Zehn Fragen an Christian Boris Schmidt von Ecato

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Das Internet ist Bestandteil meines Lebens geworden. Ich verbinde viele Erfahrungen, Hoffungen und Erlebnisse mit dem Internet. Ohne das World Wide Web würde all dies […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Das Internet ist Bestandteil meines Lebens geworden. Ich verbinde viele Erfahrungen, Hoffungen und Erlebnisse mit dem Internet. Ohne das World Wide Web würde all dies fehlen. Von daher kann ich mir ein Leben ohne Internet kaum noch vorstellen.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das muss 1997 gewesen sein. Damals wählte ich mich vom Wohnzimmer meiner Eltern aus mit einem 28.8er Modem und den damals üblichen, lauten Verbindungsgeräuschen zum ersten Mal selbst ins Internet ein. Rückblickend hätte man diesen Moment wohl per Foto oder Video festhalten sollen.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Die einzigen Websites neben unseren eigenen, die ich täglich mehrfach nutze, sind wohl Google und Xing.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Ich kann gut und gerne auf die diversen Hypes verzichten. In der Regel steckt nur sehr wenig dahinter.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Mit der Ecato GmbH konnte ich meinen seit dem Kindesalter gehegten Traum von der Gründung eines eigenen Unternehmens im Mai 2005 in die Tat umsetzen. Die positive Entwicklung seither, gerade im letzten Jahr, würde ich als meinen bisher größten Erfolg bezeichnen, der nur durch gutes Teamwork mit dem zweiten Geschäftsführer Andreas Mauf möglich war.

Was Ihr größter Flop?
Meine diversen Geschäftsideen, die ich nie fertig umgesetzt habe. Einige Ansätze finden sich in populären und erfolgreichen Unternehmensmodellen heute wieder. Aber es ist auch wichtig sich zu fokussieren, sonst bleibt der Erfolg meist in allen Bereichen aus.

Worüber können Sie lachen?
Meine Katze, King of Queens, Schmidt und Pocher.

Was bringt Sie zum Weinen?
Tragische Familienunglücke.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Roman Kaupert. Der Berliner Verleger in dritter Generation ist nicht nur seiner Familientradition verbunden, sondern lebt auch den Serviceaspekt mit Haut und Haaren. Bei seiner Kommunikationsagentur Zepter und Krone sind die Kunden tatsächlich noch Könige – das konnte ich bei einer Veranstaltung schon live miterleben. Ich bin gespannt auf die Neuausrichtung von “Kauperts Straßenführer”, der für viele unverzichtbar ist.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Eine Berufsausbildung, die junge Menschen ohne Umwege an das Online Marketing heranführt – wenn man das eine Erfindung nennen kann.

Zur Person
Christian Boris Schmidt, gründete im Mai 2005 zusammen mit Andreas Mauf das Marktplatz-Netzwerk Ecato (www.ecato.de). Zuvor sammelte er Erfahrungen mit eigenen Internetprojekten wie MeinWebworker und als Key Account Manager bei Zanox. Seit November 2006 referiert Schmidt gelegentlich als Gastdozent an der TFH Wildau im Wahlpflichtfach E-Business.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Michael

    Gratuliere, die eh schon flachen Fragen nochmal abgeflacht. Vielleicht wars auch gerade deshalb eine der amüsantesten 10 Fragen seit langem :-) Roman Kaupert und eine Berufsausbildung zum Online Marketing Mensch. Göttlich.



  2. Jörg

    Ich dachte immer Chris wär im Event Management und seine erfolgreichste Veranstaltung sei die OML wo allein der Eintritt soviel kostet wie ne bessere Nutte im Bordell.. und bevor jetzt die zwanghaft-süffisanten Bemerkungen kommen: Ja ich kenn die Preise, und?



