HappyPapa.de ist für Väter da

Um die Gunst von Deutschlands Mütter und Familien buhlen schon eine ganze Reihe Netzwerke. “Doch wer denkt an uns Väter?”, fragt Dirk Rudolf. “Niemand.” Deswegen hat der junge Vater zusammen mit seinem Geschäftspartner […]

Um die Gunst von Deutschlands Mütter und Familien buhlen schon eine ganze Reihe Netzwerke. “Doch wer denkt an uns Väter?”, fragt Dirk Rudolf. “Niemand.” Deswegen hat der junge Vater zusammen mit seinem Geschäftspartner Marco Ripanti, Gründer von ekaabo und ebenfalls junger Vater, vor einigen Wochen das Projekt “HappyPapa.de” aus der Taufe gehoben.

Zielgruppe der neuen Community sind werdende, junge und langjährige Väter. In den nächsten zwei Wochen soll die Kommunikations- und Informationsplattform von Vätern für Väter an den Start gehen. Interessierte Nutzer können sich auf der Homepage bereits für den Betatest anmelden.

“ichbinpapa.de” vernetzt moderne Väter

Im Gegensatz zu “HappyPapa.de” ist “ichbinpapa.de” schon online. Daniel Eichhorn beschreibt sein Projekt als “Netzwerk für moderne Väter”. “Wir richten uns an \’moderne\’ Männer, die sich bewußt mit dem Thema Vatersein auseinander setzen.” Die vor wenigen Tagen gestartete Plattform soll den “Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen von Gleichgesinnten” erleichtern.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Gewagt sich auf Väter als Zielgruppe zu spezialisieren. Ich glaube Väter sind zu unkommunikativ untereinander, es gibt meines Erachtens kaum RL Netzwerke oder Gruppierungen, im Gegensatz zu Müttern.

  2. Genau das ist glaub ich der Punkt. Väter sind total kommunikativ und die Tatsache dass es keine RL Gruppen ist schreit quasi nach der virtuellen Lösung.



  3. MK

    viel glück mit der plattform

    bin gespannt wie sich das entwickelt

  4. Na endlich. Schade das es solange gedauert hat und blöd dass ich nicht selber den Arsch in der Hose und die Zeit für sowas hatte. Väter sind alles andere als unkommunikativ, sie trauen sich nur nicht :)

  5. Pingback: HappyPapa.de » Die ersten Blogs berichten …

  6. Pingback: Schwangere Männer - Ein Portal für Happy Papas

  7. Die Frage ist, ob man sich bei so vielen Nieschencommunities anmeldet :). Klar könnte man sich theoretisch über alles austauschen – dann wäre aber jeder in ca. 50 Communities ;)



  8. Cheater

    Natürlich wünscht man jedem Gründer “viel Glück”, aber – jetzt mal Butter bei die Fische – was ich hier so an Startup-Ideen finde, das zieht einem ja die Schuhe aus. Die Community für Mütter, für alleinerziehende Mütter, für Mütter mit Migrationshintergrund, für blonde Mütter, rote Mütter, einsame Mütter, dann das ganze für die Väter, für Mütter und Väter, für Mütter, Väter und Kinder, nur für die Kinder, für Mädchen, für Jungs, für die Haustiere der Familie, für das Auto der Familie, usw. usw.

    Wirklich alles extrem innovativ und völlig neue Ideen! Äääh, wird sich hier irgend jemand wundern, wenn 99% davon in die Hose geht? Dann noch die ganzen rrr’s, Frazr, Brokr, Textr, … und natürlich die Klone und recycelte Versionen von uralten Ideen.

    Liebe Gründer, habt ihr wirklich nicht mehr drauf? Nicht jede Idee, die einem im Suff durch das Hirn f***t, muß realisiert werden.



  9. André

    Ich finde das bisherige Design der Seite HappyPapa und das Logo nicht grade sehr ansprechend für Väter.

    Könnte ruhig ein bischen männlicher sein.



