Auf der Rückseite von Notebooks wollen Adrian Locher sowie Christoph und Hendrik Magnussen Werbebotschaften platzieren. Dazu haben die drei smaboo gegründet. “Dieses sogenannte Embedded Branding, eine Kombination aus Empfehlungsmarketing, Sponsoring und Ambient Media, ermöglicht sehr zielgenaue Werbung mit hoher Kontaktqualität”, sagt Christoph Magnussen. Zunächst haben es Magnussen und Co. auf die Zielgruppe Studenten abgesehen. Die experimentierfreudige und meist markentreue Studentenschaft ist sicherlich die ideale Testwiese für ein solches Konzept. Zudem freuen sich Studenten immer über ein kleines finanzielles Zubrot, denn alle Teilnehmer werden an den Erlösen der Kampagne beteiligt.

Zur Unterstützung und Überprüfung der Werbeflächenanbieter gibt es in diversen Städten sogenannte smaboo Agents. Diese Agenten sind derzeit gleichzeitig auch die Türsteher der smaboo-Welt. Nur über sie ist in der geschlossenen Betaphase der Eintritt in den smaboo-Club möglich. Die Startkampagne richtet sich an Studenten in Berlin, Göttingen, Hamburg, Köln, Münster und München. Der erste Werbekunde, der auf den Notebooks von hunderten Studenten werben will, ist debitel. Neben Notebooks will Magnussen schon bald weitere Werbeflächen anbieten. Zudem soll neben Werbekampagnen künftig auch Product Placement und Peer-to-peer-Selling möglich sein. Für viele Unternehmen sind solche Werbeformen mit Unterstützung der Zielgruppe sicherlich eine gute Ergänzung zum üblichen Anzeigenrauschen. Wichtigste Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Kampagnen gut gemacht sind. Denn langweilige Werbebotschaften klebt sich niemand auf sein Notebook, seine Jacke, seine Tasche oder sein Auto.
Anmerkung: Test-Zugänge für smaboo gibt’s in unserer Beta-Community.
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Fragen










Kommentare
Coole neue Idee, und vor allem viele Möglichkeiten das ganze noch auszubauen. Ich wünsche euch viel Erfolg, Jungs!
Kommentar von Markus 21. November 2007 @ 08:45Unglaublich. Das ist die bescheuertste Idee seit langem. Aber hier wird halt jede noch so dummdreiste Presseerklärung kritiklos abgetippt. Bravo, Alexander. Was ich nicht verstehe ist, warum du dich “Autor” dieses
Kommentar von Bernd 21. November 2007 @ 09:48“Artikels” nennst.
Lieber Bernd, nur ein paar Punkte zur Entstehungsgesichte dieses Artikels. Die Gründer sind an mich rangetreten, ich habe mir das Konzept kurz angesehen und anschließend habe ich mich mit Christoph Magnussen in Berlin getroffen. Während eines Mittagessens haben wir ausführlich über smaboo gesprochen. Ich finde die Idee weiter interessant. Eine Pressemitteilung habe ich zu smaboo deswegen gar nicht in den Händen gehalten. Aber egal.
Und noch etwas: Von mir aus kannst du schreiben, dass du smaboo für die “bescheuertste Idee seit langem” hältst. Dafür gibt es die Kommentarfunktion schließlich. Ohne Begründung ist so eine Aussage allerdings peinlich und völlig wertlos. Wenn man Kritik äußert, sollte man sie auch begründen.
Kommentar von Alexander Hüsing 21. November 2007 @ 10:06@Bernd: Wiso findest Du die Idee so schlecht?
Kommentar von Stefan Hess 21. November 2007 @ 10:07Jetz mal ehrlich. Hier sollen Studenten Ihre Laptops als Werbefläche zur Verfügung stellen? Hier sollen Studenten als lebende Littfasssäulen für die Mensa geworben werden, weil sie ja so markentreu sind und sich immer über ein kleines Zubrot freuen? Come on. Ich mag Studenten ja auch nicht. Aber so blöd sind auch Studenten nicht. Und wer konrolliert das, ob so ein kreativer, markentreuer Student zwar das Geld für die Werbebotschaften einstreicht, aber sie dann einfach mit irgendwas anderem überklebt?
Kommentar von Bernd 21. November 2007 @ 10:25Also bitte. Hier muss doch wohl nicht ich erklären, was ich an der Idee bescheuert finde, sondern Ihr, was Ihr daran gut findet. Und bitte ohne Marketing-Geschwurbel-Deutsch, sonst gibts Punktabzug.
Also zuerst fand ich die Idee auch nicht so toll, weil mir irgendwo die Lösung eines Engpasses fehlt.
Kommentar von Ulf Glattkowski 21. November 2007 @ 10:25Aber wenn ich dann an meine Zugreisen denke und all die vielen aufgeklappten Laptopdeckel, die man da so sieht, fände ich es schon gut, wenn darauf etwas Humor mit Werbung stünde und so Lustiges in eine stumpfsinnige Bahnfahrt bringt. Vielleicht sollten die Studenten auf den Laptopdeckeln sogar Daily News bringen, das wäre noch kurzweiliger. Die Werber sollten dann den Studenten noch transparente Laptoptaschen spendieren, damit die Werbung auch während des Transportes ankommt.
Wie wärs mit Gesichts-Tattoos? Die kann man auch schlechter wegmachen, oder überkleben…und sie würden absolute Markentreue symbolisieren!
Kommentar von Bernd 21. November 2007 @ 10:36
Kommentar von Monte 21. November 2007 @ 10:51Danke Bernd, für die sehr sachliche Diskussion hier.
So langsam erhalte auch ich den Eindruck, dass die Startup-Ideen immer obskurer werden. Mittlerweile schüttel ich fast ausnahmslos den Kopf über die entsprechenden Businessmodelle, die dahinter stecken.
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 10:51Smaboo ist wirklich auch das dämlichste Businessmodell, was ich seit langem gehört habe. Ich will das auch gerne begründen: Die Firma braucht ein Kontaktnetzwerk zu den Unis/Studenten und eines in die Werbewelt. In diesem “Zweifrontenkrieg” stehen sie auf verlorenen Posten, denn die Idee hat wahrlich keinen revolutionären Charakter. Eine Werbebotschaft auf Laptops – verkauft Debitel damit einen Handyvertrag mehr? Kann ich das messen? Wenn der Laptop 4 Jahre alt ist – will ich darüber als Premiumanbieter überhaupt kommunizieren? Mannomann, es gibt so viele Killerfragen in diesem Businessmodell, dass ich mir keinen Investor vorstellen kann, der dafür einen Cent gibt. Und selbst, wenn es klappen sollte: Mehr als ein Werbedienstleister kann daraus nicht werden. Und mit der zu erwartenden Rendite – völlig uninteressant!