  3. peter

    “Meine diversen Geschäftsideen, die ich nie fertig umgesetzt habe. Einige Ansätze finden sich in populären und erfolgreichen Unternehmensmodellen heute wieder.” Schade, dass Herr Schmidt nicht dazu gekommen ist – das Internet wäre mit Sicherheit schon einen Schritt weiter …

  4. man sollte sich fragen, ob diese kategorie wirklich so sinnvoll ist. in 90% der fälle werden die befragten personen “gebasht”. und in 100% dieser 90% völlig zurecht…



  5. Marcel

    Naja, wenn man nicht den Anspruch hat, journalistische Arbeit auf höchstem Niveau abzuliefern, dann kann man diese langweiligen 10 Fragen Artikel auch weiterhin bringen.

  6. Soo schlecht fand ich die Fragen nicht. Gibt halt nicht so viel zu berichten wie beispielsweise bei Paris Hilton oder Otto Graf Lambsdorff.

    Von daher zerreißt den CBS mal nicht so sehr. Der Junge hat echt was drauf.

  7. Tja, daß ich diese 10-Frage-Dinger total langweilig und deplatziert finde, habe ich ja schon mehrmals geschrieben.

    Ich hab’s eigentlich nicht gelesen, weil ich Christian kenne und schätze.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian



  8. anke

    finde die fragen auch nicht so schlecht! hat christian doch gut gemacht!

  9. Es sehr schade, dass die ewigen Nörgler wieder die ersten sind, die Ihre Kommentare hier hinterlassen müssen. Sicherlich handelt es sich nicht um ein “Spiegel-Interview”, dennoch ist es für viele Leser sehr interessant, Gründer und interessante Personen auf diese kompakte Art und Weise vorgestellt zu bekommen. Wem es nicht gefällt, der soll es nicht lesen bzw. einfach besser machen.

    Nun zum eigentlichen Thema: Ich finde es beeindruckend was Christian mit Ecato in dem sehr schwierigen Umfeld der Preisvergleicher geschaffen hat. Ich bin mir sehr sicher, dass wir von Ihm noch einiges hören werden.

  10. Auch ich breche eine Lanze für CBS! Für die Fragen kann er nix! Abgesehen davon finde ich sie für normale Leute, die nicht so in der Materie stehen OK! Es sollten alle mal wieder runterkommen. Es gibt sicher auch eine Nutzergruppe dieses Portals die nicht die 24h web-affin tätig sind. Meine Erfahrung mit CBS basieren bis jetzt immer auf ein Geben und Nehmen.

    Keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Netz-Welt. Nur bei der nächsten OML, bitte nicht nur virtuell guten Tag sagen Herr Schmidt.



  11. CBS

    Martin, aus meiner Sicht ist es wichtig, dass ein Gründerteam alle Kernaufgaben selbst und ohne zusätzliche Mitarbeiter erledigen kann. Bei Internetstartups darf also meines Erachtens ein Entwickler nicht im Gründerteam fehlen. Ein Unternehmen zu gründen, bedeutet für mich auch nicht, sich vorwiegend um die Suche nach Investoren zu kümmern. Ein Startup, das es in unserer Branche nicht aus eigener Kraft finanziell und von den Ressourcen her schafft profitabel zu sein, wird es meiner Meinung nach auch mit viel Geld schwer haben, wenn es denn überhaupt welches bekommt. Für die Gründung besonders wichtig finde ich die Vertragsgrundlagen, auch wenn man sich damit in den ersten Tagen wohl am wenigsten beschäftigen möchte. Mit den richtigen Verträgen, Muster oder oberflächliche Rechtsberatung reichen hier oft nicht aus, ist man später gut gewappnet – zum Beispiel wenn jemand aus dem Team ausscheidet. Denn eines steht für mich fest: Es kommt immer alles anders, als man sich das anfangs so denkt. Ich hoffe, ich konnte Dir damit etwas weiterhelfen. Bei weiteren Fragen kannst Du mich auch gern direkt ansprechen.



  12. Marc Majewski

    CBS gehört aus meiner Sicht zu den “wahren” Experten des Internets. Einer der “selfmade” Typen die das Thema von der Pieke auf erlernt haben. Freut mich daher dass er auch in diesem Forum zu Wort kommt.

    Was ich nicht verstehe, dass es immer wieder Personen gibt die sich auf der einen Seite zu start ups infomieren und dann anonym über Sinnhaftigkeit ihren noch viel sinnloseren Kommentar hinterlassen.