  10. Lars

    @cheater

    Sicherlich haben deutsche Gründer auch viel bessere Ideen.
    Für die gibt es aber (hier) kein Geld. Wenn man etwas wirklich neues, anspruchsvolles und technisch aufwändiges 3 Jahre entwickeln will, winkt jeder Geldgeber ja insinktiv ab. Die wollen nach 3 Jahren möglichst schon einen Exit oder zumindest break-even o.ä. und nicht erst langsam anfangen.



  11. Daniel

    Der Kommentar hat recht… Männer sind unkommunikativer als Frauen und es gibt keine solchen Netzwerkstrukturen….. unter Männern… und wenn Männer in Ihrer Babypause mal Zeit dann für sowas haben….. danach sind sie dann wieder draußen…. ich würde darauf wetten, dass das nicht erfolgreich wird…



  12. Daniel

    Ich meinte der Kommentar 1 hat recht



  13. Daniel

    Sorry, aber das Design geht gar nicht… das ist kein Netzwerk für 3 Jährige… nur weil die Männer Kinder haben, ziehen sie sich doch auch nicht gleich nen Strampelanzug an…

  14. …fehlt nur noch die Schnittstelle zu Netmoms, paulsmama und mummynetwork.com, dann können sich die Eltern über ihr gemeinsames Kind online austauschen :-)

  15. Zunächst einmal danke für die zahlreichen Kommentare. Den Vorwurf, unser Design sei nicht männlich genug habe ich nunmehr von verschiedenen Stellen gehört. Seit euch sicher, dass das endgültige Layout weniger verspielt sein wird und mehr durch eine klare Struktur geprägt sein wird.

    Dennoch frage ich mich bei aller Kritik die hier kommt, ob die Kritisierenden auch selbst bereits Väter sind? Wir – Marco und ich, und die meisten derjenigen, die wir gefragt haben – sehen nämlich unbedingt die Notwendigkeit dieser Community. Es gibt derzeit noch keine andere Anlaufstelle für Väter… eine Seite á la happypapa muss einfach da sein. Ich brauche keine Seite wie MySpace oder StudiVZ, ich brauche ein Netzwerk, in dem ich mich mit anderen Vätern auf einer Ebene unterhalten und austauschen kann.

    Dirk von http://www.happypapa.de

  16. Seh ich genauso wie Andrè! Da war wohl dann kein Fachmann am Werk…



  17. Dragonstar

    Muss mich den anderen anschließen, das Design ist einfach ungenügend. Nicht nur, dass es unmännlich 8oder besser kindlich) aussieht, es wirkt auch einfach billig, als hätte ein hobbyprogrammierer das mal schnell zusammengefrickelt. Hier muss dringend nachgebessert werden.



  18. André

    Hallo Dirk,

    “eine Seite á la happypapa muss einfach da sein”

    Das kommt mir so vor als ob ihr das ganze etwas falsch angeht. Nur weil ihr denkt, dass eine solche Seite notwendig ist, heisst das noch lange nicht das auch ein Markt für die Idee da ist.

    Oder könnt ihr schon konkrete Zahlen aus der Marktforschung vorlegen?

    Ich würde mir mehr sinnvolle Ideen wünschen, anstatt von mit irgendetwas den Markt zu überschwemmen!

    Die nächste Bubble wird nicht mehr lange hin sein!



  19. André

    P.S. die Kombination aus dem englischen “Happy” und dem deutschen “Papa” würde ich ebenfalls noch einmal überdenken. Hört sich sehr verspielt und wenig proffesionell an.



  20. Hendrik

    Ich finde die Idee nett. Bin selber auch Papa von 3 Kindern und werde mich an dieser Community sicher NICHT beteiligen. Ganz einfach weil ich mit anderen Papas nicht auch noch über Papathemen reden will, sondern über Fussball und kurze Röcke und Autos. Und dann kommt noch dazu dass ich eine aktive Beteiligung in einer anderen Community ausser meiner RL Fammilie sowieso nur im absoluten Ausnahmefall eingehe. Seit dem ich Pappa bin habe ich nämlich für sowas keine Zeit.

    Trotzdem … nette Idee.

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