@söm weiß – Sie unterstellen, dass die Firma die beiden Kontaktnetzwerke nicht erarbeiten kann. Was ist so schwierig daran, Studenten an einem kleinen Einkommen zu interessieren? Wenn Werber Autos mit Werbung bepappen wollen, dann hat das auch funktioniert. – Ich sprach vor einigen Tagen mit einer erfolgreichen Unternehmerin, die eine Internetseite betreibt, nach der sich heute viele die Finger lecken. Sie sagte mir, dass beim Launch kein Schwein interessiert war. Investoren schon gar nicht. Der Gründer von McDonalds fand auch lange keine. – Ich will nicht dozieren, aber es gibt Dinge im Geschäftsleben, die sich manchmal ganz unerwartet entwickeln. Es wurde in den USA schon mal verbreitet, dass der PC keine Zukunft haben würde! – Businessmodelle sind gut und schön, aber manchmal kommt alles anders. Allerdings stimme ich Ihnen soweit zu, dass auch ich oft verwundert sehe, was so alles gelauncht wird.
Kommentar von Ulf Glattkowski 21. November 2007 @ 11:31@alexander
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 11:39Nachdem ich bei Smaboo vor lauter Kopfschüttln fast einen Krampf bekommen habe, stellt sich für mich die Frage, ob ds die Strategie nicht etwas ändern sollte.
Mein Vorschlag: Gebt doch allen Startups eine automatisierte Möglichkeit, sich vorzustellen und lass die Community darüber diskutieren. Das wäre dann von vornherein eine lustige Nummer und hätte einen hohen Unterhaltungswert (allein die Pressemitteilungen sind bestimmt spaßig – z.B. onsari.de und das Döner-Investment).
Wenn aber offiziell über ein Startup berichtet wird, würd ich es aber mittlerweile für unabdingbar halten, dass man den Startups auf den Zahn fühlt. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man ernsthaft über einige Startups berichten sollte.Viel mehr sollte man denen vorher direkt klar machen: “Hey Leute – das hat überhaupt keinen Sinn, was ihr da versucht!”. Und dieses Urteil sollte sauber begründet werden.
Wenn ich lese, dass ds überschwemmt wird mit Startup-Pressemitteilungen, frag ich mich schon, ob ich das überhaupt lesen möchte, wenn die ausgewählten Startups schon Zeitverschwendung sind…
Ich denke, dass ds spannendere Themen hätte. Zum Beispiel Paulsmama: Da scheint es wirklich abzugehen. Die entsprechenden Blogs lesen sich sehr spannend. Da würden mich gut recherchierte Hintergrundberichte sehr interessieren. Auch die Entwicklungsstände bei anderen ambitionierten Startups sind bestimmt hilfreich für viele potenzielle Gründer. Insbesondere dann, wenn man die Zahlen etwas genauer unter die Lupe nehmen und entsprechend nachfragen kann (Stichwort Mitglieder: Karteileichen oder nicht, Mitglieder, die für Premiumdienste zahlen oder nicht).
Es ist mir klar, dass gute Berichte Zeit benötigen, aber manchmal ist weniger mehr.
@Ulf Glattkowski
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 11:51Es geht nicht um die Frage, ob man es kann, sondern was es kostet und ob ich je in der Lage bin, mehr zu erwirtschaften als es gekostet hat. Überlegen Sie sich doch nur einmal, welch immenser Aufwand nötig ist, um die Idee funktionieren zu lassen und wie viele Sollbruchstellen auftauchen.
Wenn Sie nach Ihren Überlegungen einen TKP bei Ihrer Laptop-Idee haben, der drei- oder gar vierstellig ist, dann wissen Sie vorher: “Die Idee klang beim Bierchen nicht schlecht, aber nach Prüfung auf Machbarkeit: Neeeee, lass ma!”
@söm weiß – die Gründer von McDonalds und die Ersteller des ersten PC haben auch erstmal was produziert, ohne sich grosse Gedanken zu machen: kommt da mehr raus, als ich investiert habe? Ich kenne einn Internetauftritt, dessen Zugriffe in Hunderter-Einheiten gemeldet werden, und der trotzdem für grosses Geld verkauft wurden. Die Bewertung von Unternehmen hängt nicht in jedem Fall von Klicks ab, das sehen aber manche sehr einseitig so. Wenn ich mit wenigen Hundert Zugriffen eine tolle Problemlösung habe, wird das Geld schon kommen.
Kommentar von Ulf Glattkowski 21. November 2007 @ 12:04Ich halte viel von schlüssigen Strategien, aber manchmal muss man erst mal ins Wasser springen und dann dem alten Modell folgen: das zunächst irrsinnige Model durch Tun und Testen dann doch noch erfolgreich zu machen. Nur an der Uni muss jedes Modell von vornherein schlüssig sein, so ist das Leben nicht.
@Ulf, trial and error ist sicher im einen oder anderen Falle ok. Allerdings denke ich, sollte man bei Modellen, die die eigene Existenz betreffen, schon recht vorsichtig und gewissenhaft vorgehen. Klar, MC wäre eine Ausnahme. Wenn man den Trial and Success aber mal die Trial and Error gegenüberstellt/sie dividiert, wird man garantiert eine Zahl weit unter 1 bekommen. Und somit leider auch viele private Bankrotte.
Kommentar von Michael 21. November 2007 @ 12:13Genau das ist es: Wir reden hier über Existenzen und nicht über Spielereien! Und da ist es verdammt ratsam, seine Chancen gut abzuwägen. Und wenn eine Community, die eingermaßen im Thema ist, meine Idee derart abschmettert, dann sollte man seine Idee noch einmal ernsthaft überprüfen, bevor man Haus und Hof in diese Idee investiert. Keiner sollte ins Wasser springen, wenn die Chance zu ersaufen 99% beträgt, oder?
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 12:32@ Sörn: stimme Dir voll zu und hab das gleiche Problem gestern schon bei der “Superidee” savr angesprochen
@ Alex: bitte nicht falsch verstehen, von mir aus könnt ihr das so weiter durchziehen, ABER ihr habt mittlerweile auch eine Vorbildwirkung, bei DS informieren sich zukünftige Unternehmer, oder wie Sörn schreibt “es geht um Existenzen”, und da wäre es aus meiner Sicht angebracht, auch mal auf paar offensichtliche Haken im Geschäftsmodell hinzuweisen. Den Gründern (savr, smaboo usw.) und den Lesern (den ggf. zukünftigen Gründern) wäre damit sicher geholfen…
VG, René
Kommentar von Gründernet 21. November 2007 @ 12:57Sehe ich auch so, irgendein Filter muß her und ein keiner, klitzekleiner kritischer Blick sollte her. Sonst demontiert man sich hin immer mehr. Alexander hat es geschafft quasi aus dem Stand ein Medium aufzubauen, daß in den Wochentagen schon einige bewegen kann, immehin knapp über 500 Newsletter Abonennten hat etc. Aber so langsam “verkommt” es ein bißchen arg.
