#DealMonitor

Exit Games bekommt 50 Millionen – refurbed sammelt 54 Millionen ein – ottonova bekommt 40 Millionen ein

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Exit Games, refurbed, ottonova, Wirelane, Wonderz, _blaenk sowie Viantro und Doctari.
Exit Games bekommt 50 Millionen – refurbed sammelt 54 Millionen ein – ottonova bekommt 40 Millionen ein
Donnerstag, 5. August 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 5. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Exit Games 
+++ Die amerikanische Spielefirma Skillz investiert 50 Millionen Euro in das Hamburger Gamesunternehmen Exit Games, das 2004 gegründet wurde. “Das Unternehmen war zuvor im alleinigen Besitz des Managements. Exit Games entwickelt die weltweit eingesetzte Photon Engine, die es Entwicklern ermöglicht, synchrone Multiplayer-Spiele in Echtzeit zu erstellen und zu hosten. Zu den fast 600.000 vertrauenswürdigen Partnern von Exit Games gehören einige der renommiertesten Spieleverlage und -entwickler der Welt wie EA, Square Enix und Ubisoft, die das Gameplay in über 700.000 Anwendungen unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung.

refurbed
+++ Das finnische Unternehmen Evli Growth Partners, das kalifornische Unternehmen Almaz Capital, Hermes GPE, C4 Ventures, SevenVentures, Alpha Associates, Monkfish Equity, Kreos Capital, Isomer Capital und Creas Impact Fund investierern 54 Millionen US-Dollar in das Wiener Startup refurbed. Das 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründete Unternehmen kümmert sich um “refurbished Electronics”. Zuletzt sammelte die Jungfirma 15,6 Millionen Euro ein.

ottonova
+++ Earlybird Venture Capital und die Altinvestoren investieren 40 Millionen Euro in ottonova – siehe FinanceFWD. “Darin enthalten ist die Wandlung eines Darlehens, ungefähr die Hälfte der Summe fließt allerdings tatsächlich frisch in die Firma”, heißt es im Artikel. Die digitale private Krankenversicherung aus München, die 2017 an den Start ging, war die erste Neugründung einer Krankenversicherung in Deutschland seit fast zwei Jahrzehnten. Zuletzt investierten Debeka, HV Capital, Vorwerk Ventures, btov und SevenVentures 60 Millionen Euro in das InsurTech, das von Roman Rittweger gegründet wurde. Mehr über ottonova

Wirelane
+++ Abacon Capital, gehört zum Büll Family Office, und Co. investieren 18 Millionen Euro in Wirelane – siehe Gründerszene. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Vito Ventures, Coparion, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Ritter Starkstromtechnik investierten zuletzt 4 Millionen Euro in das Startup. 2019 übernahm Wirelane das gescheiterte E-Mobilität-Startup Eluminocity.

Wonderz 
+++ IBB Ventures, J.C.M.B., Scope Hanson und Janosch film & medien investieren eine siebenstellige Summe in Wonderz. Das Berliner Startup, das 2017 gegründet wurde, bitete mit der B2C WunderBox ein Toll an, um Inhalte auf mobilen Geräten zu veröffentlichen. “So können Buchverlage, Fernsehsender, Influencer, Film-, Spiele-, und TV-Produzenten ihr Angebot mit geringem finanziellen Risiko diversifizieren und erreichen ein größeres Publikum weltweit”, teilt das Unternehmen mit.

_blaenk
+++  Der Mannheimer Geldgeber Styx Urban Investments investiert eine sechsstelligen Summe _blaenk. Das Kölner RetailTech- und E-Commerce-Startup pisitioniert sich als hybrider B2B2C-Marktplatz für Lifestyle Produkte – online und offline. “Marken können sich in dem _blaenk-Marktplatz via ‘Retail as a Service’ flexibel einbuchen. Von Ladenbau über Personal, bis hin zu der Online-Shop Integration, Payment-Abwicklung und Fulfillment übernimmt _blaenk alle Prozesse”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. _blaenk wurde 2020 von Martin Bressem gegründet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Viantro
+++ Das Berliner Gesundheitsunternehmen Doctari übernimmt Viantro, eine Karriere-Plattform von Ärzten für Ärzte. Viantro mit Sitz in Heidelberg wuerde 2012 von Kim Kernbichler gegründet. Doctari hatte zuletzt auch Planerio übernommen. Das Münchner Unternehmen, das 2016 mit Stefan Klußmann und Robert Grüter gegründet wurde, möchte das “Personalmanagement in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen revolutionieren”.

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Foto (oben): azrael74