Zahlencheck uberall: 5,4 Millionen Euro Verlust seit dem Start

Im Jahresabschluss von uberall für das Jahr 2016 steht ein Jahresfehlbetrag in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es sogar über 2 Millionen Euro. Insgesamt häufte das junge Unternehmen seit dem Start Verluste in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro an.
uberall: 5,4 Millionen Euro Verlust seit dem Start

Das 2013 gestartete Berliner Startup uberall, ein Unternehmen rund um das Trendthema Location Marketing, stieg mit einer 25 Millionen Dollar-Runde gerade in den Olymp der deutschen Startups auf. 130 Mitarbeiter wirken derzeit für uberall (ehemals Favor.it), das von David Federhen, Florian Hübner und Josha Benner gegründet wurde. Zu den Investoren, die bisher wohl rund 30 Millionen Dollar investiert haben, zählen unter anderem HPE Growth Capital, Project A und United Internet (seit 2014 an Bord). Zeit einmal hinter die uberall-Kulissen zu blicken.

Im Jahresabschluss für das Jahr 2016 steht ein Jahresfehlbetrag in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es sogar über 2 Millionen Euro. 2013 lag der Jahresfehlbetrag bei rund 1,2 Millionen Euro, 2013 bei 780.334 Euro. Insgesamt häufte das junge Unternehmen somit seit dem Start Verluste in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro an. Umsatzzahlen lassen sich aus den Jahresabschlüssen leider nicht herauslesen.

In den kommenden Jahren wird es spannend zu sehen sein, ob die geplante weitere Expansion, die Verluste nun weiter anschwellen lässt, oder ob das Startup seinen Jahresfehlbetrag weiter verringern kann – wie von 2015 auf 2016. Zumindest haben die Hauptstädter mit bisher vergleichsweise wenig Geld bereits recht viel aufgebaut.

uberall im Zahlencheck
2016: 1.381.922,88 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 2.029.424,10 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 1.188.248,34 Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 780.334,65 Euro (Jahresfehlbetrag)

Location Marketing – wie uberall den Einzelhandel befeuern will

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Foto (oben): uberall

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.