Corona-Pandemie: Was Startups wissen müssen

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Deutschland läuft wegen der Corona-Pandemie auf Sparflamme. Die Auswirkungen für die Weltwirtschaft sind schon jetzt dramatisch, die aufblühende Startup-Szene bekommt den ersten Nackenschlag nach mehreren Rekordjahren. Deutschland droht in eine der schwere Rezessionen überhaupt zu rutschen. Auf dieser Sonderseite sammelt das Team von deutsche-startups.de von nun an lesenswerte Artikel rund um die Corona-Krise und die Auswirkungen von Covid-19 auf die Startup-Szene sowie hilfreiche Infos und Erfahrungsberichte sowie Tipps und Tricks, wie ihr eure Startup sicher durch diese Ausnahmesituation bekommt.

Tipp: Außer der Reihe empfehlen wir euch das The Startup Corona Handbook vom Bundesverband Deutsche Startups. Lest euch zudem bitte den offenen Brief von Filip Dames vom Berliner Geldgeber Cherry Ventures durch – siehe “Dear Cherry Founders“. Die zentrale Botschaft darin: “All eyes on CASH”. Daneben solltet ihr euch den OMR-Podcast mit Sven Schmidt anhören. Zitat: “Zalando, About You, Amazon: Das dürften die Gewinner sein“. Außerdem empfehlen wir euch den Home Office-Leitfaden von GetYourGuide – siehe WFH @ GetYourGuide Playbook.

Neuigkeiten rund um Corona und die Startup-Szene

Retttungsschirm
+++ Millionenschwere Startups können nun auch unter den Corona-Schutzschirm schlüpfen. Für den Startup-Verband ein wichtiger Schritt, um das “Startup-Ökosystem vor den schlimmsten Folgen der Corona-Krise zu schützen.” Es gibt aber auch Kritik.

“Totaler Fokus”
+++ Drüben bei Gründerszene gibt es ein Interview mit Christian Saller von Holtzbrinck Ventures. Zitat: “2020 wird in der Rückschau ein totales Ausnahmejahr sein. Als Gründer würde ich mir in diesen Wochen weniger Sorgen um Wachstum und die Key-Performance-Indikatoren (KPIs) machen – da wird nach der Krise keiner mehr draufschauen. Stattdessen sollten Gründer kurzfristig den totalen Fokus auf das Überleben ihres Startups setzen und zusehen, dass das vorhandene Geld lange ausreicht.” (26.3.)

Insider-Podcast
+++ Im aktuellen ds-Insider-Podcast geht es in dieser Woche um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Startup-Szene. Die Themen: Der Status Quo der Corona-Krise –
Welche Branchen sind besonders betroffen? – Was Startups jetzt machen müssen! – Was ist vom 4-Stufen-Plan des Startup-Verbandes zu halten? – Eine Gründerin und ihre rechte Verschwörungstheorie – Ein Ausblick auf eine Welt nach der Corona-Krise. Jetzt auf Deezer, iTunes, Spotify und Co! Alle Links hier.  (25.3.)

Rettungsschirm
+++ Die Bundesregierung holt Startups unter den Rettungsschirm. “Wichtige Nachricht für Startups: Koalition holt sie auch unter den Rettungsschirm für Unternehmen. Das ist gut für viele Startups in der Wachstumsphase!” – twitterte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. “Wir @BMWi_Bund haben gemeinsam mit @BMF_Bund vorgeschlagen, den Rettungsschirm für Firmen auch für Startups in der Wachstumsphase zu öffnen. Ich freue mich, dass der Bundestag den Schwellwert für Startups mit Bewertungen >50 Mio. Euro gesetzt hat”, schrieb Startups-Beauftragter Thomas Jarzombek zum Rettungsschirm. (25.3.)

mm-Podcast
+++ Auch im manager-magazin-Podcast kritisiert unser Podcast-Stammgast Sven Schmidt die Forderungen des deutschen Startup-Verbandes nach finanziellen Hilfen. “Ich finde es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass dort Millionäre nach Staatshilfe schreien”. Warum Schmidt die Forderungen als “asozial” bezeichnet, erzählt er im aktuellen Podcast-Gespräch mit mm-Redakteurin Christina Kyriasoglou.