Deswegen mal eine direkte Frage: Was soll Startups sein, eher Handelsblatt, Bild oder gefilterte openpr.com? Ich denke wenn man das einmal klarstellt, daß man “nur” in Richtung Bild oder openpr Sammlung will, ist das glaube ich jedem klar und man suchst sich halt andere Medien, die einen kritischer informieren, davon gibt’s genug (siehe Blogroll rechts).
Wo geht die Reise hin? ;-)
Kommentar von Tim 21. November 2007 @ 13:09Es ist nicht die Aufgabe von DS, Startups zu bewerten. Es ist auch nicht die Aufgabe, Gründer vor schlechten Ideen zu “retten”. Es ist aber sehr überheblich, ein Startup nur aufgrund einer kurzen Pressemitteilung bewerten zu wollen. Vielleicht steckt dahinter ein gut ausgearbeiteter Businessplan, wer weiß das schon. Also lasst Alex mal seinen Job machen und über Startups berichten. Das macht er gut, es ist schon erstaunlich, wieviele Ideen und Gründungen es gibt – auch wenn die meisten nicht sehr innovativ sind. Aber egal, DS soll ja ein komplettes Bild der Gründerszene liefern, da gehören die Copycats eben dazu.
Kommentar von Cheater 21. November 2007 @ 13:19Wenn Alexander mit den Gründern gesprochen hat und er die Idee nach wie vor für interessant hält, dann kann man auch entsprechend über seine Gründerkompetenz diskutieren. Hätte er nicht kritisch nachfragen können, z.B. “Bekommt jeder Studi auch Geld, wenn er mit einem D&G-Shirt herumläuft, weil er dafür Werbung macht?” oder “Gibt Apple 30% Rabatt, wenn man das Apple-Logo auf dem Notebook nicht unkenntlich macht?”. Oder noch konkreter: “Was zahlt debitel für die Werbung auf den 300 Notebooks? Mehr als drei Free-Handies für die Gründer?” Bei der letzten Antwort wird das Geschäftsmodell völlig ad absurdum geführt: Nehmen wir an, debitel zahlt pro Notebook 10,- € im Monat, dann sind das 3.000,- €. Im Vergleich dazu: Ein Großflächenplakat in einer Stadt ist nur unwesentlich teurer und da gucken schon einige Menschen hin…
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 14:28Wieviele nehmen in dieser Zeit die Werbebotschaft auf dem riesigen Notebookdeckel wahr? Was wäre dann der Tausenderkontakterpreis?
Und was ist der Aufwand dafür? Ich muss die Kosten einrechnen für: 300 Aufkleber, die Gewinnung von 300 Studis und ähhhh…was gibt man den Studis eigentlich von der wahnsinnigen Summe von 10,- €, dass er sich sein Notebook mit Werbung verschandelt? Selbst, wenn der Studi dies für 5,- € tut (muss er dafür eigentlich ein Gewerbe anmelden?), dann bleibt nicht mehr viel. Darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Kostenstellen, auf die ich gar nicht weiter eingehen möchte…
Ach ja, ich brauch ja noch ein paar Deppen, die für diese grandiose Werbeleistung diese horrende Summe zahlen wollen…
Klingt fast nach Satire – aber das ist nicht lustig!!!
Jetzt stellt sich für mich folgende Frage: War Alexanders positive Einschätzung der Geschäftsidee vielleicht der entscheidende Impuls, dass die Gründer jetzt aufs Ganze gehen?
Und wenn Alexander ein Überzeugungstäter ist (was ich eigentlich für gut und wichtig erachte), dann sollte er mal darüber nachdenken.
Also wer DS bis jetzt für ein gut gemachtes, kritisches, journalistisches Online-Magazin gahalten hat, das über die Auswüchse (anders kann man das nicht mehr nennen) der deutschen Internet-Gründer-Szene berichtet, den kann ich beim besten Willen nicht verstehen. DS hatte noch nie was mit Journalissmus zu tun, sondern war und ist schlicht die Jubelpostille der Sawmer-Brüder und Holzbrinck Venrures. Bis jetzt ist hier jedes noch so wahnsinnige Projekt gut weggekommen. Ein einziges mal (beim Artikel über Onsari) habe ich hier eine Spur von so was wie Kritik geschnuppert.
Kommentar von Bernd 21. November 2007 @ 14:59Ich bleibe also bei Webvogel.de, die leider sehr unregelmäßig schreiben, aber die ganze Sache doch etwas realistischer beleuchten. Bei DS schau ich seit Monaten eigentlich nur sporadisch vorbei, wenn ich mich belustigen möchte, denn etwas anderes als Satire ist das hier nicht.
@bernd
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 15:46Danke für den Tipp: Geile Website! So stell ich mir das vor. Aber bei denen würde diese automatisierte Darstellung der Startups richtig Sinn machen, denn das liefert denen schöne Vorlagen…
Bin wirklich gespannt, ob die sich über unseren Rollout auslassen;-)
Ich werde hier weiterhin immer wieder vorbeischauen und mir jeweils mein eigenes Urteil über die Startups bilden. Ich habe gar keine Lust, dass andere mir mein Urteil abnehmen und im Vorfeld filtern. Daher freue ich mich auf viele weitere Berichte über die unterschiedlichsten Startups. Wer sich hier keinen Überblick verschaffen möchte, kann ja wegbleiben. Ist eigentlich doch ganz einfach oder?
Kommentar von Jörn 21. November 2007 @ 15:48Ich denke das ist aber nicht ganz im Sinne vom Alexander und seinen Investoren, schließlich ist es ein kommerzieller Blog.
Das ist so als wenn ich sagen würde “Hey, Euch gefällt die in meinem Kaufhaus angebotene Kleidung nicht, dann kauft sie doch nicht bzw. kommt nicht wieder!”… ;-)
Kommentar von Tim 21. November 2007 @ 16:03Das Publikum bei Deutsche-Startups erinnert mich immer mehr an Gosse 2.0 :-)
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 16:16Deswegen schreibst Du so oft, gut, daß Du gejoinrt hast :-D
Kommentar von Tim 21. November 2007 @ 16:53Niemand wird doch gezwungen, hier zu lesen, oder? Also DS ist hervorragend geeignet, sich einen Überblick zu verschaffen, was da gerade so an Ideen unterwegs ist. Jeder kann sich dann seine Meinung dazu bilden. Aber was hier verlangt wird, ist nicht der Sinn von DS. Bewerten, filtern, hinterfragen, usw. – egal wie Alex das machen würde, es gäbe wieder böse Kritiken. Er kann es nicht jedem recht machen, also lasst mal gut sein. Wem DS nicht gefällt, der soll doch seinen eigenen Startup-Blog machen.
