Millionenrausch 10 Millionen für Advanon und Campanda

In Advanon und Campanda fließen jeweils rund 10 Millionen Euro. "Es erfüllt uns mit Stolz, mit Michelin einen weiteren mehr als namhaften Investor bei uns begrüßen zu dürfen”, sagt Chris Möller, Gründer und Geschäftsführer von Campanda.
10 Millionen für Advanon und Campanda

In den vergangenen Tagen war die deutsche Start-up-Szene noch im Winterschlaf – nun ist die Szene erwacht. Zum offiziellen Start in das Start-up-Jahr 2017 gibt es gleich mal zwei Finanzierungsrunden in zweistelliger Millionenhöhe zu verkünden. Zunächst einmal investieren Michelin Travel Partner, eine Tochterfirma des Reifenherstellers Michelin, Accel, idinvest, Le Peigné, Ringier Digital Ventures, b-to-v Partners und Atlantic Labs 10 Millionen Euro in Campanda, eine Plattform für die Vermietung von Wohnmobilen und Caravans. Zudem investieren b-to-v Partners, VI Partners und Urs Wietlisbach, Gründer der Partners Group, 13,5 Millionen Schweizer Franken, also rund 10 Millionen Euro, in das Fintech-Startup Advanon, einen Factoringanbieter.

“Die namhaften Investoren stehen uns mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns, dass nicht nur unsere bestehenden, sondern auch weitere strategisch wertvolle Investoren mit an Bord sind. Zusammen mit unseren Partnern werden wir nun den deutschen Markt in Angriff zu nehmen”, sagt Phil Lojacono von Advanon. Das Start-up wurde 2015 in Zürich von drei ehemaligen Google-Praktikanten gegründet. Bis 2018 will das junge Unternehmen seine Mitarbeiteranzahl mindestens auf 40 verdoppeln und rund 100 Millionen Euro an Volumen vorfinanziert haben.

“Es erfüllt uns mit Stolz, mit Michelin einen weiteren mehr als namhaften Investor bei uns begrüßen zu dürfen”, sagt Chris Möller, Gründer und Geschäftsführer von Campanda. “Wie unsere Alt-Investoren teilt auch Michelin unser Verständnis vom Reisen im 21 Jahrhundert: Online planen und buchen sowie bestehende Ressourcen durch Vermietung nachhaltig nutzen.” In das junge Unternehmen flossen bisher 17 Millionen Euro.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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