#Zahlencheck Campanda-Aufbau kostete schon 11,8 Millionen Euro

Der Aufbau von Campanda kostete bisher 11,8 Millionen Euro. Alleine 2017 lag der Jahresfehlbetrag bei 4,5 Millionen. Campanda ist somit weiter im Wachstumsmodus. Im vergangenen Jahr bekam das Startup, was nicht verkündet wurde, zudem neues Geld von seinen Bestandsinvestoren.
Campanda-Aufbau kostete schon 11,8 Millionen Euro

In den vergangenen Jahren flossen bereits über 16 Millionen Euro in Campanda, eine Plattform für die Vermietung von Wohnmobilen und Caravans. Zu den Investoren des Berliner Startups, das 2013 von erento-Macher Chris Möller gegründet wurde, gehören unter anderem Michelin Travel Partner, eine Tochterfirma des Reifenherstellers Michelin, Accel, idinvest, Le Peigné, Ringier Digital Ventures, b-to-v Partners und Atlantic Labs. Nach eigenen Angaben sind bei Campanda derzeit rund 26.000 Fahrzeuge verfügbar.

Aktuelle Zahlen gibt es von Campanda dagegen nicht. Ein Blick in den frischen Jahresabschluss für 2017 zeigt aber zumindest ein klein wenig, wo das Startup aktuell steht. Der erzielte Jahresfehlbetrag lag 2017 bei rund 4,5 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es nur 2,9 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Campanda bereits 11,8 Millionen. 2017 beschäftigt das Startup durchschnittlich 50 Arbeitnehmer. Im Jahr zuvor waren es 42 Mitarbeiter.

Campanda ist somit weiter im Wachstumsmodus. Bei gleichbleibenden Verlusten braucht das Startup aber bald weiteres Geld. Im vergangenen Jahr führte das Unternehmen aber bereits eine Kapitalerhöhung durch, bei der etliche Bestandsinvestoren ganz offensichtlich weiteres Kapital zur Verfügung gestellt haben. Kommuniziert wurde diese Investmentrunde bisher aber nicht. Man kann aber von einer weiteren Millionenfinanzierung ausgehen.

Campanda im Zahlencheck

2017: 4,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Campanda

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.