Kommentar von Cheater 21. November 2007 @ 17:25@Tim: Jetzt haste mich aber erwischt :D
@Cheater
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 17:36Meine Kritik ging nicht an DS, sondern das Publikum, welches sich hier tummelt. Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass die Kommentare bei DS fast nur negativer Natur sind? Und das in 99% der Fälle von anonymen Nutzern (nicht gegen Dich gerichtet). Mir kommt es vor, als würde sich bei DS einerseits die gesammte “Web2.0 ist Schei***” Fraktion, andererseits die jeweilige Konkurrenz zum passenden Thema einfinden, um in den Kommentaren ihren geistigen Dünnschiss abzulassen. Wirklich konstruktive Diskussionen und Beiträge zu den Postings findet man wenig. Ich finde Alexanders Arbeit hervorragend und DS gehört quasi zu meinem “täglich Brot”. Das Publikum jedoch finde ich stark fragwürdig :)
Was geht denn hier ab? Ich gebe hier meine Meinung ab mit offenen Visier, d.h. jeder kann nachvollziehen wer ich bin und was ich tue!
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 18:05Es ist nur sehr kurios, dass ich plötzlich Mails erhalte, die mich “beglückwünschen, dass ich mich so weit gegen ds.de aus dem Fenster lehne”! Kommen als nächstes jetzt Mails von der anderen Seite, dass man weiß “wo mein Auto steht?”.
Wer meine Kommentare liest oder gelesen hat, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass ich meine Meinung immer begründe. Dabei geht es mir immer um die Sache und ich möchte nicht vor igendwelche Karren gespannt werden, weil ich den Mut habe, den Mund aufzumachen. Und wenn meine Kritik dazu führt, dass die Gründer ihr Businessmodell noch einmal überprüfen, dann freue ich mich. Obwohl es mir eigentlich scheißegal sein kann, ob sie ihre Existenzen verspielen oder nicht. Was mir nur auffällt ist die Fürsprache von denen, die auf ds.de – ich will sagen – Erwähnung finden. Nur wird es nichts bringen, auf Schönwetter zu machen – letztlich entscheiden das Businessmodell und der Markt, ob und wie man überlebt. Das ist auch meine Maxime mit meinem Unternehmen, das vor dem Rollout steht: Wenn konstruktive Kritik am Freizeit-Engel geübt wird, dann freue ich mich darüber, denn nur das bringt mich und mein Projekt weiter. Deshalb bin ich wirklich gespannt, ob der Webvogel unsere Community überprüfen wird. Da habe ich auf jeden Fall das Gefühl, dass sich jemand mit meinem Unternehmen auseinandersetzt und es aus verschiedenen Blickwinkel betrachtet. Wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, ufert es sehr schnell zur Pro-und-Kontra-Diskussion über ds.de. Nur – wem hilft das?
Das Du dich von meinem Comment angesprochen fühlst, würde mir zu denken geben :D
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 18:13interessant ist dass diese diskussion von vielleicht 5 leuten geführt wird, die ziemliches massenposting machen… man kann also überhaupt nicht davon sprechen dass “die ganze community das modell zerreisst”.
ich kenne die idee smaboo und auch die gründer und ich habe viele kritische fragen dazu gestellt und die punkte die hier als “kritikpunkte” aufkamen haben sich die gründer bereits überlegt und auch lösungen dazu.
es ist ja auch nicht möglich in einem “kleinen” blogpost gleich den ganzen businessplan abzuschreiben, das macht techcrunch auch nicht.
dass es die dämlichste idee aller zeiten ist, zeigt nur dass die autoren sich kaum in der szene auskennen (geschweige denn einen blick über den teich werfen) es gibt dämliche ideen, smaboo gehört nicht dazu.
dass ein startup ein risiko ist, ist logisch, weil wenn es keines wäre würde es jeder machen… grosse sprüche / kommentare zu schreiben ist sehr einfach, meist sind dass aber die leute die immer davon träumen mal die traumidee zu haben, sie aber nie haben werden geschweige denn umzusetzen. es braucht extrem viel mut, können und auch etwas glück ein startup zum erfolg zu führen. als google anfing hat auch kaum jemand gedacht dass es NOCH eine suchmaschine braucht… (was ist die marktbewertung von google momentan)…
vielleicht wäre weniger lärm und weniger postings viel produktiver und würde andere auch anregen mitzudenken.
ich auf jeden fall wünsche den gründern viel erfolg und glaube auch dass das funktioniert (in der schweiz wurde sowas bereits in kleinem rahmen erfolgreich getestet, soviel zu den dummen, wirklich dummen sprüchen oberhalb).
Kommentar von valentin 21. November 2007 @ 18:18Dann lies dir deinen Comment am besten noch einmal bis zum Schluss durch. Und wenn du mit “Das Publikum” nicht mich meinst, dann nenn Ross und Reiter!
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 18:20Schreibst Du anonym? Nein.
Schreibst Du ausschließlich negative Kommentare? Nein.
Vielleicht solltest Du Dir mein Comment nochmal ganz genau durchlesen und dann überlegen, ob ich über Dich rede (was ich im übrigen nicht tat).
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 18:22Bitte hier jetzt keine Grabenkämpfe ausfechten. Hier sollte es nach Möglichkeit um die Sache, sprich smaboo, gehen.
Kommentar von Alexander Hüsing 21. November 2007 @ 18:26Smaboo’s Idee finde ich ganz witzig und definitiv innovativer als die 20te Freizeitcommunity ;). Ob daraus ein MultiMio-Unternehmen entsteht, wird sich zeigen. Doch wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass der Werbeumsatz in Onlinemarketing bei 5,2 Milliarden liegen würde? Ganz wenige.
Ich drück den Jungs die Daumen. Könnte definitiv interessant werden. Man stelle sich eine wirklich lustige Kampagne vor und 20 Studenten tauchen am nächsten Tag in der Jura Vorlesung mit einer zum Thema passenden, provokanten Anzeige auf dem Laptop auf. Könnten sogar virale Effekte entstehen ;)
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 18:33Dann versteh ich dich nicht. In diesem Thread über smaboo lese ich eigentlich nur konstruktive Kritik zu smaboo und ds.de.
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 18:38Zugegeben, Post Nr. 7 mit dem Gesichtstatoo ist etwas überspitzt formuliert, aber zusammen mit seiner vorher geäußerten Kritik zumindest nachvollziehbar. Wenn es dir in diesem Thread ausschließlich darum ging, die Arbeit von Alexander zu loben, sehe ich das aus einem anderen Blickwinkel und versteh dich dann schon…
Nachtrag: Ich meinte 20 Milliarden
@Sörn: Ich sprach allgemein von dem Deutsche Startups Publikum. Nicht in diesem Smaboo Beitrag, nicht im Onsari Beitrag, nein: Allgemein auf alle Beiträge verteilt. Lies Dir mal 6-7 Artikel durch inkl. Comments. Dann weisst Du, wovon ich rede. Alexander zu loben war in keiner Weise meine Intention. Oder wo liest Du in dem Satz “Das DS Publikum erinnert mich an Gosse 2.0″ (welcher mein Ursprungscomment war) eine Huldigung an Alexander?
