#5um5 5 junge E-Health-Startups mit großer Zukunft

Seit Jahren boomt das E-Health-Segment. Zuletzt starteten einige spannende neue Unternehmen im Boomsegment. Kinderheldin etwa positioniert sich als “Online-Beratungsservice von erfahrenen Hebammen für werdende Mütter. Zudem konnten einige andere Start-ups bekannte Investoren überzeugen.
5 junge E-Health-Startups mit großer Zukunft

Unsere Rubrik “5um5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 junge E-Health-Startups mit großer Zukunft. Alteingesessene Unternehmen wie DrEd bleiben dabei außen vor.

Kinderheldin

Mit Kinderheldin ging kürzlich das erste digitale Gesundheitsunternehmen aus dem Hause Heartbeat Labs an den Start. Kinderheldin positioniert sich als “Online-Beratungsservice von erfahrenen Hebammen für werdende Mütter und Eltern von Babys”. Das Start-up wird von Paul Hadrossek, Fabian Müller, Christiane Hammerl und Stephanie Kaiser vorangetrieben. Kinderheldin finanziert sich um ein Serviceentgelt der Nutzer.

Dipat

Nach dem Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und der Madsack Mediengruppe investierte kürzlich auch das Medienhaus Axel Springer in Dipat, eine elektronische Patientenverfügung. Von Springer erhielt das Start-up “eine weitere Millioneninvestition in Form von Medialeistungen”. Zuvor pumpten TGFS und Madsack bereits 2 Millionen in Dipat. Die Investoren halten nun rund 30 % am Unternehmen, das von Paul Brandenburg geführt wird. Im Zuge der Finanzierungsrunde verlegte das Start-up seinen Sitz von Berlin nach Leipzig.

Cara

Atlantic Labs und einige nicht-genannte Business Angels investierten kürzlich 2 Millionen Dollar in das Berliner E-Health-Start-up Cara, welches zuvor als HiDoc bekannt war. “HiDoc entwickelt ein App-basiertes Programm, das sich mittels Machine-Learning individuell dem Krankheitsverlauf anpasst. Das Programm kombiniert Ernährungsumstellung mit Bewegungs- und Psychotherapie und ist rund um die Uhr mobil verfügbar”, beschrieb Mitgründer Jesaja Brinkmann Anfang Juni das Konzept des Start-ups.

Qunomedical

Der französische Geldgeber Kima Ventures investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Project A und 500 Startups 1,8 Millionen Euro in den Medizintourismus-Dienst Qunomedical, früher als Junomedical bzw. Acai Medical bekannt. “Qunomedical versetzt den Patienten in die Lage, aus den besten Ärzten weltweit auszuwählen und so die individuell bestmögliche Behandlung zu erhalten”, sagt Jean de La Rochebrochard, Partner bei Kima Ventures. Qunomedical wurde Ende 2015 von Sophie Chung gegründet.

Selfapy

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die IBB Beteiligungsgesellschaft und “branchenerfahrene Business Angel” investierten kürzlich einen Millionenbetrag in das Berliner Start-up Selfapy. Das Start-up will sich als Online-Therapieprogramm rund um das Thema Depressionen etablieren. “Das große Interesse erster Kostenträger untermauert das Potential von Selfapy, die Situation vieler Betroffener zu verbessern”, sagt Niklas Raberg, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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