    Mein Tipp – versucht es mal mit einem eigenen Start-Up oder verschwendet nicht die Zeit Eures Arbeitgebers.



  13. Martin

    Hallo,

    also ich finde grundsätzlich die Idee von Interviews mit Unternehmern gut. Aber vielleicht sollte man wirklich an den Fragen arbeiten. Es ist mir wirklich egal wann jemand das erste mal ins Internet gegangen ist. Wie wäre es mit der Frage: Welchen Tipp können Sie neuen Gründern auf den Weg geben? :) Vielleicht lerne ich was draus :)



  14. Marcel

    Meine Kritik hat in keinster Weise etwas mit CBS am Hut – die Kritik bezieht sich eher auf die Arbeit, die hier von der Redaktion geleistet wird. Ein Interview könnte wahrlich interessant sein, wenn man die Fragen nicht vorher festlegt, sondern während des Gesprächs die Kerninhalte filtert und interessante Aspekte weiter vertieft. Das hier ist doch alles brotlose Kunst und jeder von uns könnte einen Fragebogen erstellen und diesen um die Welt schicken. Die Redaktion muss sich einfach gefallen lassen, dass deren Handwerk die eines Praktikanten entspricht und wenn dies der Anspruch von deutsche-startups.de sein sollte, ja dann mal gute Nacht und auf Wiedersehen. Da fragt man sich doch allen Ernstes, wieso Holtzbrinck für solch ein amateurhaftes Projekt Geld investiert.

  15. ich kenne cbs schon einige jahre und habe ihn als verlässlichen, seriösen selfmade-unternehmer kennenglernt. er ist keiner dieser schwätzer, kein hype-prolet, kein web2.0 kiddie an das sich in nem jahr eh kein schwein mehr erinnert, sondern ein arbeiter der kapiert hat um was es geht wenn man nachhaltiges aufbauen will.

    mein tipp: cbs wird immer noch unternehmer sein, wenn die ganzen schwätzer schon längst wieder hinter der fleischtheke stehen weil die bubble-zeit vorbei ist ;o)

  16. @ Marcel

    Kann es sein, dass zu etwas verwechselst. Dies ist ein standardisierter Fragebogen, wie ihn auch Focus, Unicum, früher FAZ etc. im Programm haben. Deswegen sind die Fragen immer gleich. Grundgesanke dabei ist, dass man so sehen kann, wie unterschiedliche Menschen auf ein- und dieselben Fragen antworten. Diese Fragebögen gefallen vielleicht nicht jedem – müssen sie aber auch nicht.

    Interviews machen wir ebenfalls im Programm. Bei diesen stehen die Fragen vorher nur grob fest und werden während Gesprächs quasi entwickelt.

  17. “Einige Ansätze finden sich in populären und erfolgreichen Unternehmensmodellen heute wieder.”

    Komisch, dass der große CBS sich so rühmt (seine Freunde behaupten, er hätte Konzepte für einen Videodienst, Online Auktionshaus und Buchversender schon Ende der 90er entwickelt) um selber dann doch eine ziemlich mittelmäßige Kopie bekannter Geschäftsmodelle aufzuziehen.

    Und warum landet man dann auf der Anmeldeseite von Shopping.com?

  18. Über das Niveau der Kommentare muss man sich wirklich wundern.

    Da setzt jemand eine OM Veranstaltung in Berlin auf, welche von namhaften Sponsoren unterstützt wird. Dann platzt die Veranstaltung aus allen Nähten, weil jeder dabeisein will und wenn einer der Ecato Gründer dann einmal zu Wort kommt, dann wird dieser Artikel absolut niveaulos kommentiert.

    Ein Leser kennt sich anscheinend, wie er selbst schreibt, sehr gut im Rotlichtmilieu und den dazugehörigen Preisen aus. Anscheinend hat er von dort auch das Niveau mit in diesen Artikel mitgebracht.

    Wahrscheinlich sind es genau solche Leute, die auf OML die Nackattack Damen fragen, was sie noch bekommen, wenn sie 3 Euro für eine Massage bezahlt haben.

