verwandt.de expandiert in die USA

Mit verwandt.de (www.verwandt.de) setzt ein weiteres deutsches Startup zum Sprung über den großen Teich an. Erst kürzlich ging erento (www.erento.com) im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an den Start. Anders als der Miet-Marktplatz trifft […]

Mit verwandt.de (www.verwandt.de) setzt ein weiteres deutsches Startup zum Sprung über den großen Teich an. Erst kürzlich ging erento (www.erento.com) im Land der unbegrenzten Möglichkeiten an den Start. Anders als der Miet-Marktplatz trifft verwandt.de in den USA auf extrem starke Konkurrenz. Geni, das Vorbild für die deutsche Familien- und Stammbaum-Community, erblickte Anfang dieses Jahres das Licht der Online-Welt und verfügt nach eigenen Angaben derzeit über 10 Millionen Stammbaumprofile (nicht verwechseln mit der Zahl der registrierten Mitglieder).

verwandt.de hingegen legte erst vor knapp sechs Monaten los. Kurze Zeit später sackte das Unternehmen Geld von Andre Alpar, Gründer von Hitflip, Christian Schagen, Gründer von LinkLift, Florian Heinemann, Gründer von AbeBooks, und Neuhaus Partners ein. Das Risikokapital, von einer siebenstelligen Summe ist die Rede, steckten die verwandt.de-Gründer Daniel Grözinger und Sven Schmidt in die Auslandsexpansion ihres Dienstes. Inzwischen ist die Familien- und Stammbaum-Community in Polen, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien und Brasilien mit eigenen Ablegern vertreten.

Die Zahl der eingetragenen Stammbaumprofile geben die Hanseaten mit “mehr als zehn Millionen” an. Fünf Monate nach dem Start hatte US-Vorbild Geni, welches bisher rund 11 Millionen Dollar Risikokapital eingesammelt hat, gerade einmal 5 Millionen Stammbaumprofile in der Datenbank. “Damit sind wir das am schnellsten wachsende Familien-Netzwerk der Welt”, sagt Schmidt selbstbewusst. “Anfangs hat niemand damit gerechnet, dass wir aus Europa heraus mit dem Thema Stammbäume derart schnell wachsen können”. Unter dem Namen itsourtree.com wollen Grözinger und Schmidt nun die USA erobern.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.