#Zahlencheck Chal-Tec wächst auf 157 Millionen Umsatz – Gewinn: 1,6 Millionen

Zuletzt erwirtschaftete Chal-Tec, bekannt etwa für die Küchenmaschine Klarstein, einen Umsatz in Höhe von 157,2 Millionen Euro, nach 125,1 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresüberschuss sank dabei leicht von 1,8 Millionen auf 1,6 Millionen.
Chal-Tec wächst auf 157 Millionen Umsatz – Gewinn: 1,6 Millionen

Das Berliner Unternehmen Chal-Tec ist seit 2005 im Markt aktiv. Das Unternehmen betreibt verschiedene Online-Shops wie die Küchenmaschinenplattform Klarstein. Firmengründer Peter Chaljawski konnte das Unternehmen 2005 gründen, weil er als 9-Jähriger im Fernsehfilm “Babuschka” mitspielte – an der Seite der bekannten Schauspielerin Inge Meysel. “Das Honorar, das er dafür bekam, legte Chaljawskis an. Jahre später waren daraus fast 25.000 Euro geworden – genug, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Und dieser Schritt hat sich gelohnt!

2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 157,2 Millionen Euro, nach 125,1 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresüberschuss sank leicht von 1,8 Millionen auf 1,6 Millionen. “Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 verlief positiv. Das hohe Umsatzwachstum mit profitabler Ertragsentwicklung konnte fortgesetzt werden, wobei Einmalkosten für die Inbetriebnahme des neuen Lagerstandorts anfielen und das Ergebnis belasteten”, teilt das Unternehmen mit.

Vor zwei Jahren wirkten durchschnittlich 291 Mitarbeiter bei Chal-Tec (Vorjahr 265). Die Zahl der Angestellten stieg somit in den vergangenen Jahren deutlich – noch 2014 waren es durchschnittlich gerade einmal 169 Mitarbeiter. Der Personalaufwand lag zuletzt bei 12,2 Millionen. “Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg der Chal-Tec GmbH sind ihre Mitarbeiter. Daher investiert die Chal-Tec GmbH auch weiterhin in starke Führungskräfte, aber auch in spezialisierte Fachkräfte, IT, Produkt Entwicklung sowie den Aufbau eines C-Levels. Die internationale Belegschaft und die dynamische Unternehmenskultur werden von Leistungsträgern geschätzt”, heißt es im Jahresabschluss.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
* Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 verlief positiv. Das hohe Umsatzwachstum mit profitabler Ertragsentwicklung konnte fortgesetzt werden, wobei Einmalkosten für die Inbetriebnahme des neuen Lagerstandorts anfielen und das Ergebnis belasteten. Neben der Stärkung des Führungsteams wurde mit der Eröffnung eines neuen Logistikzentrums im Mai 2017 die Grundlage für ein weiteres Wachstum geschaffen.
* Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 erzielte die Chal-Tec GmbH Umsatzerlöse in Höhe von T€ 157.180 (Vorjahr: T€ 125.026), was einem Anstieg um 25,7 % entspricht. Der positive Wachstumstrend der letzten Jahre konnte fortgesetzt werden.
* Der Personalaufwand beträgt T€ 12.298 bei durchschnittlich 291 Mitarbeitern, was einem Anteil von 7,8 % der Gesamtleistung entspricht (Vorjahr: 8,0 %). Der Personalaufwand erhöhte sich pro Mitarbeiter von durchschnittlich T€ 37,8 im Vorjahr auf T€ 42,3 im laufenden Jahr.
* Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.586 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.
* Am Jahresende 2017 beschäftigte das Unternehmen in Summe 324 Mitarbeiter (Vorjahr: 276).
* Die Chal-Tec GmbH strebt in 2018 ein weiterhin deutlich zweistelliges Umsatzwachstum bei verbesserter Profitabilität an.
* Unter der Voraussetzung, dass sich die positive wirtschaftliche Entwicklung weiter fortsetzt, wird für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 von einem weiter deutlich steigenden EBITDA ausgegangen.

Chal-Tec im Zahlencheck

2017: 157,2 Millionen Euro (Umsatz); 1,6 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016: 125,1 Millionen Euro (Umsatz); 1,8 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2015: 97,7 Millionen Euro (Umsatz); 143.815 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 67,1 Millionen Euro (Umsatz); 2,5 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2013: 20,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2012: 12,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 697.000 Euro (Jahresüberschuss)

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Foto (oben): ds

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.