Xibben ordnet das Web

Eine Mischung aus Suchmaschine, Social-Bookmarking-Plattform, Linkmanager und Newsportal soll Xibben sein. Im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen entscheiden beim vermeintlichen Alleskönner die Nutzer, welche Seiten im weltweiten Datennetz wichtig sind. So sollen Top-Ten-Listen zu […]

Eine Mischung aus Suchmaschine, Social-Bookmarking-Plattform, Linkmanager und Newsportal soll Xibben sein. Im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen entscheiden beim vermeintlichen Alleskönner die Nutzer, welche Seiten im weltweiten Datennetz wichtig sind. So sollen Top-Ten-Listen zu jedem erdenklichen Suchbegriff entstehen. In bester Web-2.0-Manier können die Nutzer eigene Lieblingslinks empfehlen, neue Rubriken eröffnen, sowie jeden Link bewerten und kommentieren. “Das ist ein ganz neues Such-und-Surf-Gefühl”, sagt Gründer und Peter Bürger. “Man findet tolle Schätze, die von den herkömmlichen Suchmaschinen nie zutage gefördert werden.” Zu guter Letzt können die User mit Xibben ihre persönlichen Lesezeichen ordnen und so vielleicht Menschen mit gleichen Interessen kennenlernen.

Mit einem ähnlichen Konzept ist bereits die Anfang Oktober gestartete Suchmaschine Yaggs unterwegs. Im Gegensatz zu Xibben setzt Yaggs-Macher Thomas Frütel aber auf redaktionell erstellte Ergebnislisten. So soll eine hohe Qualität der verlinkten Sites gewährleistet werden. Vorbild für beide neuen Findmaschinen dürfte der amerikanische Dienst Mahalo sein, der vor wenigen Monaten an den Start ging.

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* Yaggs liefert Suchergebnisse

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ich verstehe nicht, wie man sich an diesen Bereich auch nur ansatzweise ran trauen kann bzw. Geld investieren kann. Der Markt ist doch echt mehr als nur überlaufen und in fester Hand der Big-Player.

    Mit http://www.findation.com habe ich soetwas auch mal gemacht – allerdings von Anfang an nur als reines “Spaßprojekt” um aufzuzeigen, wie man eine SUMA mit Wiki und Yahoo Ergebnissen realisieren kann. Aufwand 8 Stunden Arbeit – das war es aber auch.

    Naja. Wie jedem Startup wünsche ich auch hier viel Erfolg…



  2. gerald

    hihi hoho huhu .. spaßprojekt. vor allem google freut sich darüber :-)

  3. Pingback: Webmaster Blog

  4. @Tobias: Genau aus diesem Grund hat damals keiner in Google investiert. “Altavista, Infoseek, Yahoo… Wie wollt Ihr [Google] da Erfolg haben?”. Sequoia Capital hat sich dann später gefreut :)

    ENDLICH MAL EIN STARTUP AUS DÜSSELDORF!!!! JUHU!!!



  5. Pass

    @Philipp: Google hat einen hochintelligenten und v.a. patentierten (!) Suchalgorithmus. Deshalb sind seine Suchresultate besser und ergo Google erfolgreicher als die Konkurrenz. Ich glaube nicht, das Xibben seine User patentieren kann, selbst wenn diese besser sein sollten als die traurigen Search-Guides von ChaCha;-)

  6. @Pass: Weiß ich doch alles :) Ändert aber nichts daran, dass damals jeder gesagt hat “Google; das kann nichts werden aufgrund der starken Konkurrenz”. Ask.com hat ‘nen besseren Algo als Google, trotzdem sind sie nicht so erfolgreich :) Ich bezweifel, dass eine SuMa auf den Markt kommt mit der Ambition, Google platt zu machen. Aber selbst 0,5% vom Suchmaschinen Markt reichen raus, um viel Geld zu verdienen. Insofern… Xibben ist sicher keine Konkurrenz zu Google, aber das wollen sie glaube ich auch nicht sein.

    ChaCha ist ****, das stimmt :D

  7. Irgendwie find ich mich bei xibben nicht so richtig zurecht… und schon bin ich wieder bei google :S

  8. @Cotono: Tolle Website URL hast Du da eingegen. Wieviel Cookies hast Du schon gestreut? Auch ein Geschäftsmodell – jetzt zur Weihnachtszeit ;-)



  9. Tim

    Der Algorithmus scheint stark verbesseunrgswürdig. Immerhin setzt man zumindest Google AdSense ein :-D



  10. Marcus

    @Tobias: Wer im Glashaus sitzt… oder hast Du das Business-Netzwerk Plooce auch nur gegründet, um es auf Ebay zu verchecken?

  11. @Marcus: Was ist das denn bitte für eine Aussage? Es kann Dir doch egal sein, ob ich meine Projekte nun zwecks Verkauf entwickeln lasse oder nicht. Im Gegensatz zu vielen sogenannten “Web 2.0″ Unternehmern verdiene ich Geld. Abgesehen davon: NEIN – Plooce wurde nicht nur für den Verkauf entwickelt!

  12. Es wäre wirklich mal ein Segen für die Internetgemeinde, bessere Suchergebnisse zu bekommen.
    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und gelistet mit was für blödsinnigen Begriffen die Leute in meinem Blog landen – wirklich kurios: abgefahrne Suchbegriffe

  13. Pingback: andUnite verknüpft Suchende :: deutsche-startups.de

  14. naja an google kommt die Seite nich heran find ich.
    Vom Design schon ganz cool aber die Suchergebnisse sind mir irgendwie komisch …

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