Umfrage
+++ Umfrage des Startup-Verbandes zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Startup: “Das deutsche Startup-Ökosystem steht wie das ganze Land vor seiner womöglich größten Herausforderung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Die Corona-Krise trifft uns alle.  Um in der aktuellen Situation die konkreten Herausforderungen für Startups noch besser zu verstehen und entsprechend Maßnahmen vorschlagen zu können, haben wir gemeinsam mit dem startup.niedersachsen Beirat eine kurze Umfrage für Startups aufgesetzt”. (24.3.)

3B-Konzept 
+++ Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft (BJDW) im BMWI macht Vorschläge zur Bewältigung der Corona-Krise für Startups: “Im Ergebnis muss festgestellt werden, dass die Hilfsprogramme der Bundesregierung in der aktuellen Form gerade für Startups nicht zu wirken scheinen, was aber auch schon von Seiten der handelnden Akteure erkannt wurde. Das liegt zum einen daran, dass viele Startups im Sinne der Programme nicht ‘bankable’ sind oder zum Teil gar keine Hausbanken haben. Entsprechend müssen für die Form von jungen Unternehmen andere und spezielle Möglichkeiten der Unterstützung, Rettung und Hilfe für die kurzfristige Liquidität und die weitere Entwicklungsmöglichkeit gefunden werden. Der Beirat schlägt vor diesem Hintergrund folgende Überlegungen als 3B-Konzept vor: Beschäftigung versus Kurzarbeit. Beschaffung versus Darlehen. Beteiligung versus Kredit. (24.3.)

Startups brauchen rasche Hilfe in der Coronakrise
+++ Startups brauchen rasche Hilfe in der Coronakrise – verkündet der Digitalverband Bitkom. “Bitkom drängt darauf, besonders folgende Themen in den Blick zu nehmen: Kurzfristige Liquiditätslücken schließen. Vereinfachte staatliche Co-Investitionen. Einführung des Zukunftsfonds beschleunigen. Kurzarbeitergeld vereinfachen. Personal- und Fixkosten bezuschussen. (24.3.)

Checklist For Founders
+++ Hier gibt es eine Art Checkliste für Gründer in Sachen Corona-Krise. (23.3.)

Boom bei Corona-Markenanmeldungen
+++ Dinge, die die Welt nicht braucht! “Weltweit steigen nicht nur die Fälle an nachgewiesenen Corona-Erkrankungen, sondern auch die Zahl der Markenanmeldungen, die in offensichtlichem Zusammenhang mit der aktuellen Krise stehen. Wie die Patent- und Rechtsanwaltskanzlei LICHTNECKER & LICHTNECKER bei einer Analyse entsprechender Markenanmeldungen in der Europäischen Union herausfand, nahm diese Anzahl vor allem in den letzten Tagen und Wochen sprunghaft zu. Während es seit Jahresbeginn mit dem Begriff„SARS auf EU-Ebene lediglich eine Markenanmeldung gab, sieht es bei den Begriffen COVID / COVID-19 bzw. erst recht bei Marken mit dem Begriff CORONA deutlich anders aus. Speziell seit Mitte/Ende Februar 2020 gab es teils mehrere Markenanmeldungen pro Tag so dass bisher mehr als 40 derartige Zeichen angemeldet wurden.” (23.3.)

NRW plant Hilfsprogramme für Startups
+++ Lesenswert: “NRW plant Hilfsprogramme für Start-ups wegen Coronavirus“. Zitat:  “Bei vielen Start-ups ist der Umsatz eingebrochen, die Zukunft vieler Unternehmen ist in Gefahr. Gleichzeitig haben die Gründer aufgrund der Rahmenbedingungen kaum Chancen, an Gelder aus den staatlichen Hilfsprogrammen zu kommen. Doch jetzt gibt es erste Ideen”.  (21.3.)

“Nuklearer Winter”
+++ Hörenswert: “Die Reisebranche erlebt einen nuklearen Winter“. Zitat: “Getyourguide-Gründer Johannes Reck ist besorgt: Die Corona-Epidemie ist ‘die größte Krise für den Tourismus seit dem Zweiten Weltkrieg’. Im Podcast berichtet er über die Notfallstrategien seines Start-ups”. (21.3.)

Rettungsschirm
+++ Nebenan beim Tagesspiegel gibt es diesen Artikel: “Wirtschaftsministerium plant Rettungsschirm für Start-ups“. Zitat:  “Zwei Drittel der Start-ups fürchten wegen der Maßnahmen gegen Covid-19 um ihre Existenz. Nun will der Staat mehrere Milliarden Euro bereitstellen. Nach Informationen von Tagesspiegel Background arbeiten das Bundeswirtschaftsministerium unter Federführung von Thomas Jarzombek und die staatliche KfW-Bankengruppe gemeinsam mit dem Start-up-Verband an einem Entwurf für einen „Schutzschirm“ für Start-ups. Es geht um eine Größenordnung von mehreren Milliarden Euro”.  (20.3.)

