Spekunauten.de wollen den Börsenkosmos erobern

Bullen und Bären spielen im Universum von Malte Münchert eine große Rolle. Es geht aber selbstverständlich nicht um Landwirtschaft, sondern um die Börse. Unter dem leicht kosmischen Namen Spekunauten.de (www.spekunauten.de) betreibt der Berliner […]

Bullen und Bären spielen im Universum von Malte Münchert eine große Rolle. Es geht aber selbstverständlich nicht um Landwirtschaft, sondern um die Börse. Unter dem leicht kosmischen Namen Spekunauten.de (www.spekunauten.de) betreibt der Berliner seit wenigen Wochen eine “Börsencommunity der neuen Generation”. Performance, Transparenz und Qualität sind bei den Spekunauten.de besonders wichtig. Diese drei Dinge haben sich allerdings auch die diversen anderen neuen Börsenplattformen auf die Fahne geschrieben. Zu den Neustartern in diesem Segment gehören myratings, sharewise, Stockflock, Stockjaeger.de und Tradingbird. Daneben existiert mit Brokr noch eine Börsen-Spass-Community, bei der die Chance besteht echtes Geld zu gewinnen.

Im Gegensatz zu einigen dieser Konkurrenten liegt der Fokus bei Spekunauten.de ausschließlich auf privaten Anlegern und aktiven Experten. Auf die Auswertung von Analystenratings und Fachmagazinen verzichten die Aktien-Astronauten. “Wir legen zudem Wert auf \’Qualität statt Quantität\’ und lassen die Empfehlungen mit Hilfe einer Abstimmfunktion durch die Mitglieder bewerten. Dadurch filtern wir nicht lesenswerte Texte, die teilweise auf anderen Seiten die Empfehlungsseiten überschwemmen raus und haben auf der Startseite nur interessante, ausführliche Aktienbewertungen”, sagt Münchert. Es gibt noch einen Unterschied: Spekunauten.de will seine Mitglieder am finanziellen Erfolg der Plattform beteiligen. “Aktive und engagierte Mitglieder, die durch hochwertige Beiträge und überdurchschnittliche Performance den Informationsgehalt von Spekunauten.de steigern, werden für ihren Beitrag finanziell entlohnt. Zudem geben wir einen Teil unseres Geldes an die Mitglieder anteilig nach deren Depot-Performance weiter”, sagt Münchert. Bei der Finanzierung setzt der Hauptstädter vorrangig auf die Vermarktung von Werbeflächen. Bei so vielen Mitbewerbern dürfte es aber selbst für ansich gut vermarktbare Finanzseiten eng werden in diesem Boomsegment.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.