Preisbock erhält Finanzspritze

Die Live-Shopping-Plattform Preisbock (www.preisbock.de) verkündet den Einstieg von zwei Investoren. Neben der noch jungen TowerVenture eG, einem Zusammenschluss von in Jena aktiven Personen, investiert auch Karsten Schneider mit seiner Argiv in das Unternehmen. […]

Die Live-Shopping-Plattform Preisbock (www.preisbock.de) verkündet den Einstieg von zwei Investoren. Neben der noch jungen TowerVenture eG, einem Zusammenschluss von in Jena aktiven Personen, investiert auch Karsten Schneider mit seiner Argiv in das Unternehmen. Schneider, der auch bei TowerVenture mit an Bord ist, hat den Softwareanbieter Intershop mitgegründet und ist zudem Gründer des Online-Fotoservices Pixaco. “Wir investieren hier in ein motiviertes Team, mit dessen Engagement das Preisbock-Portal innerhalb kürzester Zeit eine große Reichweite erlangt hat. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass sich der Wert des Unternehmens schnell steigern wird”, sagt Schneider. Über die Höhe der Finanzspritze ist nichts bekannt.

Der Shopping-Dienst Preisbock, eine Ausgründung der Agentur dotSource, ging im Juni des vergangenen Jahres an den Start und bietet täglich ein Produkt zu einem Sonderpreis an. Das Angebot gilt eine Woche, sofern es nicht vorher ausverkauft ist. Mit der bisherigen Resonanz ist Gründer und Geschäftsführer Christian Otto Grötsch zufrieden: “Unsere Nutzerzahlen sind seit Sommer 2007 monatlich um etwa 30 Prozent gewachsen”. Die Zahl der täglichen Besucher gibt Grötsch mit 10.000 an.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Anonym

    Hi,
    ich betreibe einen Onlienshop und habe schon mehrfach Aktionen bei Preisbock gehabt und bisher wurden immer nur sehr sehr wenige Artikel verkauft. Meisten 2-3 Stück an einem ganze Tag, wenn überhaupt.

    Und von diesen wenigen Verkäufen hat Preisbock noch nicht mal eine Provision verlangt von mir.

    Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das ein “Investor” mehr als 5.000EUR dort investiert, wenn er diese Zahlen kennen würde.

    Übrigens hatte ich auch schon Aktionen auf den anderen Liveshoppingplattformen (z.B. Schutzgeld) und auch dort war es nicht viel erfolgreicher.

    Ich finde die Idee und den Ansatz dieser Anbieter ja nicht schlecht, aber mir scheint es so, als ob dort nicht wirklich Geld verdient wird.

    Klar gibt es Tage mit Mega-Angeboten wo mehr Kunden kaufen. Aber dann ist die Marge nur sehr gering oder man zahlt sogar drauf.

    Jedenfalls ist das mein Eindruck.

    Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.



  2. marc

    @ Anonym
    Das ist ein großer Witz, was hier immer von den von Startups publiziert werden.

    Investor:-) :-) :-) :-)

    Preisbock ist so ein Spaß-Projekt von den Jungs im Jena Tower. Preisbock ist für mich kein Unternehmen.

    Karsten S. wird schon als Investor genannt :-).

    Wenn ich Euro 500 in eine Dönerbude investiere, bin ich dann auch gleich investor :-),



  3. Maik

    @Marc: Ne Dönerbude kann aber ganz schon viel abwerfen, wenn sie gut läuft :D

    sind schon einige mit 40 in Rente gegangen! Ernst gemeint jetzt!



  4. marc

    @ Maik
    Dann lass mal eine Dönerbude in Berlin-Mitte aufmachen :-)



  5. Maik

    ..diese Restriktion war aber vorher nicht bekannt :P

    BTT: Preisbock ist leider der schlechteste der Liveshopping Portale. Das Thema beschäftigt mich schon eine gewisse Zeit lang. Konkurrenten haben einfach viel bessere Produkte und meist auch günstiger.



  6. Kai

    hi leute!
    1. schreiben wir unsere kommentare nicht selber
    2. verkaufen wir ziemlich oft produktanzahlen von >100
    3. verkaufen wir so gut, dass wir auch mal produkte testen, die nicht für die welt aus spielzeugen für männer gedacht sind – und stoßen auch dabei auf positives (messbares)feedback, könnt ihr glauben

    bitte habt verständnis dafür, dass nicht alle menschen den gleichen geschmack haben und dennoch bedürfnisse.

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