Hilfe für Online-Händler
+++ Der Händlerbund fordert unverzügliche Hilfe für Online-Händler in der Corona-Krise (PDF). “Der Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen und aus unserer Corona-Umfrage Anfang März weiß ich, dass die aktuelle Lage für viele Händler enorme Einbußen und Herausforderungen zur Folge hat”, stellt der Bundesvorsitzende Andreas Arlt fest. Die Studie des Händlerbundes zeigt: Bereits jetzt verbuchen knapp die Hälfte aller Online-Händler empfindliche Umsatzeinbußen. Für einige OnlineHändler stellt diese Situation zwar eine Chance dar. Doch zahlreiche kleine und mittlere Online-Shops sehen sich im Bestand ihrer Existenz bedroht, tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Sinkende Einkäufe durch finanzielle Verunsicherung in der Bevölkerung, Lieferengpässe durch geschlossene Grenzen oder Produktionsausfall in China sind nur einige der Gründe für diese Notsituation zahlreicher Online-Händler”. (20.3.)

Maßnahmenkatalog
+++ Das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) legt einen Maßnahmenkatalog für Eigenkapital finanzierte Startups vor. Die zentralen Eckpunkte dieses BAND Maßnahmenkatalogs sind: (1) Haftungsfreistellung bei Wandeldarlehen im Rahmen des Erwerbszuschusses von INVEST – Zuschuss für Wagniskapital. (2) Darlehen der KfW. Weitere Vorschläge im BAND Maßnahmenkatalog beziehen sich auf: Personalkostenzuschüsse und Stundung von Sozialversicherungsbeträgen, eine zeitliche begrenzte Modifizierung des Insolvenzrechtes und eine flexible Anpassung der Umsatzsteuer. (20.3.)

4-Stufen-Plan
+++ Der Startup-Verband legte am Freitag einen 4-Stufen-Plan (PDF) zum Schutz deutscher Startups in der Corona-Krise vor. Zitat: “Startups sind von der aktuellen Situation besonders betroffen, da durch Umsatzausfälle, den Rückzug von Neuinvestoren uvm. kurzfristig gravierende Liquiditätsengpässe zu befürchten sind. Schnelle, effiziente, umfassende und zielgenaue finanzielle Unterstützungsmaßnahmen sind daher dringend erforderlich”. (20.3.)

Movinga-Umzugsservice
+++ Auch das Berliner Startup Movinga arbeitet seit einigen Tagen aus dem Home Office. “Der Team-Zusammenhalt und die Motivation sind erstaunlich gut”, sagt Movinga-Macher Silvio Hinteregger. Die Hauptstädter haben ihren Mitarbeiter dabei ganz besonders unter die Arme begriffen: “Da sich alle Mitarbeiter im Home Office befinden, aber nicht alle das geeignete Setup dafür haben – Bürotisch, Stühle, Headsets etc. – haben wir beschlossen fehlende Dinge mittels unserer Umzugspartner direkt an unsere Mitarbeiter nach Hause zu liefern. Alle sind sehr glücklich über diese Aktion, da dies zu einem gesünderen Home Office-Setup beiträgt”, sagt Hinteregger. Das Startup überlegt, diesen Service auch anderen Unternehmen anzubieten. (20.3.)

Niedersachsen
+++ Lesenswert: “So schwer trifft die Krise Niedersachsens Gründer“. Zitat: “Die Corona-Pandemie trifft viele Unternehmen hart – in welchem Ausmaß, ist dabei noch gar nicht abzusehen. Wie schwer die Pandemie vor allem Startups zu schaffen macht, zeigt jetzt eine Studie”. (20.3.)

Die Welt nach Corona
Lesenswert: “Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise ‘vorbei’ ist” – schreibt Matthias Horx. Zitat: “Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet”. (19.3.)

Amazon
+++ Lesenswert: “Amazon: Warum das Unternehmen mehr von der Krise profitiert als jeder andere Onlinehändler“. Zitat: “Die Corona-Krise wird für nachhaltige Veränderungen in der deutschen Handelswelt sorgen. Profitieren dürfte der Onlinehandel – und einmal mehr Amazon, die die Spielregeln vorgeben können”. (19.3.)

