Kurzmitteilungen: Mister Wong, Spreadshirt, Adconion, Smartclip, simfy, Bobby Thekkekara, Discounto

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hunderte Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Mister Wong, Spreadshirt, Adconion, Smartclip, simfy, Bobby Thekkekara, Discounto

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hunderte Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen (fast) täglich aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Mister Wong, Spreadshirt, Adconion, Smartclip, simfy, Bobby Thekkekara und Discounto.

Mister Wong steht zum Verkauf

* Winterschlussverkauf: Der Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong (www.mister-wong.de) steht zum Verkauf. “Nach inzwischen mehr als fünf wundervollen und aufregenden Jahren, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, auf die Suche nach einem neuen Besitzer zu gehen”, heißt es im Unternehmensblog. “Wir sind auf der Suche nach einem zuverlässigen Betreiber, bei dem auch weiterhin das Wohl der Mitglieder im Vordergrund steht”, sagt Kai Tietjen, Gründer von Mister Wong. “Unsere Nutzer brauchen sich um ihre Bookmarks und Dokumente keine Sorgen zu machen.“ Mister Wong wurde 2006 von der Bremer Web-Agentur construktiv entwickelt. Seit 2009 ist der Social-Bookmarking-Dienst mit seinen rund 500.000 Mitgliedern ein eigenständiges Unternehmen. Der Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt kommt überraschend, in der Hochphase der Web 2.0-Euphorie hätte Mister Wong sicherlich für extremgroße Summen an den Mann gebracht werden können. Interessenten soll es immer wieder gegeben haben.

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Spreadshirt peilt 40 Millionen Euro Umsatz an

* Zahlen, bitte: Die T-Shirtdruckerei Spreadshirt (www.spreadshirt.de) peilt in diesem Jahr einen Umsatz von 40 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr erzielte das 2002 in Leipzig gegründete Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz rund 31,8 Millionen Euro. “Der steigende Umsatz wird stark durch den nordamerikanischen Markt vorangetrieben, dort erreichte das Unternehmen bereits 2010 ein Umsatzwachstum von 35 %”, teilt Spreadshirt mit. Im ersten Halbjahr dieses Jahres liege das Bestellwachstum in Nordamerika sogar bei durchschnittlich 86 %. “Unser Wachstum wird jedoch auch durch Produktentwicklungen sowie dem wachsenden Verständnis der Kunden von dem, was wir bieten, getrieben.”, sagt Philip Rooke, seit April dieses Jahres Chef von Spreadshirt. Langfristig strebt Spreadshirt einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro an. Wann genau das Unternehmen mit seinen rund 350 Mitarbeitern dieses große Ziele errreichen will, bleibt aber offen.

Adconion übernimmt Smartclip

* Übernahme: Das Werbenetzwerk Adconion (www.adconion.com) übernimmt den Bewegtbildvermarkter Smartclip (www.smartclip.com). Das 2008 gegründete Hamburger Unternehmen ist nach eigenen Angaben Europas führender Vermarkter von Werbung in Bewegtbildern und hat rund 500 Internetseiten in seinem Portfolio. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. “Mit smartclip in der Gruppe können wir unsere bisherigen Möglichkeiten optimal ergänzen. Wir stellen umfassende technische Lösungen für Websitebetreiber zur Verfügung und optimale Monetarisierungsmodelle für unsere Content Partner”, sagt Tyler Moebius, Gründer von Adconion. Smartclip soll als eigenständiges Unternehmen bestehen bleiben. Auch das Management bleibt an Bord. Erst kürzlich hat Adconion die Geschäftsbereiche Adconion Direct für Performance- und Joost Media für Branding-Lösungen gegründet. Smartclip kommt nun als weitere Säule hinzu. Bereits 2008 übernahm Adconion den Videodienst hiClip.

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simfy landet in Belgien

* Expansion: Der Streaming-Dienst simfy (www.simfy.de) geht in Belgien an den Start. “Wir sind in Belgien der erste legale Anbieter von echtem On-Demand-Musikstreaming und bieten mit unseren zwei Premium-Tarifen und dem simfy-Free-Modell für jeden Musikfan die passende Lösung. Belgien ist der Start unserer internationalen Expansionsstrategie, die wir jetzt mit Hochdruck vorantreiben werden”, sagt simfy-Chef Gerrit Schumann. 13 Millionen Songs stehen den Nutzern in Belgien zur Verfügung. simfy ist in Belgien in französischer und flämischer Sprache verfügbar. Bisher war simfy nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Das schwedische Musik-Startup Spotify (spotify.com) sucht unterdessen nach Mitarbeitern – unter anderem PR und Marketing – für den deutschsprachigen Raum. Spotify ist momentan in den USA, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen, Frankreich, den Niederlanden und Spanien vertreten. Die Streamingdienste kämpfen somit weiter um Präsenz in Europa.

Thekkekara verlässt Discounto

* Abgang: Bobby Thekkekara, Mitgründer und Geschäftsführer des Schnäppchendienstes Discounto (www.discounto.de), verlässt das Start-up. “Es ist der beste Zeitpunkt zu gehen, ich habe das Baby auf eine gute Flughöhe gebracht und bedanke mich bei allen dafür, denn Ihr seid alle Teil dieser Erfolgsgeschichte“, sagt Thekkekara. Discounto-Mitgründer Jan Dreger führt das Berliner Start-up künftig alleine. Discounto buhlt mit Schwergewichten wie MeinProspekt (www.meinprospekt.de), kaufDa.de (www.kaufda.de) und Marktjagd (www.marktjagd.de) um Nutzer. Anders als bei den Mitbewerbern setzt das Discounto-Team dabei nicht Online-Versionen von Printprospekten, sondern auf “die produktbezogene Darstellung von lokalen Angeboten der Einzelhändler”. Discounto kategorisiert die Produkte der verschiedenen Händler. “Das Durchblättern zahlreicher Prospekte auf der Suche nach einem bestimmten Produkt wird somit überflüssig und spart sehr viel Zeit”, teilt das Start-up mit. Was Thekkekara künftig macht ist nicht bekannt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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