#Zahlencheck Der Aufbau von Comtravo kostete bisher 4,5 Millionen

Der Aufbau des Travel-Startups Comtravo kostete bisher 4,5 Millionen. Bei einer derzeitigen Kapitalrücklage von mehr als 10 Millionen muss man sich aber vorerst keine Sorgen um Comtravo machen. Der Wettbewerb mit Travelperk wird aber sicherlich hart.
Der Aufbau von Comtravo kostete bisher 4,5 Millionen

Das 2015 gegründet Berliner Startup Comtravo, eine Buchungsplattform für Geschäftsreisen, wird von bekannten Geldgebern wie Project A, btov Partners und Creandum sowie von diversen Business Angels wie den trivago-Gründern unterstützt. Mehr als 10 Millionen Euro flossen bereits in das B2B-Unternehmen, das von Michael Riegel, Jannik Neumann, Marko Schilde und Slobodan Utvic gegründet wurde. Zuletzt wirkten bereits rund 100 Mitarbeiter für Comtravo.

“Die Idee entstand, als unsere Gründer in ihren damaligen Jobs viel auf Reisen waren. Dabei fiel auf, dass alle vorhandenen Lösungen für die Buchung von Geschäftsreisen langsam und zu teuer waren oder einfach nicht auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten waren”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die etwa mit Travelperk konkurriert. Das spanische Unternehmen sammelte bisher rund 75 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Kinnevik, Target Global und Spark Capital.

Aber zurück zu Comtravo! Die mittelgroße Kapitalgesellschaft erwirtschaftete 2017 laut Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es knapp 1,7 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bisher 4,5 Millionen. Mit der derzeitigen Kapitalrücklage von mehr als 10 Millionen muss man sich somit vorerst keine Sorgen um Comtravo machen. Der Wettbewerb mit Travelperk wird aber sicherlich hart. Aber es muss ja nicht immer das Unternehmen mit dem meisten Geld gewinnen.

Comtravo im Zahlencheck

2017: 2,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 151.490 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.