Auto1
Lesenswert: “Auto1 kündigt Kurzarbeit an“. Zitat: “Der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 bereitet seine deutschen Mitarbeiter auf Kurzarbeit vor. Das Unternehmen berichtet von einer eingebrochenen Nachfrage der Partnerunternehmen”. (19.3.)

Krise
+++ Wie Startups mit der Corona-Krise umgehen – eine Umfrage von Bitkom. Zitat: “Der Corona-Virus führt dazu, dass die Welt stillsteht. Freizeit, Sport, gesellschaftliche Ereignisse fallen aus, während die Zahl der Infektionen steigt und mehr Opfer zu beklagen sind. Auch die Wirtschaft wird hart getroffen. Wir haben Gründerinnen und Gründer gefragt, wie sie mit der Situation jetzt umgehen”. Es geht um RatePay, Evertracker, Selfapy, StackFuel, TeleClinic, innosabi, Lengoo, envelio (19.3.)

Cyberangriff
+++ Idioten! Lesenswert: “Cyberangriff legt Lieferando zeitweise lahm“. Zitat: “Der Zorn war Jitse Groen noch anzumerken. ‘Ich hoffe, ihr schlaft gut in der Nacht’, schrieb der Chef von Takeaway.com, dem Mutterkonzern von Lieferando, Mittwochabend sarkastisch auf Twitter”. (19.3.)

Austausch
+++ Auf der heute veröffentlichten Plattform startupsagainstcorona.com können Startups “Lösungsansätze für akute Herausforderungen vorschlagen, mit denen sich Unternehmen durch die COVID-19-Pandemie konfrontiert sehen”. Die Plattform ist ein Angebot von 27pilots, das für Konzerne wie die BMW Group oder die BSH Hausgeräte GmbH die Zusammenarbeit mit Startups organisiert. (19.3.)

Series A
+++ Lesenswert: “HOW THE CORONA VIRUS AFFECTS US AS A SERIES A STARTUP“. (18.3.)

Podcast
+++ Hört euch bitte den neuen OMR-Podcast mit Florian Heinemann, Project A, an! “‘Jetzt finden gerade Marktanteils-Verschiebungen in einer Geschwindigkeit statt, wie sie außerhalb einer Krise nicht möglich wäre’, sagt Florian Heinemann im Gespräch mit Philipp Westermeyer. Heinemann ist nicht nur eines der Gesichter der deutschen Digital-Wirtschaft. Er hat unter anderem JustBooks gegründet, war von 2007 bis 2012 Geschäftsführer bei Rocket Internet, hat Zalando sowie eDarling mit aufgebaut und ist privat und mit Project A in dutzende Unternehmen investiert. Er hat als Unternehmer auch bereits zwei globale Finanzkrisen mitgemacht – und dadurch Erfahrungswerte wie nur wenige”. (18.3.)

Freeze-Maßnahmen
+++ Christoph Gerlinger, Gründer und Geschäftsführer der German Startups Group, einem Venture-Capital-Investor schlägt dem Finanz- und dem Wirtschaftsministerium drei Freeze-Maßnahmen vor, um einen melt-down oder gar wipe-out des Eigenkapitals der deutschen  Wirtschaft und eine daraus resultierende Massenarbeitslosigkeit und neuerliche Finanzkrise
durch selbstverstärkende Spiraleffekte zu verhindern: “Erstattung von 90 % des Epidemie-bedingten Rohertragsausfalls an Unternehmen, Gewerbetreibende, Freiberufler und Künstler durch die öffentliche Hand. Verbot Epidemie-bedingter Kündigungen von Mitarbeitern. Gewährung einer mehrmonatigen Put-Option an Aktionäre börsennotierter deutscher Gesellschaften bei 90 % der Vor-Epidemie-Aktienkurse durch die öffentliche Hand”. (18.3.)

“Wir investieren weiter”
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) meldet sich zu Wort: “Ihr könnt auch jetzt auf eine Zusammenarbeit ohne Einschränkungen setzen. Natürlich arbeiten auch wir vom Home-Office aus und nehmen aus Gründen der Vorsorge keine externen Termine wahr. Remote und über die digitalen Kanäle sind wir für euch jederzeit erreichbar. Und wir investieren natürlich weiter! Gestern hat unser Investmentkomittee „Life Sciences und Chemie“ per Zoom getagt. Die Start-ups haben sich online präsentiert. Das hat alles wunderbar funktioniert. Wir haben 8 Investments beschlossen, Seed- und Anschlussfinanzierungen. Wir werden alles tun, damit auch in dieser kritischen Zeit Investments getätigt werden. Und wir werden unsere Portfoliounternehmen bestmöglich unterstützen, diese Zeit gut zu überstehen. Sobald wir Genaueres wissen, informieren wir Euch über die Zugänge zu den in der Politik für die Wirtschaft diskutierten Unterstützungsmittel für Unternehmen”. (18.3.)

