Zahlencheck 10 Jahre Mister Spex: Wann gibt’s schwarze Zahlen?

Nach eigenen Angaben erwirtschaftete Mister Spex im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von “mehr als” 100 Millionen Euro. Im Handelsregister findet sich derzeit der Konzernabschluss für das Jahr 2016. 92,3 Millionen Euro Umsatz sind dort vermerkt.
10 Jahre Mister Spex: Wann gibt’s schwarze Zahlen?

Bereits vor rund 10 Jahren ging Optiker-Shop Mister Spex an den Start. Inzwischen ist das Grownup, das 450 Mitarbeiter beschäftigt, in zehn Ländern unterwegs. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, das von Dirk Graber gegründet wurde, nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von “mehr als” 100 Millionen Euro. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wirtschaftet Mister Spex (3 Millionen Kunden) nach eigenen Angaben seit 2016 profitabel. Zeit für einen Blick hinter die Mister Spex-Kulissen.

Im Handelsregister findet sich derzeit der Konzernabschluss für das Jahr 2016. Darin heißt es: “Die Mister Spex Gruppe konnte in 2016 Ihren Umsatz um 16 % auf 92,3 Millionen Euro (2015 um 39% auf 79,6 Millionen Euro) steigern. Deutliche Zuwächse konnten in allen drei Hauptproduktkategorien (Kontaktlinsen, Brillen und Sonnenbrillen) erzielt werden. Ein Großteil der Umsätze wurde in Deutschland erwirtschaftet, aber auch Skandinavien trug in 2016 mit 22 % (2015 mit 23 %) zum Gruppenumsatz bei”.

Das EBITDA der Mister Spex Gruppe verbesserte sich laut Konzernabschluss um 2,1 Millionen Euro auf -2,9 Millionen Euro”. Der Online-Optiker konnte seinen Umsatz somit in den vergangenen Jahr immer wieder deutlich steigern. Die Verluste halten sich bei – 450 Mitarbeitern – dabei in Grenzen. Man darf gespannt sein, ob der weitere Weg Mister Spex tatsächlich an die Börse führt. Dazu sollte das Grownwup aber erst einmal dauerhaft schwarze Zahlen schreiben – und zwar in der gesamten Gruppe.

Mister Spex im Zahlencheck
2017: >100 Millionen Euro (Umsatz)
2016: 92,3 Millionen Euro (Umsatz); -2,9 Millionen Euro (EBITDA)
2015: 79,6 Millionen Euro (Umsatz); -4,9 Millionen Euro (EBITDA)
2014: 57,1 Millionen Euro (Umsatz); -2,7 Millionen Euro (EBITDA)
2013: 35,9 Millionen Euro (Umsatz); -2,3 Millionen Euro (EBITDA)
2012: 24,9 Millionen Euro (Umsatz); 4,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 15,7 Millionen Euro (Umsatz); 4,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 2,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2009: 872.870,90 Euro (Jahresfehlbetrag)
2008: 723.162,38 Euro (Jahresfehlbetrag)
2007: 27.532,97 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.