LinkLift expandiert ins Ausland

Der Link-Marktplatz “LinkLift” ist in Spanien und Italien gelandet. Die Ableger werden in bester Web-2.0-Manier vom Unternehmenssitz in Berlin aus betreut – selbstverständlich mit lokaler Telefonnummer und Support in der Landessprache. Die weitere […]

Der Link-Marktplatz “LinkLift” ist in Spanien und Italien gelandet. Die Ableger werden in bester Web-2.0-Manier vom Unternehmenssitz in Berlin aus betreut – selbstverständlich mit lokaler Telefonnummer und Support in der Landessprache. Die weitere Auslandsexpansion hat Gründer und Geschäftsführer Chris Schagen bereits fest eingeplant. Als Nächstes ist der Schritt nach Frankreich und Polen geplant. Später will er dann auch den Sprung nach Großbritannien wagen.

An den Start ging “LinkLift” Ende des vergangenen Jahres. Zu den Investoren gehören Ron Hillmann, Arend Lars Iven und Bernd M. Michael. Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Website-Betreiber können beim Link-Marktplatz Werbeflächen auf ihrer Online-Präsenz zur Verfügung stellen und Werbungtreibende können diese buchen. Im Gegensatz zu Google AdSense erfolgt die Abrechnung nicht nach Anzahl der Klicks. Website-Betreiber bekommen einen monatlichen Fixbetrag. Die Höhe ist unter anderem von der Platzierung der Links abhängig.

Bisher haben sich nach Unternehmensangaben knapp 1.000 Websitebetreiber bei “LinkLIft” angemeldet. Darunter eine Menge Weblogs. In diesem Jahr will Schagen einen Umsatz in Höhe von einer Millionen Euro einfahren.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.