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 18:42Viele Werbungtreibende suchen nach neuen Möglichkeiten, um auf ihr Produkt aufmerksam zu machen. Und es gibt sehr viele Menschen, die solche Sachen mitmachen. Es gibt inzwischen sogar auklebbare Werbetattoos – und selbst dafür finden Firmen Abnehmer. Und einige Menschen bekleben sogar ihr Auto mit Werbung. Wir sprechen hier vielleicht nicht über einen Mrd-Markt, aber im kleinen Stil kann so etwas – meiner Meinung – durchaus funktionieren.
Kommentar von Alexander Hüsing 21. November 2007 @ 18:44@ Philipp: es geht um konstruktive Kritik an den StartUp`s, positiv oder negativ, siehe 16., ich denke das hilft allen weiter…
Kommentar von Gründernet 21. November 2007 @ 18:46VG, René
@Alexander
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 19:27Es sind drei Gründer. Was wollen die verdienen? 3-4.000 € im Monat inkl. evt. AG-Anteil. Die so genannten smaboo-Agenten an den sechs Unis? Ok, kriegt man wahrscheinlich für 400,- € im Monat; macht aber auch nochmal mit AG-Anteil 3.000 € im Monat. Das macht nur an Personalkosten zwischen 150.000 und 180.000 € im Jahr! Allein, um diese Kosten wieder reinzuholen, muss ich wahnsinnig viele Aufkleber vertickern.
Da reicht es nicht, 20 Laptops in einer Vorlesung zu inszenieren. Übrigens, wenn ich so etwas als Kunde haben möchte, inszeniere ich das selber an der Uni. Da brauche ich keine derartigen externen Dienstleister!
Und was ist so sexy an dieser Story? Für Studis? Für Werbetreibende? Oder gar für Investoren?
Ich zitiere aus dem Artikel folgendes: “Dieses sogenannte Embedded Branding, eine Kombination aus Empfehlungsmarketing, Sponsoring und Ambient Media, ermöglicht sehr zielgenaue Werbung mit hoher Kontaktqualität”
Hey, ich bin selber Werbefuzzy, war aber völlig überrascht, da es eigentlich um simple Aufkleber auf Notebooks geht. Erinnert mich an die Marketing-Definition “Klopf den Hühnern die Krallen platt und verkauf sie als Enten!”.
Dann nur ein paar Zeilen später folgendes: “Die experimentierfreudige und meist markentreue Studentenschaft ist sicherlich die ideale Testwiese für ein solches Konzept. Zudem freuen sich Studenten immer über ein kleines finanzielles Zubrot, denn alle Teilnehmer werden an den Erlösen der Kampagne beteiligt.”
Huch! Was bin ich jetzt als Student? Experimentierfreudig oder markentreu? Und das finanzielle Zubrot bekomme ich nur, wenn ich das Motto beherzige “Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing”? Bei den Umsätzen wird es aber wohl nur zum Brot reichen und teilt es am besten mit den Gründern.
Liebe Gründer von smaboo: Lest euren Businessplan noch einmal durch und entscheidet dann, ob ihr da wirklich durch wollt. Es bringt wirklich nichts, wenn euch Dritte auf die Schulter klopfen und sagen “Könnte im Kleinen klappen” oder “ich finde die Idee witzig”. Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus, aber es ist eure Existenz, die da auf dem Spiel steht!
Also mal abgesehen von einigen wenigen Menschen die wirklich häufig im Rampenlicht von Vorträgen, Tagungen, Seminaren und Workshops stehen kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich lohnt Werbung auf einem Notebook zu kaufen.
Kommentar von Malte Landwehr 21. November 2007 @ 19:50Und wie will man das kontrollieren? Jeden Tag eine Foto auf der das Notebook mit Werbung inklusiver aktueller Tageszeitung zu sehen sind?
@Alexander: Du sagst es. Firmen wie CAB und RedBull bieten Autos zu günstigen Konditionen an, dafür sind sie mit Werbung zugepflastert. Es stehen Anhänger an irgendwelchen Straßenecken, wo dann Werbung drauf ist. Man sieht Werbung in Filmen (Product Placement) und so weiter. Warum also nicht das Produkt direkt in die jeweilige Zielgruppe bringen. Apple kann die neue Version von Leopard direkt bei den Grafikdesign Studenten promoten und und und. Ich denke, die Smaboo Idee kann sehr wohl sehr gut funktionieren.
@Gründernet. Von Dir weiß ich, Du liest hier schon sehr lange. Willst Du ernsthaft sagen, bei DS sei wirklich viel konstruktive Kritik zu finden? Ich bitte Dich. Versteh mich nicht falsch, konstruktive Kritik ist meiner Meinung nach das beste, was ein Startup kriegen kann, da niemand mit einem perfekt Produkt launched. Aber hast Du konstruktive Kritik an Onsari und Co. gelesen? Ich nicht.
@Sörn: Du sagst, Du seist “Werbefuzzi”. Wenn dann Werbetreibende Aktionen wie 20 Stunden in einer Vorlesung selber organisieren, wie Du sagst, womit verdient Dein Berufsstand sein Geld? Ist eine wirklich ernstgemeinte Frage. Was machen die 1000000 Marketing Agenturen, wenn nicht Kampagnen planen und umsetzen? Und weil Du vom Fach bist, muss ich Dir wohl am wenigsten etwas über die Preise erzählen. Was kostet so eine Aktion, durchgeführt von mittelständischer Agentur? Circa 10k Euro. Das wäre jetzt nur eine einzige Aktion an einer Uni zu Preisen einer Marketingagentur. Und Du fragst, wo man da Geld verdienen will?!
Davon abgesehen: Ich kenne keinen Gründer, der sich in seinem Startup 3-4k Gehalt pro Monat gibt. Da würde Dir wahrscheinlich jeder Investor an die Gurgel gehen. Den Studenten 400 Euro geben? Wozu? Schau Dir StudiVZ an. Die haben 500 Campus Captains, die wesentlich mehr Arbeit als die Smaboo Agenten hatten, für null Euro für sich gewonnen.
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 19:53@Philipp
“Ich kenne keinen Gründer, der sich in seinem Startup 3-4k Gehalt pro Monat gibt. Da würde Dir wahrscheinlich jeder Investor an die Gurgel gehen.”
Dann stimmt eindeutig was mit den Investoren nicht. Von uns finazierte Startups bzw. deren Gründer verdienen deutlich über 4k, ALLERDINGS kommt es auch auf das Startup an und das Potential, das man darin sieht. Und unter 3k ist Ausbeutung, gerade wenn man einen Investor gewonnen hat. Leben sollte man schon noch können und das deutsche Durchschnittsgehalt erreichen. Wenn das der Investor nicht so sieht, spricht das nicht für ihn! Also, wechselt Euren (wenn ihr einen habt ;-) )
Kommentar von Tim 21. November 2007 @ 20:05Grundsätzlich drücke ich jedem Neugründer die Daumen. Aber diese Idee wird sich nicht durchsetzen. Die Vermarktung von Werbeflächen ist von exakter Messung der Kontakte abhängig, diese ist meiner Meinung nach bei diesem Medium nicht gegeben. Wenn man bedenkt wie schwer es ist klassische und etablierte Medien zu vermarkten, sehe ich jetzt schon ein scheitern am Horizont. Leider.
