Absolventa bringt Studenten und Unternehmen zusammen

“Gefunden werden, statt bewerben” lautet das Motto bei Absolventa (www.absolventa.de). Die Gründer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner wollen mit ihrer Job-Plattform den klassischen Bewerbungsprozess umdrehen. Künftige Hochschulabsolventen können sich bei Absolventa […]

“Gefunden werden, statt bewerben” lautet das Motto bei Absolventa (www.absolventa.de). Die Gründer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner wollen mit ihrer Job-Plattform den klassischen Bewerbungsprozess umdrehen. Künftige Hochschulabsolventen können sich bei Absolventa registrieren und ein anonymes Bewerbungsprofil hinterlegen. Unternehmen, die sich für ein Mitglied interessieren, müssen sich bei dem entsprechenden Nutzer melden. Im besten Fall wird daraus eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Zum Start arbeiten die Berliner mit mehr als 100 Unternehmen zusammen – darunter Beiersdorf, Bertelsmann, Coca Cola, Henkel, Puma und Vattenfall.

Derzeit befindet sich Absolventa im geschlossenen Betatest. Ein knappes halbes Jahr haben Jost, Peters und Tilgner an ihrer etwas anderen Job-Plattform gearbeitet. Unterstützt wurde das Trio dabei von Jan Beckers (Private productions, Studenta.de). Zu den Investoren von Absolventa gehören Lukasz Gadowski, Oliver Jung, Kolja Hebenstreit, Michael Brehm und Dennis Bemmann. Der offizielle Start soll in Kürze stattfinden. Vor allem durch eine Kooperation mit der Studenten-Community studiVZ soll das Angebot schnell deutschlandweit bekannt werden. Für Nutzer ist Absolventa kostenlos, lediglich Unternehmen müssen für den Dienst zahlen. Mit einem vergleichbaren Konzept buhlt bereits BewerberVZ (www.bewerbervz.de) um Deutschlands Studenten. Die Plattform positioniert sich als “das zentrale Bewerberverzeichnis für Studenten”, auf dem Arbeitgeber aus den verschiedensten Branchen nach Praktikanten und neuen Mitarbeitern suchen.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.