Brandneu Der nächste Hacker-Angriff kommt! CyberDirekt hilft!

"Wir sind keine klassische Versicherung, sondern sehen uns als unabhängiger Vermittler und als Experte für die Risiken aus dem Netz mit hilfreichen Lösungsansätzen zur Mitarbeiterschulung. Wir bieten sozusagen das Rundum-sorglos-Paket für den Mittelstand", sagt Hanno Pingsmann von CyberDirekt.
Der nächste Hacker-Angriff kommt! CyberDirekt hilft!

Zum Start investierten die Berlin Technologie Holding (BTH) und mehrere nicht genannte Business Angels gerade 1,2 Million Euro in CyberDirekt, eine brandneue Plattform für Beratung, Vergleich und Abschluss von Cyber-Versicherungen. Zeit, sich das Unternehmen, das von Hanno Pingsmann ins Leben gerufen wurde, einmal genauer anzusehen. Zunächst einmal stellt Gründer Pingsmann klar: Wir sind kein typisches Startup! Unser Altersschnitt im Team liegt über 30, es gibt viele Kollegen mit kleinen Kindern, die bereits morgens um acht Uhr im Büro sind und wir haben auch – noch – keinen Kicker. Kann ja noch werden!

Seit Anfang März können sich Unternehmen über CyberDirekt gegen die Folgen eines Cyber-Angriffs absichern. “Der Markt für Cyber-Versicherungen bietet extreme Wachstumschancen und Potenzial zur Etablierung von neuen technologiebasierten Lösungen. Die Branche steht hier ganz am Anfang und wir möchten diese Entwicklung mit unternehmerischer Perspektive langfristig begleiten”, sagt Joern-Carlos Kuntze vom Investor BTH.

Und wie funktioniert das Geschäftsmodell von CyberDirekt? “Wir bieten unsere Leistungen sowohl direkt, als auch über selbständige Versicherungsmakler an, welche die Technologie-Plattform von CyberDirekt für einen digital gestützten Vertrieb von Cyber-Versicherungen in Ihrem Tagesgeschäft nutzen können. Wir erhalten vom Risikoträger einen festen Anteil der Jahresprämie”, sagt Gründer Pingsmann. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt der CyberDirekt-Macher das Konzept hinter dem Unternehmen einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt Ihr mit CyberDirekt lösen?
Der Großteil der deutschen Unternehmen ist nicht auf einen Hacker-Angriff vorbereitet und kann die finanziellen Folgen einer Cyber-Attacke nicht einschätzen. Die über CyberDirekt abschließbaren Versicherungen bieten gegen eben dieses Risiko eine effektive Absicherung sowie Präventionsmaßnahmen, wie etwa online-basierte Security-Awareness Trainings für Mitarbeiter, um die Risiken im Vorfeld zu minimieren. Unser Angebot richtet sich dabei speziell an Unternehmen und Freiberufler mit einem Jahresumsatz von bis zu 10 Millionen Euro. Jedes Unternehmen kann von einer Cyber-Attacke betroffen sein. Das Bundeskriminalamt meldet einen Anstieg der Cyber-Kriminalität von über 80 % und der Großteil der Vorfälle wird dabei nie zur Anzeige gebracht. Keine andere Bedrohung wächst so schnell.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet CyberDirekt ein Erfolg?
Der Markt für Cyber-Versicherungen bietet extremes Wachstumspotenzial und steht ganz am Anfang. Wir treten hier zeitgleich mit den Versicherungsunternehmen in ein neues Geschäftsfeld ein, auf dem noch kein Anbieter signifikante Erfahrungen in Deutschland gemacht hat. In diesem dynamischen Umfeld können wir uns vielleicht schneller anpassen und mit unseren Kompetenzen im Digital- und Technologiebereich zielgerichteter agieren. Daher sind wir überzeugt, dass wir uns langfristig im Markt etablieren.

Wer sind eure Konkurrenten?
Einzelne Versicherungen bieten ebenfalls Produkte gegen die Folgen von Cyberkriminalität an. Das zeigt aber nur, dass wir mit unserer Lösung den Nerv der Zeit treffen, denn die etablierten Versicherungen würde ich weniger als echte Konkurrenz bezeichnen. Wir sind keine klassische Versicherung, sondern sehen uns vielmehr als unabhängiger Vermittler und als Experte für die Risiken aus dem Netz mit hilfreichen Lösungsansätzen zur Mitarbeiterschulung. Wir bieten sozusagen das Rundum-sorglos-Paket für den Mittelstand gegen Cyberkriminalität aus einer Hand.

Wo steht CyberDirekt in einem Jahr?
Mit dem Kapital möchten wir im nächsten Jahr insbesondere das Technologie- und Produktportfolio weiter ausbauen, um im Cyber-Markt als verlässlicher und kompetenter Partner langfristig zu agieren. Wir sehen uns dabei weniger als “disruptives” Startup, sondern vielmehr als effektive Lösung und damit als Partner für den deutschen Mittelstand. Unser Angebot ist insbesondere vor dem Hintergrund der ab dem 25. Mai 2018 gültigen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein sinnvoller Schutz vor dem gefährlichen Zusammenspiel einer stetig wachsenden Cyber-Bedrohungslage und verschärften Datenschutzgesetzen.

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Foto (oben): CyberDirekt

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.