Zyklus-App feiert Erfolge Clue – ein waschechter Millionenhit aus Berlin

Clue will Frauen helfen, den eigenen Zyklus zu verfolgen und ihren Körper besser zu verstehen. 1 Million Nutzerinnen aus 180 Ländern setzen im Monat bereits auf Clue. Eine gelungene Ausbeute für ein Start-up, das gerade einmal zwei Jahre im Markt ist. Jetzt muss die Jungfirma noch weiter kräftig wachsen.
Clue – ein waschechter Millionenhit aus Berlin

Das Berliner Start-up Clue, eine Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, gehört nicht nur zu den “17 Start-ups, um die uns das Ausland beneidet“, nein, das junge Berliner Unternehmen ist auch ein echter Hit – und zwar weltweit. 1 Million Nutzerinnen setzen nach eigenen Angaben im Monat bereits auf Clue. Die Nutzerinnen der recht simplen App-Idee, die den Userinnen quasi alles über deren Fruchtbarkeit verrät, kommen dabei aus 180 verschiedenen Ländern. Wobei Clue derzeit “nur” in sechs Sprachen verfügbar ist – weitere sollen aber zeitnah hinzukommen.

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“Clue möchte die Tabus um die Menstruation und Fruchtbarkeit brechen und Menschen so ermächtigen, beim Fortschritt von Wissenschaft und Gesundheitsforschung mitzuhalten. Mit mehr als einer Millionen Nutzern sind wir diesem Ziel einen Schritt näher”, sagt Ida Tin, die Clue vor zwei Jahren gemeinsam mit Mike LaVigne und Hans Raffauf gegründet hat. Die Idee hinter der App ist einfach, aber grandios: Die kostenlose Anwendung will Frauen helfen, “den eigenen Zyklus zu verfolgen und ihren Körper besser zu verstehen”. Durch tägliches Eingeben von Stimmung, sexueller Aktivität und Details zur Menstruation lerne die App seine Nutzerinnen kennen und könne so Aussagen über deren individuelle Fruchtbarkeit treffen, heißt es zum Konzept der Anwendung. Abgerundet wird das Konzept mit Infos über die Menstruation und PMS.

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Das große Potenzial von Clue haben auch die französische Arnault-Gruppe, das Pharmaunternehmen Dr. Kade, Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, sowie die SoundCloud-Gründer Alexander Ljung und Eric Wahlforss erkannt. Gerade erst investieren diese 2 Millionen US-Dollar in das Berliner E-Health-Start-up. Zuvor investierten bereits Christophe Maire, Joanne Wilson und der dänische Investor Thomas Madsen-Mygdal in das junge Unternehmen. Wenn Clue seinen Weg weitergeht, dürfte es bald weltweit noch mehr Nutzerinnen finden und ein echter mehrmaliger Millionen-Hit werden. Dann können sich Gründerin Tin und Co. auch daran machen, Geld zu verdienen. Dies ist bisher kein Thema bei Clue.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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