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17 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Jobsuma fahndet nach Studijobs

Montag, 08. Dezember 2008 08:00

Die Zielgruppe Studenten bleibt weiter kräftig umworben: Anja Çakmak und ihr kleines Team jagen mit Jobsuma (www.jobsuma.de) nun eine Jobsuchmaschine für Studierende, Absolventen und Young Professionals ins Netz. Der neue Dienst, der sich aktuell in der Betaphase befindet, fahndet bei “sämtlichen Jobbörsen auf dem deutschen Markt” und den Homepages von Unternehmen nach Jobs, die für Studenten und Absolventen in Frage kommen – etwa Aushilfsjobs, Praktika, Diplomandenstellen, Trainee-Programme oder Einsteigerjobs. Handwerkerjobs oder Stellen, die beispielsweise mehr als vier Jahre Berufserfahrung voraussetzen, werden nicht gelistet.

“Die Studierenden sparen Zeit, indem sie nicht sämtliche Börsen und Firmenwebsites durchsuchen müssen”, erklärt Geschäftsführerin Anja Çakmak das Konzept von Jobsuma. Für die Nutzer ist die Meta-Suchmaschine kostenlos. Unternehmen bietet Jobsuma die Möglichkeit, Stellen- und Praktikaangebote “so zu positionieren, dass sie den Suchenden auffallen und in der Ergebnisliste längere Zeit an oberster Stelle stehen”. Optisch macht die Jobsuchmaschine für Studierende, Absolventen und Young Professionals einen guten Eindruck – einzig die Farbauswahl auf der Startseite irritiert ein wenig. Auf der Ergebnisseite erleichtern verschiedene Rubriken wie Beschäftigungsart, Zeitintensität und Anzeigenalter die Suche nach dem passenden Job.

Studentische Job-Start-ups boomen

Neben Jobsuma gingen in den vergangenen Monaten etliche Start-ups mit der Zielgruppe Studenten an den Start. Studierende, Absolventen und Young Professionals haben somit inzwischen die Qual der Wahl bei der Online-Jobsuche. Einige Konzepte ähneln sich, andere können gut nebeneinander existieren – zumal sie verschiedene Lebens- bzw. Jobbereiche abdecken. Bei Absolventa (www.absolventa.de) geht es um die studentische Jobvermittlung. Die Gründer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner wollen mit ihrem Dienst den klassischen Bewerbungsprozess umdrehen. Künftige Hochschulabsolventen können sich bei Absolventa registrieren und ein anonymes Bewerbungsprofil hinterlegen. Unternehmen, die sich für ein Mitglied interessieren, müssen sich bei dem entsprechenden Nutzer melden. Im besten Fall wird daraus eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Jobmensa (www.jobmensa.de) positioniert sich Vermittlungsplattform für Studentenjobs, studentische Nebenjobs und Werkstudenten. “Es geht um alle Arten von Jobs, mit denen sich Studenten etwas neben dem Studium verdienen möchten”, erklären die Gründer Benjamin Roos und Andreas Wels. Auf die Vermittlung zwischen Wirtschaft und Studenten hat sich auch askstudents.de (www.askstudents.de) aus Wiesbaden spezialisiert.

Das Geschwistertrio Gavin, Marc und Sarah Steinwachs startete die studentische Job- und Dienstleistungsplattform studidoo (www.studidoo.de). Die drei Dortmunder beschreiben ihren Dienst als eine Mischung aus Jobbörse, Dienstleistungsportal und Social Network. Zielgruppe sind Studenten, Absolventen sowie Unternehmen und Privatpersonen. “Unsere Plattform soll zum Vorteil aller Nutzergruppen ein konkreter Vermittler für Jobs sein, die Spaß machen und beruflich voranbringen; für akademische Dienstleistungen sowie Praktika oder Mitarbeit, bei denen man nicht nur Kaffee kochen oder kopieren muss”, sagt Mitgründerin Sarah Steinwachs. Im Sommer dieses Jahres ging 15Talents.com (www.15talents.com), ein Projektmartktplatz für Unternehmen und Studenten, an den Start. Große und kleine Firmen sollen über den noch jungen Dienst schnell passende studentische Mitarbeiter für ihre Projekte verpflichten können. Außerdem gibt es natürlich noch Spirofrog (www.spirofrog.de), eine Vermittlungsplattform für Praktikumsplätze. Bereits seit 2003 im Netz ist Jobber (www.jobber.de) – nach eigenen Angaben “eine der führenden Online-Plattformen zur Rekrutierung studentischer Mitarbeiter und Praktikanten”.