    Unterm Strich hat er ein Unternehmen gemeinsam mit seinem Gesellschafterkollegen aufgebaut, welches sehr erfolgreich agiert. Und von einer mittelmäßigen Kopie würde ich auch nicht sprechen, da es andere mit 100% Kopien von anderen Geschäftsmodellen ähnlich gemacht haben. Siehe ein großes Unternehmen mit ganz vielen studierenden Nutzern. Was war daran nicht kopiert?

    Christian war immer jemand der maßgeblich mit seinen Ideen zur Weiterentwicklung des Shoppingbereiches beigetragen und beitragen wird.

    Die Onlinewelt braucht mehr von seiner Sorte und weniger von solchen, die als chronische Nörgler gesehen werden oder sich mit Komplexen behaftet sind.

    Weiter so CBS, manche von diesen Leuten? werden dich irgendwann nach einem Job fragen.

    P.S. Anonyme Kommentare sind doch sehr charakterlos.



  19. Philipp

    @Henning: d’accord

    Absolut lächerlich, was hier abgeht, grade in Bezug auf CBS. Christian gehört zu den Top Leuten der Affiliate Marketing Szene, was jeder in dem Business bestätigen wird, hat mit Ecato ein mittlerweile sehr erfolgreiches Unternehmen gegründet, ist Referent auf diversen Konferenzen und so weiter. Hallo? Gehts noch? Egal, wer hier schreibt, ob der Typ von United Internet, oder CBS oder oder oder… Ständig kommen irgendwelche Neider und anonyme Vögel daher und müssen ihren geistigen Abfall ablassen. Alexander könnte wahrscheinlich Bill Gates, Warren Buffet oder anderen Leuten den Fragebogen geben, selbst da würden hier wieder 10 Kommentare aufschlagen, wie bescheuert die doch sind… Ich kann es nicht mehr hören.

    CBS: Super Interview, auch wenn ich diese “Auf meine eigene Seite kann ich nicht verzichten” Aussagen per se verabscheue :D Weiter so! Wie Henning ganz richtig sagte: “…manche von diesen Leuten? werden dich irgendwann nach einem Job fragen.”

    In diesem Sinne…



  20. The Rat

    CBS ist ein sympathischer, bodenständiger, hilfsbereiter und absolut seriöser Geschäftsmann. Er wird in der Zukunft gesicherten Erfolg haben, den ihm immer nur die Leute neiden werden, für die Neid als deutsche Form der Anerkennung definiert wurde.
    Mein Tip: CBS sehr ernst nehmen! Wenn ich selbst eines neben geschäftlichem Erfolg habe, dann ist es meine ausgeprägte Menschenkenntnis, die wiederum für diesen geschäftlichen Erfolg ursächlich ist. Also seit freundlich zu Menschen wie CBS beim Aufstieg, sie werden Euch beim Abstieg wieder begegnen…



  21. Cheater

    Es ist doch auch wichtig, mal die Leute hinter den Startups kennenzulernen. Die Fragen sind recht allgemein, aber das bietet ja gerade Raum für persönliche Antworten. Es bleibt jedem Gründer überlassen, was er daraus macht und wie er sich präsentieren will.

    Ich finde das sehr sinnvoll und es sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

  22. Einige Leute sollten sich hier einmal vorher überlegen, was sie da jetzt genau als Kommentar hier reinklatschen.

    “Eine Berufsausbildung, die junge Menschen ohne Umwege an das Online Marketing heranführt – wenn man das eine Erfindung nennen kann.” – Oh ja! Das wird allerhöchste Zeit, wie ich finde! Wäre mal eine gute Erfindung für mich ;)

  23. CBS ist an langfristigem Wachstum, der Entwicklung von echten Produkten und nicht an Hypes interessiert. Das macht ihn sehr sympathisch. Bei den Fragen hätte mich noch die nach der Exit-Strategie interessiert.

  24. Gents,
    die 10 Frage sind so wie sind, kurz und knapp und für “alle” bestimmt.
    Genau das hat Christian mit seinen Antworten abgedeckt.
    Keep goin und alles Gute,
    Jens
    http://www.berlinstartup.de

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