momox.de steigert Umsatz auf 60 Millionen Euro

EXKLUSIV Re-Commerce boomt weiter, dies belegt schon ein Blick auf die allerneuesten Umsatzzahlen von momox.de (www.momox.de), die deutsche-startups.de exklusiv vorliegen: Demnach erwirtschaftete das Berliner Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von […]
momox.de steigert Umsatz auf 60 Millionen Euro

EXKLUSIV Re-Commerce boomt weiter, dies belegt schon ein Blick auf die allerneuesten Umsatzzahlen von momox.de (www.momox.de), die deutsche-startups.de exklusiv vorliegen: Demnach erwirtschaftete das Berliner Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 60 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2011 erwirtschaftete momox.de einen Umsatz in Höhe von 40 Millionen Euro. Im Jahr zuvor lag der Umsatz bei 23 Millionen, 2009 bei 10 Millionen Euro. Mittlerweile beschäftigt die Jungfirma mehr als 600 Mitarbeiter, im Jahr zuvor waren es noch über 500 Mitarbeiter. momox.de ist und bleibt eine tolle Geschichte: Gründer Christian Wegner startete seinen Ankaufdienst für DVDs, CDs und mehr 2003 aus der Arbeitslosigkeit heraus (Startkapital: 1.500 Euro).

Auch im laufenden Jahr sieht Wegner momox.de weiter auf Wachstumskurs: „Vielen Menschen in Deutschland ist immer noch nicht bekannt, dass es Online-Ankaufsservices wie momox.de gibt.“ Um die Bekanntheit zu erhöhen, setzt auch momox.de weiter “verstärkt auf TV-Werbung”. Der Re-Commerce-Anbeiter, der Waren in großen Stil über seine Plattform ankauft, verkauft die Produkte wie CDs, DVDs, Spiele, Bücher und alte Elektronik sowohl über Internet-Marktplätze, den eigenen Onlineshop Medimops (www.medimops.de) als auch über die medimops-Ladengeschäfte, die es mehrmals in Berlin gibt. Über 34 Millionen Artikel kaufte das Unternehmen seit 2006 nach eigenen Angaben an. Wie viel Potenzial noch im Re-Commerce-Segment steckt, zeigt ein Blick auf eine Studie von Sempora Consulting – siehe “Re-Commerce in Deutschland“.

Zu den Mitbewerbern von momox.de zählen unter anderem reBuy.de (www.rebuy.de), WirKaufens (www.wirkaufens.de) und flip4new (www.flip4new.de). WirKaufens sammelte Ende 2012 “einen hohen, siebenstelligen Betrag”, und somit vermutlich mehr als 5 Millionen Euro, ein. reBuy.de sorgte gerade mit einem abgedrehten TV-Spot, in dem Lawrence Leuschner und Marcus Börner, die beiden Gründer der Re-Commerce-Plattform, mitspielen, für Aufsehen. flip4new wiederum gewann kürzlich die Unternehmensgruppe Media-Saturn als Investor.

Im Fokus: Weitere lesenswerte Artikel zum Thema gibt es in unserem Special Re-Commerce

„Ich habe meine Jugend genossen“ – momox.de-Gründer Christian Wegner im Portrait

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Jedes Wochenende tauscht Christian Wegner, Gründer von momox (www.momox.de), sein iPhone gegen ein altes Nokia-Handy ein. Eine seiner neuesten Maßnahmen, um am Wochenende nicht so viel zu arbeiten und weniger in Social Networks abzuhängen. Auch sonst kommen dem Betreiber der ersten deutschen Re-Commerce-Plattform gelegentlich lustige Ideen – wie zum Beispiel das spontane Löschen all seiner Xing-Kontakte. Achtung, dies kann unter Umständen auch seinen Facebook-Freunden bald blühen! Auf die Idee zu momox kommt Wegner 2003, da hat er von Türen einfach die Nase voll. Sie selbst zu entwerfen hätte ihm vielleicht noch Spaß gemacht, sie zu verkaufen nicht. Weiterlesen

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Mr. West

    Im Jahresabschluss 2011 steht: “Es besteht eine direkte Abhängigkeit von den genutzten Verkaufskanälen.” Damit ist natürlich in erster Linie Amazon gemeint. Just saying. Ich finde in den Berichten über die Modelle wird zu wenig darauf eingegangen, wie der Absatz tatsächlich funktioniert. Dann versteht man auch warum ein Amazon mittlerweile zu großen Teilen den deutschen Versandhandel bestimmt. Aber gutes Geschäft, Respekt an Christian Wegner.