Heimarbeit sowie private und haushaltsnahe Dienstleistungen

Noch ganz frisch ist Loomondo (www.loomondo.de), ein Vermittlungsdienst für Nebenjobs mit dem Schwerpunkt auf Heimarbeit. Die Mitglieder der Internet-Plattform haben die Möglichkeit, Aufträge für verschiedene Dienstleistungen anzubieten, sich auf entsprechende Angebote zu bewerben sowie die Auftragsabwicklung über den Dienst zu verwalten. “Zeitersparnis ist gerade für Schüler und Studenten Gold wert. Viele haben unter der Woche keine Zeit, ihnen bleibt nur das Wochenende zum Jobben”, sagt Geschäftsführer Marcel Setzer. “Bei Loomondo kann man sich entsprechend seiner Neigung den perfekten Nebenjob suchen, wie Zeitung lesen, eine Website gestalten oder neue Produkte testen.” Für Auftragnehmer ist Loomondo kostenlos, Auftraggeber müssen eine Gebühr in Höhe von 5 % ihres Auftragswertes zahlen. Betreut.de (www.betreut.de) wiederum ist auf die Vermittlung von familien- und haushaltsnahen Betreuungsleistungen spezialisiert. Konkurrent Minidienste.de (www.minidienste.de) setzte ebenfalls auf die Vermittlung von privaten und haushaltsnahen Dienstleistungen.

Artikel zum Thema
* Jobmensa vermittelt Studentenjobs
* Studidoo positioniert sich als Jobbörse für Studenten
* 15Talents.com bringt Studenten und Unternehmen zusammen
* Absolventa bringt Studenten und Unternehmen zusammen
* Spirofrog vermittelt Praktikumsplätze

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17 Kommentare »

1.

“Optisch macht die Jobsuchmaschine für Studierende, Absolventen und Young Professionals einen guten Eindruck”

ähm habt Ihr euch noch was anderes als die Startseite angeschaut?????

Was danach kommt ist ja wohl sehr einfach gehalten, trister geht es nicht mehr.

Kommentar von jk — 08. Dezember 2008 @ 08:29

2.

Spannend, dann sucht Ihr auch bei uns?? http://www.spirofrog.de

Kommentar von Thomas Schulze — 08. Dezember 2008 @ 09:36

3.

hoppla – css vergessen

so hat es eine art “retro-schick” ;)

Kommentar von Hui — 08. Dezember 2008 @ 09:40

4.

Trackback : http://spirofrog.blogspot.com/2008/12/wettbewerb-belebt-das-geschft-auch-bei.html

Kommentar von Thomas Schulze — 08. Dezember 2008 @ 10:21

5.

Herr Schulze, Sie sind wirklich der Bodensatz der Startup-Szene. Verstehen Sie endlich, dass niemand Ihren Werbespam lesen möchte.

@Alexander Hüsing
Stellen Sie doch mal Herrn Schulze eine Rechnung für seine permanente Nutzung von DS als Werbeplattform. Oder sperren Sie den Nutzer.

Andernfalls muss man sich fragen wo Ihre Beweggründe sind diese Form von Spam zuzulassen. Es dürfte Ihnen ja auch nicht entgangen sein, dass sich so einige Nutzer daran stören und es nicht gerade zur Qualität Ihres Portals beiträgt.

Kommentar von Frank — 08. Dezember 2008 @ 10:35

6.

Sperrt endlich Thomas Schulze! Solche wertlosen und nur aus Eigenwerbung bestehenden Beiträge braucht wirklich niemand!

Kommentar von Daniel — 08. Dezember 2008 @ 10:36

7.

Wir hatten die Frage gestellt, ob die SUMA auch bei uns sucht ? Grosse Suchmaschinen wie http://www.stellenanzeigen.net u.ä. machen das auch und rechnen dann traffic ab mit den Jobbörsen – rein performance basiert. – Deswegen würde uns das interessieren – Ganz schön feige, wenn hier nur anonym geantwortet wird. Wir diskutieren hier über das THEMA Jobs für Junge Karrriere. Und davon haben wir ne Menge Ahnung und Kunden :-)

Kommentar von Thomas Schulze — 08. Dezember 2008 @ 11:23

8.

Auch wenn Thomas an der ein oder anderen Stelle mal ein wenig übertreibt, bewegen wir uns doch in dem Bereich der Start-Ups bei dem ein weinig “Below-the-line” Marketing vollkommen in Ordnung ist, ohne würde kein Start-Up überleben.

Jobsuma gefällt mir sehr gut als weiteres Kölner Start-Up besonders da wir so unseren Programmieren die Arbeit ersparen können, einen Jobcrawler zu bastelen (und nichts anderes ist Jobsuma). Auch hier müssen Studenten auf jeden einzelnen Job klicken, um zu sehen, ob der Job in der Nähe der Uni ist, wie die Arbeitszeiten sind und welcher Stundenlohn gezahlt wird.
Diese Jobs in unsere Maske übetragen, spart den Studenten wirklich Geld.

