Ländern aktiv. Diehl Ventures, die Investmenttochter der Diehl-Gruppe, investierte kürzlich in den IoT-Dienstleister, der schon 2010 an den Start ging.

Bonus: Studitemps, eine Jobbörse für studentische Zeitarbeit, rockt schon seit Jahren. Im vergangenen Sommer flossen 12 Millionen Euro in das junge Unternehmen.

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Foto: Cologne, Germany. Image of Cologne with Cologne Cathedral and Hohenzollern bridge across the Rhine River from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.