Mit SchadenLaden.de bleibt Möller Ventures der KFZ-Branche treu

Als Erstes gründete Chris Möller 2003 das Miet-Portal erento – da kamen zumindest unter anderem auch schon Autos vor. Anfang 2012 ging dann Inspekto.de an den Start, eine Plattform, auf der man Rechnungen […]
Mit SchadenLaden.de bleibt Möller Ventures der KFZ-Branche treu

Als Erstes gründete Chris Möller 2003 das Miet-Portal erento – da kamen zumindest unter anderem auch schon Autos vor. Anfang 2012 ging dann Inspekto.de an den Start, eine Plattform, auf der man Rechnungen von KFZ-Reparatur-Werkstätten prüfen lassen kann. Jetzt legt Möller Ventures nach – mit einem neuen Start-up aus der: KFZ-Branche. SchadenLaden.de (www.schadenladen.de) soll helfen, Angebote von qualifizierten Werkstätten für Blech-, Glas- oder Lackschäden an Autos zu bekommen. ‘Auto’ fängt mit ‘Au!’ an und hört mit ‘O!’ auf’ seufzt wohl jeder, der mal wieder einen Schaden an seinem KFZ zu reparieren hat.

Abgesehen davon, dass Werkstatt-Aufenthalte unserer Autos immer nervig sind, weil wir den Wagen hinbringen und abholen müssen und währenddessen eben nicht motorisiert sind, sind sie oft auch ganz schön teuer. Und es kostet noch einmal Zeit, die passende Werkstatt zu finden, Preise und Leistungen zu vergleichen.

Qualifizierte Reparatur bei Kosten- und Zeitersparnis verspricht das ganz frisch geschlüpfte Start-up SchadenLaden.de. Das ‘Laden’ im Namen, der mir übrigens richtig gut gefällt, ist ein nettes Teekesselchen-Wortspiel: Einserseits steht ‘Laden’ für Geschäft, indem eine Reparatur gebucht werden kann, andererseits für ‘laden’ im Sinn von Hochladen, denn so funktioniert das Prinzip der Plattform:

Per Web oder Smartphone – yeah, es gibt Apps für iPhone und für Android – lädt man Fotos des Schadens auf die Plattform hoch, bekommt dann verschiedene Reparaturangebote per E-Mail und kann sich dann für eines der Angebote entscheiden.

Für Autobesitzer ist das Angebot grundsätzlich kostenlos. Werkstätten zahlen nur, wenn sie einen Auftrag an Land ziehen wollen. Das erste Angebot ist kostenlos. Die folgenden staffeln sich in 2-Euro-Schritten, wobei maximal 10 Euro für ein Angebot zu zahlen sind.

Das System vom SchadenLaden kann – wenn es denn gut eingeführt ist, also viele Schäden gemeldet werden und viele Werkstätten Angebote abgeben – für beide Parteien Vorteile bringen:

Im Schadenbereich auf der Webseite können die Werkstätten Schäden in ihrer Region finden. So können sie schnell und effektiv freie Kapazitäten füllen und spontan Neukunden akquirieren.

Der Autofahrer darf auch auf günstigere Preise hoffen, als ihn die erstbeste Werkstatt an der Ecke bieten würde. Denn Werkstätten haben immer wieder Auslastungsprobleme und kalkulieren ihren Gewinn lieber knapper, bevor sie zu viele freie Kapazitäten haben und gar keinen Umsatz machen.

Inzwischen gibt es also zwei Nischen-Startups im KFZ-Reparatur-Bereich, die zusammen sowohl für Werkstätten als auch für Autobesitzer ein ziemlich nützliches Paket darstellen: Easy Auto Service im Bereich Inspektion und allgemeine Reparaturaufgaben – deutsche-startups.de hat das Unternehmen im Artikel Benzin im Blut: 20 Startups rund um das Thema Auto vorgestellt – und speziell für Blech-, Glas- oder Lackschäden gibt es eben SchadenLaden.de.

Und wenn die Werkstätten bestimmte Ersatzteile nicht vorrätig haben, suchen sie sich über Toroleo.de (siehe auch: Toroleo vergleicht Reifen und Felgen – Project A Ventures rollt seinen Preisvergleich ins Netz) eben günstig welche.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.

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