AdScale legt los

Nach fünf Monaten Produktentwicklung haben Klaus von Doemming und Stephan Kern den offiziellen Startschuss für “AdScale” gegeben. Über den sogenannten Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung können “Websitebetreiber jeder Größenordnung ihre Werbeflächen an den meistbietenden Werbetreibenden […]

Nach fünf Monaten Produktentwicklung haben Klaus von Doemming und Stephan Kern den offiziellen Startschuss für “AdScale” gegeben. Über den sogenannten Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung können “Websitebetreiber jeder Größenordnung ihre Werbeflächen an den meistbietenden Werbetreibenden versteigern”. Durch ein Echtzeit-Auktionsmodell garantieren die beiden Gründer “immer den optimalen Preis für die eingestellten Werbeflächen”. “Unser neues Vermarktungsmodell bietet für alle Teilnehmer im Online-Werbemarkt Vorteile, die es bisher in dieser Form im deutschen Markt noch nicht gab. Wir werden daher mit AdScale schon bald einen festen Platz im Online-Werbemarkt einnehmen”, erklärt Gründer von Doemming.

Zum Start bieten die Münchner nach eigenen Angaben 334.078 Page Impressions pro Tag auf 43 Websites an. Im Portfolio von “AdScale” sind unter anderem “MyVideo“, “FamilyOne” und “Bigpoint“. Wobei sich von Doemming und Kern bei reichweitenstarken Websites als “komplementärer Anbieter zu klassischen Vermarktern” sehen. Zielgruppenspezifische mittelgroße und kleine Websites, die Werbungtreibenden geringe Streuverluste versprechen, wollen die Gründer dagegen komplett vermarkten. Zu den Investoren von “AdScale” gehören die Samwer-Brüder mit ihrem European Founders Fund und Holtzbrinck Ventures (beide Unternehmen sind auch an “deutsche-startups.de” beteiligt) sowie die Business Angels Oliver Jung und Lukasz Gadowski.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ein http://www.adbrite.com Copycat also. Aber scheint gut gelungen zu sein.

  2. OMG sehe gerade, dass hier mal wieder zu heftig kopiert wurde… Sogar die Navigation ist in der gleichen Reihenfolge. Mensch, also ein bissl Kreativität kann man doch als “Founder” an den Tag legen. Oder?



  3. Alex

    ist schon heftig kopiert, …wirklich krass!
    Das sind bereits ärgere Zustände als in China, investiert wird offenbar nur in Kopien, gibts denn auch Investments in Innovationen hierzulande?



  4. upingel

    hm. ich verstehe nicht so ganz was immer alle mit diesem copycat vorwurf haben.
    BMW und Mercedes haben auch beide das Lenkrad an der gleichen Stelle.

    was ich als CopyCat bezeichenen würde, ist dies hier:
    via (http://enwp.maoxinyu.cn/archives/56)



  5. Christoph

    Einfach nur traurig…



  6. Stefan Hess

    Ok, es ist ein Copycat. Sowhat? Genau das hat hier gefehlt und ich denke das es funktionieren wird.



  7. Kai

    Ich habe gestern abend versucht herauszufinden, wie das System genau funzt, bzw. welche Freiheiten ich habe und welche Techniken angewandt werden. Leider bis auf eine Info-Seite keinerlei Einfuehrungsvideos, Touren, genauere Details… ich hoffe das kommt bald noch. So werde ich zum Anmelden nicht genug angespornt.
    Viel Glueck,
    Kai



  8. SunTzu

    @Upingel: Es ist immer noch ein Unterschied, ob man das Produkt an sich kopiert (Automobil / Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung) oder ob man auch das komplette Design, Funktionaliät, Wording übernimmt.

    Mit Asien (Alex) würde ich dies nicht vergleichen, da hier die Qualität stimmt. Chinesische Autos, Motorsägen usw. kopieren “nur” das Design. Die Umsetzung ist meist Schrott.

    Fakt ist einfach, es funktioniert. Das muss man anerkennen und Respekt für die Umsetzung zollen. Mit Innovation, Kreativität hat das nicht viel zu tun. Doch wen interessiert das am Ende? Es werden Arbeitsplätze geschaffen und ein sinnvoller Service entsteht. Gründungrisiken und Kosten sind niedriger und die Kapitalgewinnung ist einfacher im Vergleich zu “innovativen” Startups.



  9. Jan

    Es spricht nichts dagegen Geschäftsmodelle zu kopieren. Das gesamte Weblayout nachzubauen ist allerdings nur peinlich…

    Schomal daran gedacht, dass man Adbrite verbessern kann? Jeder der Adbrite täglich (so wie ich) benutzt, fallen da 72 Sachen ein!

    Die Idee zur Copycat-Auswahl ist sehr gut. Noch besser ist das vorhandene Netzwerk und die Investorengruppe. Mit diesem sehr heftigen Layout-Copy hätte man sich aber ein Fettnäpfchen sparen können.



  10. Alex

    Die heftige Layout-copy resultiert daraus dass jemand eine Liste hat und sagt: Bau das bitte 1 zu 1 nach (meist initiiert das der Investor)

    Darüber hinaus werden sich gar keine Gedanken gemacht. Ich würde sagen, dass ist absolut nichts anderes, als das was wir in China erleben.

    Alex

  11. Würde Alex recht geben, meistens ist das wirklich so: Ein Idee, ein Investor und der sucht sich einen “Dummen” der es umsetzt. Je nach dem kann man dann durchaus einiges verbessern, aber oft fehlt es entweder an der Phantasie oder an der Zeit für eingehnde Analyse und Verständnis des Produktes oder am Mut.

    Persönlich finde ich Copycats auch immer etwas schade und sie funktionieren ja auch nicht immer. Denke aber das das aufgreifen guter Ideen und die Weiterentwicklung diese Ideen eine gute Möglichkeit aus einem guten Geschäftsmodell eine bessere Idee zu machen.

    Zu Layoout Copy:
    Ich glaube das viel der Layout Copys daraus entstehen, dass die Nuter gewisse Layouts gewöhnt sind und somit unter Usability Gesichtspunkten es am besten ist sich an diesen Layouts zu orientieren.

  12. Pingback: KoljaHebenstreit.de » AdScale ist gestartet - Das private Blog von Kolja Hebenstreit

  13. Hat sich schon jemand da angemeldet / Erfahrungen mit AdScale gesammelt?

  14. Pingback: smaboo vermarktet Notebooks :: deutsche-startups.de

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