Tripmonkey vermittelt Schlafplätze

Übernachtungen in Hotels oder Jugendherbergen sind meist teuer. Wer Glück hat, kann bei Freunden unterschlüpfen. Alle anderen schauen in die Röhe. Dominik Richter und Simon Schmid wollen dies nun mit “tripmonkey“, einer Tauschbörse […]

Übernachtungen in Hotels oder Jugendherbergen sind meist teuer. Wer Glück hat, kann bei Freunden unterschlüpfen. Alle anderen schauen in die Röhe. Dominik Richter und Simon Schmid wollen dies nun mit “tripmonkey“, einer Tauschbörse für Übernachtungsmöglichkeiten, ändern. Die neue Cyber-Plattform der beiden BWL-Studenten ist quasi ein “Hitflip” für Schlafplätze.

Mitglieder von “tripmonkey” können über die Website nach gegeigneten Übernachtungsmöglichkeiten stöbern. “Du suchst dir deinen Schlafplatz dabei anhand des Fotos, des persönlichen Profils und der Bewertungshistorie des Gastgebers selbst aus und bewirbst dich bei ihm – nimmt er deine Bewerbung an, hast du deinen Schlafplatz gebucht – genau wie in einem Hotel oder einer Jugendherberge”, heißt es in der Erklärung des Dienstes.

Die Mitgliedschaft bei “tripmonkey” ist kostenlos. Das Anbieten und Vermieten von Schlafplätzen ebenfalls. Lediglich beim tatsächlichen Austausch eines Schlafplatzes verlangt “tripmonkey” eine Transaktionsgebühr in Höhe von fünf Euro. Die Bezahlung der Mitglieder untereinander läuft über sogenannte Monkeys. Diese Monkeys bekommen die Mitglieder, wenn sie andere Mitglieder bei sich übernachten lassen oder Freunde werben. Jeder Schlafplatz-Vermieter kann dabei selbst entscheiden, wie viele Monkeys er pro Nacht von seinem Untermieter haben möchte. Wer nur bei anderen Mitgliedern nächtigen möchte, aber selbst keine Schlafstätte anbieten kann, muss die Monkeys kaufen. Ein Monkey kostet 2,99 Euro, 20 gibt\’s für 49,99 Euro.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.