
Schon sehr sehr lange gab es vom Flirtdienst Owonda (www.owonda.com) kein Lebenszeichen mehr. Ruben Herrmann und Fabian Pritzel starteten ihre Flirt-Plattform im Mai 2008. Die Berliner beschrieben ihren Dienst zum Start als “eine erfrischend neue und kostenlose Flirting-Plattform”. Nun gibt es Neuigkeiten von Owonda – leider keine guten. Mitte Juli geht der Flirtdienst vom Netz. “Das Owonda-Team widmet sich neuen Herausforderungen und hat sich entschieden, die Plattform nicht weiter zu betreiben”, teilt die Jungfirma seinen Nutzern per Mail mit. Owonda gliederte sich in drei Rubriken: Blind Date, Gruppen und Suche.
In letzterer konnten die Nutzer – wie bei anderen Partnerbörsen – gezielt nach einem potenziellen Traumprinzen oder einer Traumprinzessin stöbern. Schwerpunkt war die Rubrik Blind Date. In dieser ging es um schnelle Videochats. Den flirtwilligen Owonda-Nutzern blieb eine Minute Zeit ihr Gegenüber abzuchecken. Wer wollte, konnte die Sache dann per Mail vertiefen. Ein Konzept auf das auch Meetya (www.meetya.com) und KissNoFrog (www.kissnofrog.com) seit einigen Jahren setzen. Der raketenhafte Aufstieg wie er beispielsweise eDarling (www.edarling.de) gelang, blieb jedoch aus. Mit betterdate.de (www.betterdate.de) wollen die Berliner diesen Erfolg nun wiederholen. “Wir bringen Qualität, Seriosität und einen großen Spaßfaktor zusammen. Das schaffen wir mit handgeprüften Profilen, professionellem Design und hoher Nutzerfreundlichkeit”, heißt es zum Konzept der neuen Datingseite. Mit jaumo (www.jaumo.com) starteten Jens Kammerer und Benjamin Roth, die Macher der erfolgreichen Community Kwick (www.kwick.de) kürzlich ebenfalls einen neuen Dating-Dienst. Das Datingsegment lockt somit noch immer, neue und alte Macher an.
Überall wird gekuppelt
“Mit der neuen Kuppel-Plattform will das kwick-Duo einen “bislang noch nicht ausgereizten Markt erschließen”. Dazu heißt es: “Anders als bei herkömmlichen Single-Seiten im Internet, sollen Mitglieder einfach, schnell und sicher zum richtigen Dating-Partner finden. Dabei steht die aktive Suche im Vordergrund. Die Macher verzichten komplett auf langwierige Tests, Analysen und Registrierungsprozesse”. Kooperationen mit Nutzerstarken Plattformen sollen das Angebot schnell bekanntmachen. Die kwick-Macher werfen in dieser Sache zuerst einmal ihre eigene Community in die Wagschale. Bei Owonda gehen dagegen bald die Lichter aus. Und was ist mit den angesprochenen “neuen Herausforderungen”? Owonda-Gründer Herrmann wirkt inzwischen als Investment Manager bei Benson Elliot. Mitgründer Pritzel arbeitet bei der Beratungsfirma candidus. Somit verkuppeln das Owonda-Team weiter Menschen miteinander, aber auf einer anderen Ebene.
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Kommentare
Das Business ist wahrlich nicht mehr einfach.
Kommentar von Coskun Tuna 12. Juli 2011 @ 13:45Welches Business ist denn überhaupt “einfach” ????
Kommentar von Frank Z 12. Juli 2011 @ 14:23@ Frank Z: Prostitution. Habe ich so gehört :-)
Von dem Laden owonda aber noch nicht. Aber ich gehe sowieso lieber Abends raus um neue Leute kennenzulernen. Da bin ich wohl trotz meiner erst 19 Jahre ganz schön altmodisch ;-)
Kommentar von Matthias 12. Juli 2011 @ 14:32@Frank: da musst du schon selber drauf kommen.
Kommentar von Coskun Tuna 12. Juli 2011 @ 15:02@ Matthias
Wenn du meinst, dass DAS einfach ist – naja. Ich stelle mir das eigentlich nicht lustig oder einfach vor – eher im Gegenteil…
@ Coskun
Ja, ist mir schon klar….
War ironisch gemeint :-) :-) :-)
Es wundert mich halt nur weil ich als “nicht Insider” eigentlich dachte, dass so ein Geschäftsmodell doch recht schnell aufzusetzen und zu etablieren ist. Die Zielgruppe ist da, der Bedarf auch – woran haperts?
Zu viel Konkurrenz?
Kommentar von Frank Z 12. Juli 2011 @ 15:24