#Zahlencheck Der Aufbau von Holidu kostete schon mehr als 15 Millionen

Ende 2016 beschäftigte Holidu durchschnittlich gerade einmal 30 Arbeitnehmer. Inzwischen wirkten bei Holidu mehr als 200 Mitarbeiter. Wobei dank der neuen Kapitalspritze nun ein Ausbau auf rund 350 Mitarbeiter geplant ist. Der Aufbau des Startups kostete bis Ende 2017 bereits rund 15,1 Millionen.
Der Aufbau von Holidu kostete schon mehr als 15 Millionen

In den vergangenen Jahren wanderten bereits mehr als 60 Millionen Euro in die Ferienhausplattform Holidu. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, wird unter anderem von Prime Ventures, coparion, MairDuMont Ventures, EQT Ventures, Venture Stars und Senovo finanziell unterstützt. Der Aufbau der Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen kostete bis Ende 2017 rund 15,1 Millionen. Alleine 2017 lag der Jahresfehlbetrag bei rund 7,4 Millionen.

Die kleine Kapitalgesellschaft, die 2017 durchschnittlich rund 59 Mitarbeiter beschäftigte veröffentlicht ansonsten im Jahresabschluss wenige relevante Zahlen. Ende 2016 beschäftigte Holidu durchschnittlich gerade einmal 30 Arbeitnehmer. Vor drei Jahren lag der Jahresfehlbetrag des Unternehmens bei 6,7 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es nur rund 1 Million. Spannend dabei: Ende 2016 beschäftigte Holidu durchschnittlich gerade einmal 30 Arbeitnehmer. Inzwischen wirkten bei Holidu mehr als 200 Mitarbeiter. Wobei dank der neuen Kapitalspritze nun ein Ausbau auf rund 350 Mitarbeiter geplant ist.

Der große Wettbewerber von Holidu ist HomeToGo aus Berlin. In den vergangenen Jahren flossen 150 Millionen US-Dollar,in die Suchmaschine für Ferienunterkünfte, die 2014 von Wolfgang Heigl, Patrick Andrä und Nils Regge gegründet wurde. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Insight Venture Partners, Lakestar, Princeville Global, Acton Capital Partners, DN Capital, Global Founders Capital, Perpetual Investors und Mojo Capital – siehe auch “HomeToGo: Umsatz steigt um 208 % – Verlust nur um 63 %“.

Holidu im Zahlencheck

2017: 7,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 1,0 Million Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.