Kommentar von derMatze 21. November 2007 @ 20:37@Tim
Wer seid denn “ihr”? :)
Ich rede jetzt von wirklichen Startups. Sowas wie Smaboo, joinR, YouMix, Mixxt und so weiter. Xing, StudiVZ, Lokalisten sind für mich keine Startups :)
Aber wenn jemand ne Runde von, sagen wir, 200k macht und es sind idR 2 Gründer, sind das schonmal 6k im Monat für Management Gehälter. Dazu nochmal 2k Büro und 6k Mitarbeiter. 14k pro Monat. Plus Hosting Kosten und allerlei kommste dann auf 20k. Würden sich bei Dir als Investor da nicht alle Haare sträuben? :)
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 20:55@philipp
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 21:04Wenn ich für so eine Mini-Aktion an der Uni 10.000 Euro bekommen hätte, dann würd ich mir das mit dem Freizeit-Engel noch mal überlegen…
Es scheint bei den jungen Leuten wirklich noch verbreitet zu sein, dass man das Werbegeld in den Schoß geschmissen bekommt. Leider ist dem nicht so. Um 10.000 Euro in einem laufenden Budgetjahr zu bekommen für son “Spirenzkes”, dann muss der Marketingleiter aber ganz schön auf die Idee abfahren. Und für 20 fuddelige Studis, die mit einem Laptop mit einem Werbeaufkleber(!) in der Vorlesung sitzen, bekommt man so eine Summe garantiert nicht. Höchstens, man garantiert, dass danach alle Mitstudentinnen nackig auf den Tischen tanzen und der Dekan dazu den Firmennamen rappt!
Und dann überleg dir mal, was die Aktion pro Beworbenen gekostet hätte? In der Vorlesung sind ca. 500 Leute. 10.000 Euro Investition sind 20 € pro Nase. Der TKP wär 20.000,- €…
Auf der einen Seite bist du bereit, nach Investorengewinn für einen Appel undn Ei dir die Wolle aus dem Hintern zu arbeiten und dann glaubst du, dass die Werbegelder bei den Unternehmen so locker sitzen?
Da würd mich jetzt brennend interessieren, was ihr im Businessplan bei den Werbeumsätzen geschrieben habt?
Wenn ihr da in der Anfangszeit mehr als 5 Euro pro 1.000 PIs für die gesamte Seite geschrieben habt, dann wünsch ich euch viel Glück! Oder besser eine gute Nacht!
Mit den Werbegeldern krieg ich in der Excel-Tabelle eines Businessplans jedes Unternehmen auf das Börsenparkett geschrieben.Ich hab diesen Spruch schon mal hier geschrieben und ich befürchte, ich werde bei ds.de noch einige Male diesen Satz anbringen müssen.
Ich habe das Platzen der Internetblase 2000 mit einem Hochschule-Wirtschaft-Startup hautnah miterleben müssen und ich kann nur sagen, der Größenwahn in der Szene durch die Deals von StudiVZ, Facebook und jetzt Chefkoch lebt wieder auf. Ich hätte nie gedacht, dass der nur 7 Jahre später wieder passiert. Mir scheint es, dass sich wieder einige Leute im Startup-Team dermaßen alkoholisiert auf den Baum singen, wie geil sie und ihre Idee sind. 2000 war es Bier – 2007 scheint es Redbull/Wodka zu sein…PROST!
@Sörn:
Ich hab grade 2 Leute von einer Marketing Agentur gefragt. 10k würdest Du für die Aktion bezahlen, inkl. Konzeptionierung etc. Womit verdient denn Deine Berufsgruppe Geld? Ihr nagt ja wohl alle wahrlich nicht am Hungertuch.
Ich sage nicht, das Werbegelder locker von den Firmen rausgehauen werden. Aber wenn ich so manch schwachsinnige Online-Kampagnen für 20k Euro sehe, ist das Smaboo Ding wesentlich effektiver.
Was ich in meinem Business Plan stehen habe, ist an dieser Stelle völlig irrelevant. Und wer mit TKPs von 5 Euro bei 100% Auslastung rechnet, hat einen an der Waffel. Das Ding ist nur: Das tut keiner. Denkst Du ehrlich, alle Gründer sind blöd im Kopf? Denkst Du, die VCs sind so auf den Kopf gefallen, das sie einen BusinessPlan, der von 5 Euro TKP ausgeht, Glauben schenken? Nicht wirklich. Die Gründer, die davon ausgehen, kriegen keine Kohle und sind nach kurzer Zeit wieder platt. Na und? So what? Keiner ist ernsthaft davon betroffen. Die Gründer sind um Erfahrungen reicher, keiner hat Geld verloren und gut. Wie Pommesbuden. Werden zu wenig Fritten verkauft, macht die Bude dicht und die Kunden laufen paar hundert Meter weiter und essen da. Wo ist das Problem? Im Übrigen gibt es auch diverse Möglichkeiten, Geld im Web zu verdienen, ohne sich 100% auf Werbung zu fokussieren. Aber in Anbetracht dessen, das Experten annehmen, der Werbeumsatz im Netz wird 2010 den des Fernsehens überschreiten, scheint es gar nicht so verkehrt zu sein. Und huch, die Privatsender leben seit 40 Jahren von Werbung. Schweinerei! Ja, erzähl mir jetzt bitte nichts von 2000, ich kenn die Geschichte auch ;)
Zu Deiner Information: StudiVZ wird im Januar profitabel, Chefkoch ist es schon.
Sei mir nicht bös, aber ich schau mir Freizeit-Engel an und frag mich echt, ob Du das, was Du hier schreibst, wirklich ernst meinst. Zumindest wirkt die Seite so, als hättest Du wenig Ahnung vom Web und würdest selbst grade auf den “Hype” aufspringen. Um es Dir Recht zu machen, gebe ich gerne auch konstruktive Kritik: Seite völlig unverständlich, Usability hat anscheinend null interessiert und subjektiv gesehen ist die Seite auch nicht sonderlich ansprechend. Andererseits finde ich dieses “Qype Konzept”, umgeswitcht auf Freizeitangebote für Familien, sehr interessant, insofern in gewisser Weise Kompliment an Dich. Wo Du da jetzt Geld verdienen willst, von Werbung abgesehen, weiß ich nicht und es geht mich auch nichts an. Wer weiß, vielleicht hast Du ein tolles Business Modell gefunden und wirst ‘nen Haufen Geld verdienen. Ich wünsche es Dir wirklich. Bei den Kosten, die Du für Geschäftsführung und Mitarbeiter bei Smaboo errechnet hast, muss es ja quasi ne Cash-Cow werden.