  2. Hallo,
    so neu und einzigartig ist diese Idee nicht wirklich , ankaufsshops gibts schon seit zig jahren , nur eben halt nicht im internet…in deutschland gibt es ja sehr viele alternativen in diesen bereich aber in zb. in Österreich gibt es vielleicht 1 oder 2 ankaufsshop in netz ….ich kenn da nur http://www.seller.at und momox.at..das wars dann auch schon wieder …..

    lg

    Alexandra

  3. Ich habe schon im letzten Jahrtausend auf meiner damaligen Webseite Videospiele angekauft. Aber egal.

    Interessant. Jeder Mitarbeiter ist für 100.000 Euro Umsatz zuständig. Aber wieviel Gewinn machen die nun? Auch die Abverkaufsquote wäre mal interessant. Wenn man sich so einige Gebraucht-Medien-Verkäufer auf ebay und Amazon anschaut, dann scheint die oft nicht wirklich hoch zu sein. Jeder wie er will. Bei mir muss sich das Zeug zumindest schnell drehen.

    An- und Verkauf im Internet ist auch so eine Sache. Im Ankauf muss man gute Preise bieten, aber auch im Verkauf. Das geht doch zu Lasten der Marge.

    Mr. West: Wie soll der Absatz schon groß funktionieren? Verkauf auf ebay, Amazon und im eigenen Online-Shop. Vielleicht noch offline im Laden und auf dem Flohmarkt. Bei so viel Ware kann man doch locker den Laden nur mit den Sahnestücken befüllen. Vielleicht noch Verkauf der B-Ware an Flohmarkthändler oder so.

  4. Pingback: E-Commerce Radar: Regiondo, Ogone, Karstadt, momox.de, Zalando | ecommerce-vision.de

  5. was ist denn daran “lustig”, all seine xing-kontakte zu löschen? es zwingt einen doch niemand, auf social media aktivitäten zu reagieren. auch kann man alle mails von xing und fb abbestellen. dann merkt man gar nicht mehr, dass man dort ein profil hat.

  6. @ Alexandra …da gebe ich dir vollkommen recht, ich bin auch in österreich zuhause und kenne da auch nur http://www.seller.at und momox.at….wobei ich beide getestet habe und ich bei http://www.seller.at bei weiten mehr Geld für meine dvds bekommen habe als bei momox. außerdem kauft seller auch noch Spielzeug online an ..das finde ich ganz toll als Mutter

    lg
    Manuela

  7. Die Konkurrenz wird auf jeden Fall immer größer. Wer jetzt nocht in dieses Geschäft einsteigt, sollte auf jeden Fall eine zündende neue Idee haben, da momox und rebuy sich schon sehr etabliert haben, was unschwer am Umsatz zu erkennen ist.
    Wer sitzt denn nicht gerne zuhause mit dem Laptop vorm Bücherschrank, liest die ISBN-Nummern ab und tippt diese ein, verpackt diese in ein Paket und lässt dieses schließlich vom Paketdienst abholen, woraufhin das Geld ein paar Tage später auf dem eigenen Konto erscheint. Einfacher und bequemer geht’s doch heute gar nicht mehr.

    Liebe Grüsse

  8. Pingback: Ex-ricardo.ch-Chef Heiner Kroke übernimmt den Chefsessel bei momox.de :: deutsche-startups.de



  9. Wolle

    @rainer der frühe vogel fängt den wurm, der späte vogel hat das schloss mit turm ;-)

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