Kiveda verkauft Küchen – European Media Holding startet neues E-Commerce-Projekt

EXKLUSIV Ganz Heimlich zieht die European Media Holding (EMH), das Unternehmen von Maximilian und Sebastian Kuss sowie Cedric und Chris Duvinage, nach Informationen von deutsche-startups.de in Berlin einen weiteren millionenschweren E-Commerce-Ableger hoch. Nach […]
Kiveda verkauft Küchen – European Media Holding startet neues E-Commerce-Projekt
  • Von Alexander Hüsing
    Montag, 3. Dezember 2012
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EXKLUSIV Ganz Heimlich zieht die European Media Holding (EMH), das Unternehmen von Maximilian und Sebastian Kuss sowie Cedric und Chris Duvinage, nach Informationen von deutsche-startups.de in Berlin einen weiteren millionenschweren E-Commerce-Ableger hoch. Nach dem Reifen-Shop Tirendo (www.tirendo.com), den EMH gemeinsam mit Project A stemmt, wagt sich die Media Holding an das Thema Küchen und Kochaccessoires. Seit mehreren Monaten bereiten Julian Strosek, Sebastian Sielmann und ihr Team den Start des Online-Shops mit dem Namen Kiveda (www.kiveda.de) vor. Im Januar 2013 soll der Startschuss erfolgen. Finanzielle Unterstützung erhält Kiveda dabei von Holtzbrinck Ventures (auch an ds beteiligt) und Alno-Investor Christoph Dietsche.

Viel verraten will Kiveda-Gründer Strosek über das Konzept des Online-Shops noch nicht. “Wir setzen auf den reinen Online-Vertrieb von Küchen im Einstiegssegent”, sagt er gegenüber deutsche-startups.de. Gemeint sind damit Küchen – meist standardisierte Küchenblöcke – zwischen 500 und 4.000 Euro. Als Zielgruppe nennt Strosek unter anderem “Studenten und junge Pärchen, die sich die erste gemeinsame Wohnung einrichten”. Somit ist Kiveda eher ein Angriff auf Ikea und Co., als auf den stationären Küchenfachhandel, der in der Regel vor allem höherpreisige Küchen verkauft. Dennoch dürfte das Vorhaben in der klassischen Küchenbrache mit Argusaugen beobachtet werden – ähnlich wie Tirendo in der Reifenbranche, zalando in der Schuhwelt oder Home24 in der Möbelbranche. Zumal Kiveda nach einem millionenschweren Angriff im Segment aussieht.

Auch weitere potenzielle Mitbewerber wie Küchen Quelle (www.kuechen-quelle.de) dürften sehr gespannt auf den Neustarter sein. Ähnlich wie Küchen Quelle plant auch Kiveda eine Offline-Präsenz: Der erste Showroom des neuen Küchenshops soll in Berlin entstehen. Zum Marktsegment: Küchen gehören zu den umsatzstärksten Segmenten in der Möbelbranche: Die deutsche Küchenindustrie, bestehend aus den Herstellern von Küchenmöbeln, Elektro-/Einbaugeräten, Spülen und Zubehör, setzte 2010 laut AMK rund 9,1 Milliarden Euro um. Wobei in diesen Zahlen auch Exporte enthalten sind. In Deutschland waren zuletzt aber immer weniger teure Luxusküchen gefragt. Aber Kiveda setzt ohnehin auf das Einsteigersegment und nicht auf teure Planküchen.

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Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  4. Kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Zukunft hat und Kiveda je schwarze Zahlen schreibt. Ab davon halte ich das Preisleistungsverhältnis von IKEA nach wie vor für ungeschlagen. Wobei, so schlecht sehen die Kiveda-Küchen auf den Vorschaubildchen nicht aus und preislich, mmhhh.

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