Aus Kochpiraten wird Effilee

Das Koch-Wiki Kochpiraten heißt ab sofort Effilee. In einer Mail an die registrierten Nutzer erklären die Hamburger die Gründe für den Namenswechsel: “Was uns fasziniert an der Küche, vor allem an der Spitzenküche, […]

Das Koch-Wiki Kochpiraten heißt ab sofort Effilee. In einer Mail an die registrierten Nutzer erklären die Hamburger die Gründe für den Namenswechsel: “Was uns fasziniert an der Küche, vor allem an der Spitzenküche, sind Sorgfalt, Hingabe und kompromißloses, manchmal geradezu irrationales Qualitätsbewußtsein. Auf die Dauer konnten wir das mit dem Bild des Piraten nicht in Einklang bringen. Mit Effilee gelingt uns das besser. Es hat unter anderem die Bedeutung \’schärfen, anspitzen\’ und es steht auch für eine besonders naturbelassene Handelsform erstklassigen Geflügels”. Neben dieser inhaltlichen Erklärung liefern die Kochpiraten-Macher um Vijay Sapre, dem Gründer des Automobilmarktes mobile.de, noch eine zweite Version für den Namenswechsel: “Die Wirklichkeit ist natürlich viel banaler: Wir hatten wegen eines anderen Projektes noch die Domain effilee.de und es klingt halt ganz gut. So gut, daß wir beschlossen haben: Das können und wollen wir mit Leben füllen”.

Ins Netz gingen die Kochpiraten bereits Ende 2005. Seitdem können sich Hobbyköche, Profis und angehende Küchenmeister auf der Cyber-Plattform über Wissenswertes, Anekdoten und Hintergründe zu Lebensmitteln aller Art informieren. Infos zu Deutschlands Spitzenköchen, eine Frage-und-Antwort-Rubrik und eine Rangliste ausgezeichneter Restaurants runden das Kochuniversum ab. Die anfänglich sehr avantgardistische Optik und Navigation ist zwischenzeitlich glücklicherweise einer massentauglicheren Variante mit mehreren Kategorien gewichen. Offen ist dagegen weiter das Finanzierungsmodell. Auf der Website heißt es dazu: “Momentan wissen wir noch nicht so genau, womit wir mal Geld verdienen sollen. Aber das findet sich”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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