Du hast alles selbst miterlebt und gründest jetzt neu. Warum? Weil Du aus den Erfahrungen gelernt hast. Schau Dir die Gründer von heute mal genauer an (mich nicht, ich pass da nicht rein). Aber 70% der Gründer heute sind Leute im Alter von 26+, welche 2000 selbst irgendwo in einem Startup beschäftigt waren oder schonmal gegründet haben. Und denen traust Du nicht zu, dass sie wie Du auch, aus Erfahrungen gelernt haben? Traust Du den VCs nicht zu, aus ihren Fehlern gelernt zu haben? Traust Du den Aufkäufern, die ganze Truppen von Analysten, Beratern und Co. haben, nicht zu, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben? Alle sind blind außer Dir? Komm schon.
Gebranntes Kind scheut das Feuer, aber wer vom Pferd fällt, soll wieder aufstehen. Ansonsten eine Armee von Feuerwehrmännern anschaffen ;)
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 21:37Schwachsinnige Onlinekampagne: Ich weiß ja nicht, wie viele Mitglieder ihr habt, aber mal folgendes angenommen: Wenn ich dir 10.000 Euro geben würde, um auf joinr.de richtig Rabatz für den Freizeit-Engel zu machen, dann bekäme ich doch ein Vielfaches an Werbeleistung wie für eine 20-Studenten-Notebook-Werbeaufkleber-Aktion? Bei euren Kosten würde mein Auftrag euren Laden fast einen Monat finanzieren. Ich glaube, du würdest machen wies Messer…und das ist auch gut so!
Thema freizeit-engel.de: Danke für die Kritik. Ich glaube auch, dass du als junger Programmierer uns wichtigen Input geben könntest, obwohl ich einiges semantisch nicht verstehe. Deshalb lade ich dich gerne ein, bei uns in der Beta-Phase ab 1.12. zu testen. Vielleicht kann ich dir als Gegenleistung ein paar Anregungen geben, wie man sich und sein Projekt verkauft.
Du kannst mir auch eines glauben: Nach den zum Teil sehr schmerzhaften Erfahrungen 2000 musste ich mir sehr sicher sein, dass der zweite Wurf auch sehr erfolgsversprechend ist. Wir haben in Rheinland-Pfalz und Saarland 6.500 Familien als Mitglieder. Wenn ich das proportional hochrechne wären das 100.000 Mitglieder bundesweit. Dabei geht es bei unserem Portal weniger um Spaß – Wir lösen eher das Problem, wo Familien Spaß haben können. Aber du hast recht: Wir verdienen mit unserem regionalen Internetportal bislang wenig Geld. Unser Geld wird mit den beiden Regionalausgaben in Printform verdient, die wir parallel rausbringen. Komisch, gell? Mit einem von vielen totgesagten Printmedium finanzieren wir unsere bundesweite und programmiertechnische Online-Expansion. Klingt hier bei ds.de beinahe paradox…
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 22:1320k bei uns buchen, klar würden da ne Menge Leute zu Freizeit-Engel kommen, weil Werbepreise bei uns ja in keiner Relation zu großen Seiten stehen. Wir sind kein Maßstab. Nimm mal 20k bei MySpace oder anderen Sites, die exklusive Vermarkter haben, in die Hand und zahl irgendwelche Banner auf TKP Basis. Klar, in der ersten Ebene wirst Du mehr Traffic auf Freizeit Engel haben aber danach? Smaboo könnte mit einer wirklich witzigen Kampagne für Awareness in der jeweiligen Region sorgen und durch Word-of-Mouth langfristig viel mehr für Freizeit Engel bringen. Gut, Studenten sind jetzt nicht so wirklich passend für Freizeit-Engel, ich weiß. Aber ich für meinen Teil würde, wenn ich 10k für Werbung ausgeben würde, sie eher in Smaboo stecken als Bannerwerbung auf irgendwelchen Jugendchannels. Es bringt langfristig 100% mehr.
Ich geb Dir gerne Feedback zu Freizeit-Engel, kein Ding. Als erstes würde ich mir mal das (quasi nicht vorhandene) Design der Seite angucken. Ist zwar eine sehr subjektive Kritik aber ich kann mir nicht vorstellen, das es viele Leute besonders attraktiv finden. Btw: Ich hab mit Smaboo nichts zutun. Ich kenn nicht mal die Gründer.
Proportional hochrechnen, 100k Mitglieder Bundesweit… Das sind so Zahlen, wie 5 Euro TKP im Businessplan :D Sorry, in der Theorie sind wir alle schon bei Millionen von Mitgliedern und Euros. Schau Dir Lokalisten an. Wenn die “ihr” Gebiet, München, wo sie wirklich brummen, hochrechnen würden auf die ganze BRD, wären die größer als StudiVZ und MySpace DE. Regionaler Erfolg ist leicher als bundesweiter.
Kommentar von Philipp Götzinger 21. November 2007 @ 22:41Das Printmedien platt gehen, ist z.B. nicht meine Meinung. Ich lese sehr gerne Magazine und wenn ich mir vorstelle, 60 Seiten am Computer zu lesen, vergeht mir echt die Lust :D Ich hoffe, das viele so denken. Und wenn ihr darüber viel Geld verdient, super! Erfolgsbeispiele sind für die Branche immer gut ;-)
Hey Philipp, hab mich als Leser hier mal verabschiedet, Eure Kommunikation ist grad bissl zeitaufwändig ;-) aber Dir sei noch zu 41. gesagt: Lass uns dran arbeiten, dass es besser wird, DS alleine schafft es nicht, wäre auch zu viel erwartet, ich finde es schon erstaunlich wie die 2 das überhaupt noch managen, geht ja grad richtig ab hier! VG, René
Kommentar von Gründernet 21. November 2007 @ 22:59Naja, beim Thema “Effizienz von Werbemaßnahmen” trennen uns ein paar Welten, aber das finde ich nicht weiter schlimm, denn ich werde die Maßnahmen ergreifen, die ich für richtig erachte und du deine;-)
Thema “Hochrechnen”: Die Lokalisten sind sehr stark im Raum München, die Jungs von Gesichterparty sind Platzhirsch in unserer Kante und ihr werdet auch starke Gebiete haben. Nur die Konkurrenz ist bei solchen Portalen sehr groß und über allem thronen die großen SNs. Das ist bei uns schon ein wenig anders: Wir haben keine nennenswerte Konkurrenz – auch nicht in den Staaten (sonst nenn mir eine!). Und wir haben von Anfang an Content – sogar nützlichen Content, der de facto Probleme löst. Wir können vom Start weg mit einem Superlativ aufwarten: Wir sind ab 15.12. der größte Freizeitführer Deutschlands mit über 10.000 Freizeitangeboten und wollen mit diesen Vorgaben eine Community aufbauen. Und wir haben bereits eine Basis mit 6.500 Mitgliedern. Und darüber hinaus funktioniert unser Businessmodell. Was will ich dir mit dieser Prahlerei sagen? Nur aufgrund der Gesamtheit der Vorteile habe ich mich zur Expansion entschlossen.
