#Zahlencheck Amorelie wächst auf 56,1 Millionen Umsatz – Gewinn steigt auf 9,6 Millionen

Zum zweiten Mal in der jungen Firmengschichte erwirtschaft Amorelie ein positives Jahresergebnis! Nach 457.570 Euro sind es nun beeindruckende 9,6 Millionen. Der Erfolg sei vor allem auch die Weiterentwicklung der Qualität eigener Produkte zurückzuführen, teilen die Berliner mit.
Amorelie wächst auf 56,1 Millionen Umsatz – Gewinn steigt auf 9,6 Millionen

Der Berliner Sextoy-Versender Amorelie, der seit 2015 mehrheitlich zur Mediengruppe ProSiebenSat.1 gehört, legt weiter ein beeindruckendes Tempo hin. Laut Jahresabschluss 2017 stieg der Umsatz zuletzt auf 56,1 Millionen Euro. 2016 waren es nur 36,3 Millionen, im Jahr davor sogar nur 20,6 Millionen. Unter dem Strich stand 2017 bei Amorelie ein Jahresüberschuss in Höhe von 9,6 Millionen. Im Vorjahr waren es nur mickrige 457.570 Euro. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen noch einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,5 Millionen.

“Das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 war hinsichtlich der beiden wesentlichsten Leistungsindikatoren, der Umsatz- und EBITDA-Entwicklung (Jahresüberschuss abzgl. Zinsen, Abschreibung und Steuern), das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Beginn der operativen Tätigkeit in 2013 und zeigt den weiterhin positiven Entwicklungstrend. Die Prognose der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf 2017 wurde somit übertroffen”, teilt die Jungfirma mit. Der Erfolg sei vor allem auf die gestiegene Absatzmenge aber auch die Weiterentwicklung der Qualität eigener Produkte zurückzuführen. “Weiterhin konnten zusätzliche Umsätze durch den Ausbau des Omnichannel-Geschäftsmodells und die weitere Konzentration auf internationale Marktplätze als zusätzliche Vertriebskanäle erzielt werden”. Über dreiviertel der Umsätze erwirtschaftet Amorelie weiter in Deutschland.

Amorelie kann somit auch künftig hoffentlich noch kräftig wachsen. “Die Geschäftsführung rechnet auch 2018 ausgehend von den im Risikobericht bereits erwähnten Faktoren und der wirtschaftlichen Beurteilung mit einem deutlichen Umsatzwachstum und einem EBITDA auf Vorjahresniveau”, heißt es in der Prognose für das längst vergangene Jahr.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
* Das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 war hinsichtlich der beiden wesentlichsten Leistungsindikatoren, der Umsatz- und EBITDA-Entwicklung (Jahresüberschuss abzgl. Zinsen, Abschreibung und Steuern), das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Beginn der operativen Tätigkeit in 2013 und zeigt den weiterhin positiven Entwicklungstrend. Die Prognose der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf 2017 wurde somit übertroffen.
* Insbesondere die gestiegene Absatzmenge und die Weiterentwicklung der Qualität eigener Produkte haben maßgeblich zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Weiterhin konnten zusätzliche Umsätze durch den Ausbau des Omnichannel-Geschäftsmodells und die weitere Konzentration auf internationale Marktplätze als zusätzliche Vertriebskanäle erzielt werden.
* Die Umsatzerlöse sind von 36.275,6 Tsd. EUR auf 56.101,1 Tsd. EUR gestiegen. Über dreiviertel der Umsatzerlöse werden in Deutschland generiert. Weitere wesentliche Verkaufsländer sind zu in etwa gleichen Teilen Österreich und Schweiz. Insbesondere gezielte Marketingmaßnahmen und verschiedene saisonale Aktionen haben zum Umsatzwachstum geführt.
* Die weitere Entwicklung des Unternehmens ist uneingeschränkt positiv einzuschätzen. Die Sonoma Internet GmbH wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Geschäftsführung rechnet auch 2018 ausgehend von den im Risikobericht bereits erwähnten Faktoren und der wirtschaftlichen Beurteilung mit einem deutlichen Umsatzwachstum und einem EBITDA auf Vorjahresniveau.
* Mit der von ProSiebenSat.1 bereitgestellten Kreditlinie konnten insbesondere der unterjährige kurzfristige Vorratsaufbau finanziert werden. Der zur Verfügung gestellte Kreditrahmen wurde nicht vollständig ausgenutzt. Das verfügbare endfällige Darlehen in Höhe von 11.000 Tsd. EUR wurde zu ca. 2/3 in Anspruch genommen und wie der Revolver zum Jahresende vollständig zurückgezahlt.

Amorelie im Zahlencheck

2017: 56,1 Millionen Euro (Umsatz); 9,6 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016: 36,3 Millionen Euro (Umsatz); 457.570 Euro (Jahresüberschuss)
2015: 20,6 Millionen Euro (Umsatz); 5,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 3,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 804.214 (Jahresfehlbetrag)
2012: 11.806 (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): azrael74

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.