Dank Jobsuma ist unser “unter-der-Gürtellinie” Marketing nun viel effizienter ;)

Grüße aus Köln,

Benny

Kommentar von Benjamin Roos — 08. Dezember 2008 @ 11:50

9.

Das ist ein ganz billiger kimeta-clone. Selbst in den Quellcodes sind noch kimeta-styles. Und sowas bekommt hier einen eigenen Artikel. Gääääääähn.

Kommentar von Michael — 08. Dezember 2008 @ 12:14

10.

Jobsuma ist ein Klon von Kimeta, vermutlich mit einem zusätzlichen Filter. Offensichtlich wurden nicht einmal die Stylesheets umbenannt. Wirklich neu ist der Dienst also nicht…

Kommentar von Andreas — 08. Dezember 2008 @ 12:32

11.

Der Kommentarspam von Thomas Schulze nervt. Meine Güte: Es gibt kaum einen Artikel, den er nicht mit “Wir sind die tolltestn, wir sind die besten” kommentiert. Das nervt. Wie viel überflüssige Zeit muß man haben?
Es nervt!

Kommentar von Lukas — 08. Dezember 2008 @ 13:32

12.

Das billige, widerliche und entwürdigende Geklone geht mir auch tierisch auf die Nerven!

“”

Es soll sich noch einmal jemand über die Chinesen beschweren.

Kommentar von Christoph — 08. Dezember 2008 @ 13:32

13.

Also wenn Fragen und trackbacks nicht erlaubt sind, weiss ich nicht :-) Man sollte doch eher Klonen von Start – Ups verbieten, dann gäbe es nicht wirklich mehr viele neue Ideen – anonyme User auch – IMHO

Kommentar von Thomas Schulze — 08. Dezember 2008 @ 14:31

14.

Also ich verstehe nicht warum die Diskussion über Thomas Schulze gerade bei diesem Artikel so entbrennt. Denn hier passt ja alles was er schreibt zum Thema!? Ist ja seine Branche in der diese Suchmaschine aggiert und daher kann er ja zum Thema beitragen!

Unabhängig davon, ist es natürlich schon nicht so einfach zu beantworten, ob der offensichtliche Klon eine Existenzberechtigung hat oder nicht. Traurig ist, dass hier in der Ergebnisseite nur ein Mindestmass an Variation stattfindet.

Ich weiß nicht, welchen Marktanteil kimeta hat, welche Umsätze und Ebits sie fahren, daher ist es schwer zu beurteilen, ob man als Kopie den Markt besser umkrempeln kann. Dann sollte man aber auch was anders machen und nicht nochmal genau das selbe, und das 1,5 Jahre nachdem “das Original” gestartet ist. Dann ist das halt schon beeindruckend einfallslos und schlägt in die selbe Kerbe, die den Deutschen im Rest der Onlinewelt eh schon anhaftet.

Jetzt kopieren wir uns schon selber.

Kommentar von Alexander Stengelin — 08. Dezember 2008 @ 14:56

15.

Der Vergleich jobsuma.de vs. kimeta.de ist ja der Hammer, selbst die Seitennamen sind gleich, vgl.

http://www.kimeta.de/Dialog.aspx?p=login
http://www.jobsuma.de/Dialog.aspx?p=login

Kann mich mal jemand aufklären, ob da evtl. irgendeine gemeinsam genutzte Software oder eine Partnerschaft zugrunde liegt? Denn so dumm, dass 1:1 zu kopieren, kann man doch nicht sein?

Kommentar von Thomas — 08. Dezember 2008 @ 15:45

16.

Segmentierungen in Locations oder für spezifische Zielgruppen haben bisher immer ihre Anhänger gefunden. Ich halte es für völlig legitim dies mit einer bereits bestehenden Software zu tun; ob nun mit oder ohne zusätzliche Filter. Dass gleiche Dateien verwendet wurden halte ich für keinen Beinbruch, sondern eher für effiziente Nutzung des Sourcecoces, sowohl in der Umsetzung als auch in der Pflege. Auch wir bei iCjobs.de setzen auf “re-use” anstatt kompletter Neuentwicklung.
http://icjobs.arcor.de
http://www.getjob.de
http://hrnetworx.info/1048.html

Bei kimeta und jobsuma ist wohl von einer Partnerschaft auszugehen.

Kommentar von Torsten Heissler — 10. Dezember 2008 @ 08:49

17.

Jobsuma.de und Kimeta.de stammen eindeutig aus dem gleichen Laden, bieten also jeweils das gleiche an.

Woher ich das weiss?

Beide Systeme sind unter derselben(!) IP-Adresse erreichbar: 213.157.3.162.

D.h. “beide” Suchmaschinen befinden sich auf demselben Server.

Lasst Euch also nicht von der siebzehnten Kopie verarschen.

Gruss
Ping

Kommentar von Ping — 04. Februar 2009 @ 04:59

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