Kommentar von Sörn Weiß 21. November 2007 @ 23:42Und wenn wir für unsere Seite keinen Designpreis erhalten sollten, dann kann ich das verschmerzen, solange der Nutzen und der Mehrwert für unsere User da ist.
Aber trotzdem habe ich gehörigen Respekt vor dem, was die Zukunft bringt und ich hinterfrage unser Projekt ständig. Und neben ungeheuer viel Vorfreude und Zuversicht auf unseren bundesweiten Start habe ich auch ein mulmiges Gefühl, denn ich weiß, um was es geht. Deshalb reagier ich mittlerweile allergisch, wenn Ideen von den Unternehmen mehr oder weniger unreflektiert hier reingestellt werden. Alexander müsste da etwas mehr drauf haben und sich seiner Funktion bewusst sein. Und dir und den Machern von smaboo empfehle ich einen Blick auf http://www.hochschulwerbung.de. Das ist der mächtige Konkurrent, mit dem es smaboo zu tun haben wird (die waren zu meiner Zeit schon am Markt). Und deine grandiose Notebook-Idee kriegst du mit denen für ein Bruchteil der 10.000,- € umgesetzt – garantiert. Kannst mir ja für die Differenz Werbung auf joinr.de schenken;-)
Mensch Mensch Mnesch, diese ganze Diskussion ist wieder einmal typisch deutsch. Jede noch so verrückte Idee kann vielleicht die Idee sein, die am Ende einschlägt weil genau solche Leute wie hier in diesem Forum nie sowas machen würden. Deshalb hat es Deutschland bis heute auch nicht geschafft eine einzige Internetseite aufzuziehen die weltweit für Furore sorgt. Und jetzt kommt nicht mit studiVZ, XING usw….das ALLES SIND NUR KOPIEN! SCHÄMT EUCH !!!!
Kommentar von chris 22. November 2007 @ 00:22@Söm Weiß: Ihr habt keine nennenswerte Konkurrenz? Bei Deiner Erfahrung die Du hier anspricht, könnte man meinen, dass Du Deinen Markt etwas besser kennen würdest. Alleine in Deutschland gibt es jede Menge Seiten wie http://www.freizeitnetz.de http://www.freizeittip.de etc.
Dazu gehört auch seit mehr als sechs Jahren unser Freizeit-Portal http://www.parkscout.de Eigentlich schade um unsere ganze Arbeit und den Aufbau von Parkscout mit seinen europaweit aufgelegten Freizeitführern, Ticketshop für die führenden Freizeitparks in Deutschland etc., wenn Ihr uns ab 15.12 auf Knopfdruck die Marktführerschaft wegnehmt :-)
Kommentar von Alf Brünn 22. November 2007 @ 00:56Ob uns da Welten trennen, lass ich mal so im Raum stehen. 6500 Mitglieder ist Welten von uns entfernt ;) So schlecht können unsere Werbemaßnahmen nicht sein ;)
Euer Superlativ ist ja wohl ziemlich hinfällig oder? Wenn es keinen Mitbewerber gibt, ist es recht einfach, größtes Portal zu werden :D Wenn ich jetzt ein Social Network für Menschen auf Drogenentzug mache, bin ich da auch das größte Network ;)
Davon mal abgesehen, ich glaube, der Unterschied zwischen Erfolg regional und Erfolg bundesweit liegt nicht nur im Produkt und dessen Vorteile. Es geht viel mehr um Verbreitungswege, Multiplikatoren etc. Aber das muss ich Dir ja nicht erzählen ;) Insofern, verzeih mir, erachte ich Deine Argumente “Pro Freizeit Engel” in Bezug auf bundesweiten Erfolg für allerhöchstens unterstützend, aber nicht ausschlaggebend.
Alexander muss nicht mehr drauf haben. Er ist Journalist und durchaus fähig, eigene Meinungen bzw. Berichte zu schreiben. Doch das ist nicht die Intention von Deutsche-Startups.de. Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man streiten. Ich wäre auch für mehr redaktionellen Content, aber das hab nicht ich oder sonst wer zu entscheiden, sondern Alexander. Er will DS möglichst objektiv halten, also respektieren wir seine Meinung. Es ist seine Company und damit auch seine Entscheidung. Abgesehen mal davon: Kein ernsthafter Gründer, jemand der gewillt ist, seine Existenz aufs Spiel zu setzen (überspitzt formuliert), wird sich von Alexander Hüßing von Deutsche Startups oder Robert Basic oder sonstwem von seinem Vorhaben abbringen lassen. Alle anderen: So what? Sie werden nicht sterben, wenn ihr Startup scheitert und auch nicht wesentlich ärmer, dafür um viele wertvollen Erfahrungen reicher. Warum Alexander dort jetzt den Kindergärtner für alle Web Gründer spielen soll, bleibt mir leider verschlossen :)
Hochschulwerbung.de schaut gut aus. Wie heißt es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft :) Das dies jetzt kein Grund zum Scheitern von Smaboo ist, wissen wir beide. Oder? :)
Wir promoten aber gerne Sachen, die zu den joinR Usern passen und die wir mögen, aber ansonsten ist joinR werbefrei ;)
Kommentar von Philipp Götzinger 22. November 2007 @ 01:18@Alf: Danke für den Hinweis. Parkscout schaut hübsch aus!
@Sörn: Damit wäre der Superlativ nun ganz vom Tisch :)
Kommentar von Philipp Götzinger 22. November 2007 @ 01:25@Alf
Schau dir freizeit-engel.de am 15.12. an. Und schau dir mamilade.de und familienkultour.de an. Die würde ich eher als Konkurrenz zu uns ansehen. Die haben ebenfalls den Fokus auf Kinder und veröffentlichen ca. 2.500 Angebote.
Ich denke, dass ihr mit parkscout.de primär eine andere Klientel ansprecht als wir.
Darüber hinaus sind einige Reisecommunities bezüglich der Anzahl der Angebote bereits größer als parkscout.de
@Philipp
Kommentar von Sörn Weiß 22. November 2007 @ 10:24Wir haben am 15.12. über 10.000 Freizeitangebote in unserem Portal. Warum sollte ich auf das Superlativ verzichten, dass wir die größte Auswahl an Freizeitangeboten haben?
Allerdings gebe ich dir recht: Die Vorzüge sind keine Garantie für den Erfolg. Wir werden hart fighten müssen und die Konkurrenten werden sich mit Sicherheit auch einiges einfallen lassen und an ihren Angeboten arbeiten. Aber das ist natürlich auch der Reiz, oder?
Smaboo erobert die Schweiz! Bravo!
Kommentar von Catan 13. März 2008 @ 20:36http://www.pctipp.ch/news/kommunikation/42634/notebook_als_werbetraeger.html