Home Office-Guide
+++ Die Kollegen von t3n bieten einen kostenlosen Guide in Sachen Home Office an. “Auf knapp 30 Seiten findet ihr das Wichtigste, was es für den Umstieg ins Homeoffice zu bedenken gilt – von der richtigen Einrichtung des Arbeitsplatzes über Tools, Workflows und Kommunikationsregeln bis hin zu ausreichend Bewegung, digitalen Angeboten für Kinder und den wichtigsten Hygienetipps für die (Arbeits-)Zeit in den eigenen vier Wänden. Weitere Informationen zu den Inhalten des Guides findet ihr auf unserer Info-Seite“. (17.3.)

Flixbus
+++ Der Fernreisen-Anbieter Flixbus stellt den Betrieb ein. “Die aktuelle Situation rund um COVID-19 bringt den nationalen und internationalen Reiseverkehr fast vollständig zum Erliegen. Die deutsche Bundesregierung hat gemeinsam mit den Regierungschefs der Bundesländer am 16. März 2020 Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland vereinbart. FlixBus wird alle nationalen sowie grenzüberschreitende Verbindungen von und nach Deutschland deshalb ab 17. März 2020 24 Uhr bis auf weiteres aussetzen. Betroffene Fahrgäste werden selbstverständlich informiert und erhalten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene Email-Adresse. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und hoffen, dass wir unsere Fahrgäste bald wieder bei uns an Bord begrüßen dürfen”, teilt das Unternehmen mit. (17.3.)

News-Podcast
+++ Jetzt bei ds: Es ist wieder Podcast-Tag! Auch diese Woche gibt es wieder eine neue Folge unseres News-Podcasts. In der neuen Ausgabe geht es vor allem um die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die deutsche Startup-Szene. Zudem geht es um PlanRadar, Makerist und Penta.  (17.3.)

Bounce Back
Jetzt bei ds: Vergesst den Bounce Back nicht! Seit Corona gilt mehr denn je: Cash is King. Startups, die nun in Schieflage geraten, sollten jetzt auf die Kostenbremse treten und versuchen, trotz Krise Venture Capital einzusammeln und gegebenenfalls dafür auch mit Altinvestoren sprechen. (16.3.)

Video
+++ Jetzt bei ds: Corona – was jeder jetzt unbedingt wissen muss. Was ist eigentlich das Coronavirus? Wie äußert sich das Virus? Darf mein Arbeitgeber mich nach Hause schicken, wenn eine Ansteckung vermutet wird? Darf ich Zuhause bleiben, um mein Kind zu betreuen, wenn meine Kita aufgrund der Virusgefahr schließt? (16.3.)

OMR-Podcast
+++ “Ich gehe davon aus, dass wir in eine schwere Rezession rutschen und das auch nicht in ein bis zwei Jahren aufgeholt ist“, sagt Sven Schmidt im neuen OMR Podcast. Das liege an Dominoeffekten, die zum Beispiel im Handel entstünden. (16.3.)

Urlaubsguru
+++ Die derzeitige Krise trifft Travel-Startups besonders hart. Auch das Unternehmen Urlaubsguru bleibt davon nicht verschont. “Wegen mangelnder Nachfrage nach Reisen stellt UNIQ am Standort in Holzwickede ab Montag auf Kurzarbeit um. Knapp 100 Mitarbeiter sind von dieser Entscheidung betroffen. Die Reduzierung der Arbeitszeit wird dabei von Tätigkeitsbereich zu Tätigkeitsbereich individuell festgelegt, um wichtige Prozesse weiterhin aufrecht erhalten zu können”, teilt das Unternehmen mit. (14.3).

Hilfs­pro­gramm
+++ Lesenswert: “Fra­gen und Ant­wor­ten zum Co­ro­na-Hilfs­pro­gramm” (13.3).

B2B
+++ Lesenswert: “How to Prepare Your B2B Software Startup for a Bumpy Ride” (12.3).

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Foto (oben): Shutterstock