Neue Finanzspritze für Preisbock

Die Live-Shopping-Plattform Preisbock (www.preisbock.de) schließt innerhalb kürzester Zeit eine weitere Finanzierungsrunde ab. Nach der noch jungen TowerVenture eG und Karsten Schneider mit seiner Argiv investieren nun Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und Oliver Jung in […]

Die Live-Shopping-Plattform Preisbock (www.preisbock.de) schließt innerhalb kürzester Zeit eine weitere Finanzierungsrunde ab. Nach der noch jungen TowerVenture eG und Karsten Schneider mit seiner Argiv investieren nun Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und Oliver Jung in die Preisbock GmbH. Von einer sechsstelligen Summe ist die Rede. Das frische Kapital will Preisbock-Geschäftsführer Carsten Gwosdz vor allem in die Neukundengewinnung und die Angebotspalette stecken. Geplant seien weitere Kooperationen mit Produktanbietern und Handelshäusern. Gwosdz: “Wir möchten die besten Produkte zum günstigsten Preis bieten”.

“Preisbock bietet einen neuen Kundennutzen und besitzt aus Unternehmenssicht ein klares Geschäftsmodell. Mit minimalen Ressourcen haben die Gründer eines der beliebtesten Live-Shopping-Portale Deutschlands geschaffen. Zudem haben sie bereits in ihrer Webagentur dotSource bewiesen, dass sie erfolgreich Unternehmen führen können”, begründet Lukasz Gadowski seine Investition. Der Live-Shopping-Dienst Preisbock, eine Ausgründung der Agentur dotSource, ging im Juni des vergangenen Jahres an den Start und bietet – ebenso wie die unzähligen Konkurrenten – regelmäßig ein Produkt zu einem Sonderpreis an.

Artikel zum Thema
* Shopito verkauft Schmuck – Live-Shopping brummt weiter
* Preisbock erhält Finanzspritze
* Live-Shopping: Ansturm durch TV-Berichte
* Live-Shopping brummt
* Noch mehr Live-Shopping
* Invasion der Live-Shopping-Dienste

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Ulf

    Lieber Herr Huesing,
    die Werbung der Hanseatic Bank hätten Sie nicht zulassen sollen, oder haben Sie Geld so nötig?

    Die Werbung manipuliert in übler Art den Betrachter, ob man “nein” oder “x” anklickt, immer geht deren Werbung auf.

    Das ist ganz übler Stil. So etwas kenne ich eigentlich nur von kriminellen Anbietern.

  2. Hmm, das Banner soll natürlich zum Klicken verleiten. Aber es ist ja nur ein Banner und kein Flah-Layer, welches sich über die Seite legt, deswegen muss man ja gar nicht klicken, wenn man nichts machen will. Ein anderes Banner, welches an dieser Stelle sonst angezeigt wird, kann man ja such nicht weg klicken…

  3. Wie kann man darauf reinfallen?

    Das ist doch nun wirklich offensichtlicher als die winzig kleinen AGB’s von Klingeltonanbietern mit denen Investoren reich geworden sind!



  4. Maik

    Wie geil… das da heute noch jemand drauf reinfällt ;)

  5. hab die werbung gar nicht wahrgenommen ;) Freu mich für den Bock. bin gespannt was noch kommt.



  6. Pass

    Wirklich geil, dass Hr. Ulf auf Nein klickt. Made my day.

  7. Also ich konnte die Werbung nicht sehen? Obwohl ich nur eine kleine Liste bei adblock Plus habe. Über welchen Adserver Anbieter wird es den gesteuert?



  8. Ulf

    @ Kommentare 3,4,6:
    es dreht sich hier um ein grundsätzliches Problem: das hat nichts mit “reinfallen” zu tun sondern damit, dass solche nicht-wegklickbaren Anzeigen sich auch häufig grossformatig über Texte legen, die man gern lesen möchte. Und dann steht man auf dem Schlauch, wel das blöde Ding nicht wegzumachen ist. Passiert mir im Lauf meiner Tätigkeit immer wieder. Wer solche Anzeigen schaltet, macht sich bestimmt nicht attraktiv für einen potenziellen Käufer und die Schaltung derartiger Anzeigen sollte vom Publisher erst gar nicht angenommen werden werden.



  9. Tobi

    Ich möchte kurz was zum Preisbock sagen, das scheint ja hier etwas unter zu gehen.

    Ich finde eine solche Finanzspritze total unsinnig.
    6-stellig sind also min. 100.000EUR

    100.000EUR die die beiden Investoren nie wieder sehen werden.

    Denn das Geld ist gerade am Anfang schnell ausgegeben. Bei den geringen Margen die im Liveshopping üblich sind, wird es sehr schwer werden das investierte Geld wieder zu erwirtschaften.

    Ein zweites Woot wird aus Preisbock sicher nicht und die guten Ideen von Guut.de fehlen auch.

    Ich denke mal das alle Investoren hoffen das sich mal ein Käufer für Preisbock finden wird und sie dann einen großen Gewinn mit nehmen können, aber daran glaube ich nicht.

    Naja, wir werden es sehen…



  10. Pass

    Jung investiert nur im Windschatten von LG. Die gibts nur noch im Doppelpack.

  11. Pingback: Investitionsindex - März 2008 :: deutsche-startups.de

Aktuelle Meldungen

Alle