Zehn Fragen an David Zong-Hyeck An von FamilyOne

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Vorstellen ja, wollen nein. Dazu ist die Entwicklung viel zu spannend. Ich denke wir sind nach der Erfindung der Dampfmaschine grade auf die Dampflok gesprungen. […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Vorstellen ja, wollen nein. Dazu ist die Entwicklung viel zu spannend. Ich denke wir sind nach der Erfindung der Dampfmaschine grade auf die Dampflok gesprungen. Von einem Porsche sind wir aber noch Meilen entfernt.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
1995 – einer der ersten Seiten im damaligen \’World-Wide-Wait\’ war Yahoo. Eine erste Vorab-Begegnung mit dem \’Netz\’ hatte ich allerdings, als ich eines Abends meinen Bruder beobachtete, wie er sich mit einem Akustikkoppler und einem Commodore 64 in sog. Mail-Boxen einwählte.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Ich nutze täglich Netvibes, Google/Gmail, Xing, Cyworld (die koreanische Version) und seit April 2007 natürlich FamilyOne. Netvibes für RSS Content, Xing für Business Networking, Google = Suche, Cyworld für meine Freunde in Korea und FamilyOne für meine Familie und engsten Freunde hier.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Glücklicherweise helfen mir obige Tools, Schmodder vom Leib zu halten.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Definitiv FamilyOne. Gemeinsam mit meinem Partner Klaus Zirwes, haben wir in drei Monaten die Firma gegründet, Finanzierung gesichert und erfolgreich die Plattform gelauncht.

Was Ihr größter Flop?
Ein schlechter Schülerband-Auftritt – der endete nämlich in einem Stage-Dive ins Leere.

Worüber können Sie lachen?
Zuletzt über den Film “Thank you for smoking”.

Was bringt Sie zum Weinen?
Sicherlich meine Tochter wenn Sie schwer krank ist, was glücklicherweise bisher nur einmal vorgekommen ist. Und die \’Servicewüste Deutschland\’. Zuletzt hat mich unser Telefonanbieter V******l fast in den Wahnsinn getrieben.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit dem Papst oder dem Chef der CIA, um Geheimakten nach guter Opensource Manier der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Einen portablen Echtzeit-Dolmetscher für alle Sprachen dieser Welt.

Zur Person
David Zong-Hyeck An, gründete gemeinsam mit Nikolaus Zirwes im Jahre 2007 das Familiennetzwerk FamilyOne (www.familyone.de). Zuvor arbeitete der Vater von zwei Kindern bei Web.de, Unitymedia (ish) und T-Venture. Bei FamilyOne kümmert er sich nun um Produktmanagement und Marketing.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Tobias

    Sympatisches Interview. Besonders der damalige Stage-Dive ins Leere brachte mich zum Schmunzeln :-)



  2. Peter

    Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
    Google/Gmail, Xing und natürlich die eigene.

    Wer hätte das gedacht?



  3. Michael

    OK, ich finds auch irgendwie schwach, jedes Mal die eigene Seite anzugeben. Auf der anderen Seite: wie sähe es aus, wenn Zetsche keinen Daimler fahren würde?!



  4. Sharif T.

    Eben, Michael. Ich glaube, wenn der erste hier seine Seite nicht nennt heißt es hier: “Oh, XX kann auf seine eigene Seite verzichten. Das ist doch keine Basis für eine Gründung” ;-)

    Vielleicht müsste die Frage anders gestellt werden – weiß aber spontan auch nicht wie. :-)

  5. Sharif: :D Genau das würde kommen!



  6. Maik

    …vielleicht so:

    Auf welche Website können Sie nicht verzichten, außer natürlich ihre Eigene ?

    ganz simpel eigentlich



  7. Sharif T.

    Ja genau sowas meinte ich :-)

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